Taoismus
Das Dao des Sokrates
Erkenntnis durch Nicht-Tun
Autor: Prof. Dr. Peter Hubral
Kategorie: Spirituelle Kulturen / Taoismus
Ausgabe Nr.: 44
Der Dao-Weg (Daoxing) fördert die Fähigkeit, zu äußergewöhnlichen Einsichten zu gelangen. Er ist laut Dao-Meister Fangfu der traditionelle daoistische Weg zurück zur Natur, der auf Zeiten vor Laozi zurückgeht. Er erfordert den willentlichen Kontrollverlust in einer meditativen Stehübung. Dadurch erlangt man ein außergewöhnliches Wissen, das in der Gesellschaft nicht zu finden ist. Laozi, Pythagoras und Platon und viele andere Weise sind dem Dao-Weg gefolgt. Wenn wir sie als ›große Denker‹ bezeichnen, so müssen wir in Betracht ziehen, dass sie ihr Denken damit erweitert haben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die heilende Kraft des Nicht-Tun
Mythos und Lógos
Ursprung und Untergang der Philosophía, Teil 2
Autor: Prof. Dr. Peter Hubral
Kategorie: Spirituelle Kulturen / Taoismus
Ausgabe Nr.: 46
Hubral verfolgt die Spur der philosophía, der »ersten Philosophie«. Diese betrachtet er als die ursprüngliche, mit einer spirituellen Praxis verbundene Erforschung der wirklichen Dinge – der Quelle hinter dem Erschaffenen. Im ersten Teil behandelte Hubral Laozi und Platon. Das Taiji des Laozi ist demnach das idéon kósmos des Platon. Im zweiten Teil spricht er über Suhrawardi und Paracelsus. Auch sie sind Vertreter der ersten Philosophie und werden hier von der intellektuell und mythisch geprägten zweiten Philosophie abgrenzt.
Logos und Mythos
Ursprung und Untergang der Philosophia, Teil 1
Autor: Prof. Dr. Peter Hubral
Kategorie: Spirituelle Kulturen / Taoismus
Ausgabe Nr.: 45
In diesem komplexen Aufsatz verfolgt Hubral die Spur der philosophía, der »ersten Philosophie«. Diese betrachtet er als die ursprüngliche, mit einer spirituellen Praxis verbundene Erforschung der wirklichen Dinge. Im Wuwei-Prinzip des Daoismus findet er diese Quelle hinter dem Erschaffenen und Gewordenen und weist deren Kenntnis bei den Philosophen des alten Griechenland, des arabischen Raums und im Abendland nach. Sokrates, Suhrawardi, Paracelsus und andere werden ihm zu Gewährsleuten der spirituellen Dimension. Aus der ersten Philosophie, dem Logos, entstand die zweite, der Mythos. Diese zweite Philosophie ist eine nur mental und verbal verarbeitete, der der Anschluss an das Dao, das Pneuma, fehlt.
I Ging – Das Buch der Wandlungen
Der Mensch zwischen Himmel und Erde
Autor: Dr. phil. Georg Zimmermann
Kategorie: Spirituelle Kulturen / Taoismus
Ausgabe Nr.: 25
Das I Ging, das chinesische Buch der Wandlungen, ist eine der ältesten Schriften der Menschheit, seine Entstehung wird bis an den Anfang des 3. vorchristlichen Jahrtausends zurückdatiert. Zugleich Orakel- und Weisheitsbuch, begleitet es die Menschen in existentiellen und spirituellen Fragen. Der Artikel gibt einen einführenden Überblick über Herkunft, Aufbau und Sinn des I Ging und zeigt an einem Beratungsbeispiel aus der Praxis, wie man mit dem I Ging arbeiten kann.








