Aquarius – der kosmische Korrektor

Vorzeichen zu 2012

Autor: Andreas Packhäuser
Kategorie: Spiritualität
Ausgabe Nr.: TV Extra 2011

 

Der Autor gibt aus der Sicht der westlichen Tradition der Rosenkreuzer einen Ausblick auf die bevorstehenden Änderungen auf der Erde, die durch den Eintritt ins Wassermannzeitalter verursacht werden. Demzufolge geht es um eine spirituellen Evolutionsprozess.

 

 

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Ein Sturm fegt durch die menschliche Gesellschaft und reißt unserer Zivilisation die Maske vom Gesicht. So empfindet es nicht nur der aufmerksame Beobachter, sondern große Teile der Menschheit. Der Einzelne verliert seine altvertrauten Orientierungspunkte, an denen er sich bisher ausgerichtet hatte, und die ihm vermeintlich finanzielle, berufliche, weltanschauliche oder seelische Sicherheit boten. Der Mensch wird auf sich selbst zurückgeworfen und er spürt, dass etwas „in der Luft liegt“. Es ist eine immer gewissere Ahnung, dass es so nicht weiter gehen kann.Das schafft einen Nährboden für Spekulationen aller Couleur.  Befeuert wird dies durch die Aussagen des Maya-Kalenders, der für 2012 eine „Zeitenwende“ voraussagt.  Für die  „Wissenden“ ist all dies absolut keine Überraschung, denn der Beginn der Aquariuszeit  ist seit Jahrtausenden bekannt. Vom Sternzeichen Aquarius, auf das die Erdachse die kommenden ca. 2.160 Jahre ausgerichtet ist, gelangen Energien zur Erde und ihre Bewohner, um den spirituellen Evolutionsprozess voranzubringen. Der Wassermann gießt über die Erde einen Krug reinigendes Wasser aus. Spirituell bedeutet es: die Erde und alle ihrer Lebens- und Entwicklungsfelder, sowie ihre Bewohner werden einem höheren Strahlungsfeld ausgesetzt, was im spirituellen Sinn reinigend und erneuernd, fördernd und befreiend wirkt. Das gilt für den Erdkosmos als Ganzes, für die Menschheit als Kollektiv und im Einzelnen für jeden Menschen. Dabei finden diese Entwicklungen nicht isoliert, sondern in wechselseitigem Zusammenhang zwischen diesen drei Ebenen statt.

 

Aquarius

Das Sternbild des Wassermann

 

Aquarius ist das zwölfte Sternzeichen eines Sternenjahres von ca. 26.000 Jahren. Man spricht auch vom Platonischen Jahr. Während eines Platonischen Jahres werden die Erde und ihre Bewohner 12 unterschiedlichen kosmischen Strahlungsfeldern ausgesetzt, die verschiedene Bewusstwerdungsprozesse verursachen. Aquarius prüft das Resultat dieser vergangenen 11 Entwicklungsphasen und fördert die Möglichkeit, wenn es gut ist, über ein  bestimmtes Kriterium hinweg zu kommen. Durch Aquarius erkennt der Mensch allmählich seine wahre Bestimmung und ihm wird dadurch gleichzeitig seine augenblickliche Situation bewusst. Er erkennt, wie er diese ändern kann.
Das ist trotzdem kein automatischer Vorgang. Das entscheidende Kriterium ist: Es geht um Seelenqualität.

Uns wird ein Spiegel vorgehalten, jedem Einzelnen, der Gesellschaft und der Menschheit im Ganzen. Die Reaktionen sind, je nach Erfahrungs- und Seinszustand überall schon zu bemerken und nicht immer gleich und schon gar nicht automatisch positiv. Denn durch Aquarius kommt u.a. unsere Egozentrik in Bedrängnis. Die Überwindung der Ichbezogenheit ist eine spirituelle Forderung, die atmosphärisch immer drängender wird.

Wir nehmen uns als Individuen wahr, aber schon unsere feinstofflichen Körper, der Äther- Astral- und Denkkörper durchdringen einander und wir beeinflussen uns im positiven und im negativen Sinn gegenseitig. Alles was gedacht und empfunden wird, teilt sich der ganzen Menschheit mit. Diese kollektiven, von den Menschen geschaffenen Felder sind so mächtig geworden, dass sie als feinstoffliche Wolken um die Erde herum lagern und die Menschen in ihren Gedanken gefangen halten. Durch die Vibrationserhöhung von Aquarius werden alle diese Wolken aufgelöst. Die Menschen erhalten die Möglichkeit, wieder freier zu denken und sich ihres wahren Ursprungs bewusst zu werden.

 

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Der Autor Andreas Packhäuser

Über den Autor
Andreas Packhäuser, Jg. 1947. Nach Banklehre und Gesangstudium über 30 Jahre in der Musikindustrie im Bereich Klassische Musik tätig. Spiritueller Werdegang nach TM und Anthroposophie seit 1976 Schüler in der Schule des Goldenen Rosenkreuzes. Mitglied des Vorstands der Stiftung Rosenkreuz.
 

Weiterführende Links
Internationale Schule des Goldenen Rosenkreuzes: www.rosenkreuz.de
 

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1Kommentar
  • Alexandra Auf der Strasse
    Veröffentlicht um 23:07h, 05 Dezember Antworten

    Ich denke –
    Transformation ist kein hermetischer, in Zahlen fassbarer Prozess. Auch haben Strahlungen individuelle Konsequenzen. Ich kenne Menschen die dieses Jahr GAR NICHTS mehr auf die Reihe kriegen, weil Sie sich schon jetzt auf 2012 vorbereiten. Wer die Menscheit liebt, erkennt ihre Einzigartigkeit an. Was immer 2012 bringen wird. Es wird für jeden von uns anders sein. Andere Gedanken sind für mich der Wunsch nach chemisch untermauerter Gleichschaltung, in der einige sich zu den auserwählten „Wissenden“ zählen und sich in eine Art Vorsprung gegenüber den „NICHT-Wissenden“ wähnen. Strahlungen. o.k. Veränderung. o.k.chemische Konsequenzen. o.k.
    ALLWISSENDE SELBSTÜBERSCHÄTZUNG? Nein DANKE. 🙂

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