Griechische und Ägyptische Antike

Über ein außergewöhnliches Zeichen im Tempel des Apollon Autor: Clemens Zerling Kategorie: Griechische Antike Ausgabe Nr: 60   Einen Nimbus von ungelösten Rätseln, spirituellen Geheimnissen und göttlichen Mysterien umgab das berühmteste Apollon-Orakel der klassischen Zeit im griechischen Delphi. Wer vermag schon allein die Inschrift »Erkenne dich selbst!« auf dem Tempel des Apollon gänzlich auszuloten. So manche Portale zu diesen Mysterien bleiben aber nicht mehr so dicht verschlossen, wenn Apollon sich als göttliches Selbst in unserer Seele offenbart.   Seit unvordenklichen Zeiten soll die Erdgöttin Gaia im griechischen...

Der pythagoreische Orden der Antike Autor: Alfried Lehner Kategorie: / Griechische und Ägyptische Antike Ausgabe Nr.: 44 Die Esoterik bei Pythagoras war jener Aspekt der Lehre, der nur dem inneren Kreis vorbehalten war. Nach vielen Charakterprüfungen und einem fünfjährigen Schweigen wurde es den Anwärtern gestattet, in den inneren Kreis vorzurücken. Neben Harmonik und heiliger Geometrie streben die Pythagoreer danach, das Göttliche in Kultus und Meditation erlebbar und erfahrbar zu machen.

Sterbegesang auf die Ganzheitlichkeit antiker Philosophie

Autoren: Barbara Aigmüller / Clemens Zerling  
Epigramm an die Philosophin Hypatia: Bewundernd blick´ ich auf zu dir und deinem Wort, Wie zu der Jungfrau Sternbild, das am Himmel prangt. Denn all dein Tun und Denken strebet himmelwärts, Hypatia, du Edle, süßer Rede Born, gelehrter Bildung unbefleckter Stern! Palladas, dem griechischen Dichter aus Alexandria (um 400) zugeschrieben.
 

Die Philosophiegeschichte des Altertums liest sich teilweise wie ein Krimi. Alexandria in Ägypten war in der Antike eine blühende Metropole, in der unterschiedliche Kulturen nebeneinander existierten. Religiöse und politische Konflikte führten im Jahre 391 n. Chr. zur Zerstörung der Bibliothek von Alexandria und in der Folge zum Erliegen des philosophischen Lebens. Besonders schändlich war dabei die Ermordung der Hypatia, der größten Philosophin der griechischen Antike.

  [caption id="" align="alignnone" width="555"]Hypatia aus Alexandria Hypatia im Philosophentalar. Raffael: Die (Philosophen-)Schule von Athen, Fresco 1510/11, Stanze della Segnatura, Vatikan. Der Maler stellt die Neuplatonikerin dicht in die Nähe zur Gruppe um Pythagoras.[/caption]   Alexandria zur Mitte des vierten Jahrhunderts nach Christus: Zwischen zwei- bis fünfhunderttausend Einwohner, so die Schätzungen, birgt die quirlige Handelsmetropole. Unentwegt gehen Schiffe vor Anker, die in der Hafeneinfahrt den Himmel stürmenden Leuchtturm Pharos passiert haben, eines der sieben Weltwunder der Antike. Lastenträger schleppen Waren aus der ganzen damals bekannten Welt in die gewaltigen Magazine der Kaianlagen. Auch Menschen verschiedenster Rassen und Regionen sind hier über die Jahrhunderte gestrandet. Sie verleihen der Stadt ein geradezu kosmopolitisches Gepräge. Oft haben sie fremde und mitunter illustre Kulte mitgebracht. Hier, in dem lebendigen Schmelztiegel abendländischer und morgenländischer Kulturen, arbeitet auch das zentrale geistige Laboratorium für synkretistische Ideen und Lehren. Doch alle Lebendigkeit täuscht nicht darüber hinweg, dass am Horizont tiefschwarze Wolken aufziehen.

Autor: Clemens ZerlingKategorie: / Griechische und Ägyptische AntikeAusgabe Nr.: 45 Die Pythagoreik sieht in den Zahlen qualitative und spirituelle Bedeutungen. Sie bilden eine Entsprechung von Gott, Mathematik und Materie und sind lebendiger Ausdruck der Grund-prinzipien der Schöpfung. Heiligste und bedeutendste Form ist die »Tetraktys«, in der die Zahl »10« verschlüsselt ist. Pythagoras verwendete sie zur anschaulichen Erläuterung seiner wesentlichsten philosophischen Erkenntnisse. Lesen Sie hier über die qualitative Bedeutung der Zahlen. Tattva Viveka Ausgabe 45 Inhaltsverzeichnis ...

Autor: Dr. Wolfgang AhrendtKategorie: / Griechische und Ägyptische AntikeAusgabe Nr.: 45 Die Tetraktys ist eine geometrische Darstellung der Zahl Zehn, zusammengesetzt aus den Zahlen Eins, Zwei, Drei und Vier, die auf der Vier als Basis ein Dreieck mit der Eins als Spitze bilden. Pythagoras hat dieses aus Babylonien mitgebrachte Bild zur anschaulichen Erläuterung seiner wesentlichen philosophischen Erkenntnisse benutzt. Tattva Viveka Ausgabe 45 Inhaltsverzeichnis ...

Sterbegesang auf die antike Philosophie

Sterbegesang auf die antike Philosophie

Autor: Clemens Zerling Kategorie: Griechische und Ägyptische Antike Ausgabe Nr.: 46   Die Philosophiegeschichte des Altertums liest sich teilweise wie ein Krimi. Alexandria in Ägypten war in der Antike eine blühende Metropole, in der unterschiedliche Kulturen nebeneinander existierten. Religiöse und politische Konflikte führten im Jahre 391 n. Chr. zur Zerstörung der Bibliothek von Alexandria und in der Folge zum...