Philosophie

Das reine Sehen ist die Wahr-Nehmung der Wirklichkeit jenseits des Ich. Es ist die urteils- und wertungsfreie An-Nahme des Lebens, so wie es ist....

Erkenntnis jenseits des Ich

Erkenntnis jenseits des Ich

Autor: Ronald Engert Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 66   Die abendländische Philosophie, die mit Platon ihren Anfang nahm, betrachtet die Welt aus der Perspektive des Ichs, des Subjekts, dem eine Welt der Objekte gegenübersteht. Philosophie und Wissenschaft sind Versuche, diese Objekte zu identifizieren. Der folgende Aufsatz diskutiert die Frage, inwiefern uns nicht die Identität sondern die Differenz zu einer höheren Erkenntnis der Wirklichkeit zu führen vermag. Der Andere ist der Nicht-Identische.  

Die Untersuchung eines rätselhaften Phänomens, Teil 2

  Autor: Prof. Roland Böckle Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 65 Was ist eigentlich Zeit? Zeit beschäftigt die Menschen, seit es Kultur gibt, und immer noch ist unklar, was Zeit eigentlich ist. Der Autor gibt ein Panorama der Aussagen und Erkenntnisse zur Zeit aus der gesamten Menschheitsgeschichte und zeigt, dass Zeit objektiv nicht fassbar ist. Vielmehr ist sie ein menschliches Empfinden, ein Konstrukt und eine Relation zwischen erfahrbaren Ereignissen. Lesen Sie im 2. Teil über die physikalische Zeit und die Zeit des Menschen.
Ken Wilber - Einstein der Bewusstseinsforschung? Teil 3

Fragen an den »integralen« Denkansatz Ken Wilbers aus philosophischer Sicht. Teil 4

Autor: Prof. Dr. Johannes Heinrichs Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 65   Im letzten Teil dieser Abhandlung untersucht der Autor Ken Wilbers Vier-Quadranten-Modell und seiner Vorstellung von Holons. Das Quadranten-Modell ist für Heinrichs eine Systematik, die lediglich zwei Dualismen verschränkt, aber keine systematische reflexionstheoretische Unterscheidung erkennen lässt. Holons würden von Wilber unberechtigterweise umfangslogisch und dinglich verstanden. Wilbers Ansatz ist deshalb für den Philosophen Heinrichs nicht tragfähig.

Aufbruch zu einer Integration auf einer neuen Ebene

Autor: Prof. Dr. Fyodor N. Kozyrev Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 65  

Universelle Spiritualität und die Krise der Wissenschaft

  Der Religionsphilosoph Kozyrev zeigt die Gemeinsamkeiten von christlichem Glauben und moderner Wissenschaft auf. Beide grenzen sich von heidnischen und gnostischen Vorstellungen über die materielle Wirklichkeit als beseelte oder göttliche ab. Naturwissenschaft, die heute Religion als falsch ablehnt, wäre ohne die christlichen Theoreme nicht entstanden. Für beide konstitutiv sind ein Dualismus zwischen Ich und Welt sowie zwischen Geist und Materie, aber auch die Ideen von der Einzigartigkeit der Schöpfung und der Menschwerdung Gottes. Angesichts der Krise der Wissenschaften und ihrer Defizite in Fragen menschlicher spiritueller Bedürfnisse ist eine neue Stufe der Integration notwendig. Das Neue Paradigma orientiert sich zu einer holistischeren Sicht der Natur als etwas Lebendigem hin.