Der Weg des Vergessens

Auf den Spuren der Freimaurer, Teil 1

Autor: Andreas Gruss
Kategorie: Mythologie / Spirituelle Kulturen
Ausgabe Nr.: 47

 

Die Freimaurerei ist von Geheimnissen und Verschwörungstheorien umrankt. Gruss ist selbst langjähriges Mitglied im Orden der Freimaurer und zeichnet hier die geistige Tradition von den Anfängen bis in die Neuzeit nach. Wir erleben eine Geisteslinie, die bei Hermes Trismegistos ihren Anfang nahm und über die Katharer, Templer und Christusritter in die Neuzeit überliefert wurde. Verfolgt von der christlichen Orthodoxie überlebte die Linie im Untergrund und mithilfe einer esoterischen Symbolik, die nur die Eingeweihten deuten konnten.

 

Freimaureremblem


Prolog

In der Freimaurerei begegnet man von Grad zu Grad einer weiterführenden Symbolik. Was soll uns damit übermittelt werden, was vermögen wir anhand einzelner Puzzlesteine wieder zusammenzufügen? Was verlor sich in der Zeit? Ging überhaupt etwas verloren oder will man die Vergangenheit bewusst in Vergessenheit geraten lassen? Was waren die eigentlichen Heiligtümer der Ägypter, der Juden, der Katharer und Templer? Waren es die goldenen Schätze, von denen man spricht, oder waren dies nur Allegorien? Versuchen wir den jahrtausendelangen Weg dieses Geheimnis umwobenen Vermächtnisses zu rekonstruieren. Es ist ein spiritueller Weg. Bemühen wir uns, das Puzzle logisch zusammenzusetzen. Was einst für eine Ewigkeit galt, muss auch heute noch gelten. Begeben wir uns auf eine rätselhafte Reise durch die Jahrtausende.

 

Freimaurer Pyramide

Die Mondpyramide von Tehotihuacan in Mexiko

 

Pyramiden, die Botschaften der Götter

Reisen wir zuerst in eine Zeit mit Zeugnissen zurück, die wir nicht klar zu deuten wissen. Es sind die Pyramiden, denen wir auf der ganzen Erde begegnen.Wenn auch in abgewandelter Bauweise, wobei nur die ältesten als ursprünglich anzusehen sind. So berichtete National Geographic in einer alten Ausgabe, dass Machu Pichu, das urplötzlich von seinen Bewohnern verlassen wurde, nicht von den Inkas erbaut worden war, ja die Inkas sollen diese Stadt nicht einmal gekannt haben. Betrachtet man die Bauweise mit den exakt eingepassten Steinquadern, so ist dies auch wenig typisch für die Bauweise der Inkas. Ähnliche Bauweisen finden wir in Tihuanaco. Bolivianische Archäologen vermuten, dass Tihuanaco am Titicacasee, nicht weit vonMachu Pichu, 8.000-10.000 v. Chr. von seinen Bewohnern verlassen wurde, was belegt, dass es von den Inkas nicht erbaut worden sein kann, denn die traten erst ab 1400 n. Chr. in Erscheinung. Ein Rätsel gibt diesbezüglich auch ein anderesmonumentales Bauwerk auf, der Sonnentempel vonTehotihuacan, nordwestlich von Mexico City. Keiner weiß, wer diese Tempelanlage erbaute. Man sagt die Tehotihuacanos, doch wer diese waren, weiß keiner. Sicher ist, dass es die Mayas nicht waren. Deren Pyramidenanlagen entstanden erst 800 bis 1200 n. Chr. Das Datum der Erbauung des Sonnentempels ist nicht zu bestimmen, man weiß nur, dass er 600 v. Chr. schon existierte. In der Bauweise ähnelt er in vieler Hinsicht den drei großen Pyramiden von Gizeh: Cheops, Chephren und Mykerinos. Auch thront im Gegensatz zu den Majapyramiden kein Tempelgebäude auf seiner Spitze. Die angeblich älteste Stufenpyramide Ägyptens ist die von Sakarra, die Imhotep (ca. 2700 v. Chr.) hat bauen lassen. An der Südküste Japans findet sich unter Wasser eine 100 Meter lange und 30 Meter hohe Stufenpyramide, die aus der Zeit 10.000 v. Chr. stammen soll. Was wollten die Pyramiden uns vermitteln? Waren sie bloße Fragmente menschlicherGigantomanie, Zeichen religiöser Rituale oder das Bestreben, dem Himmel näher zu kommen?Waren es versteckte Hinweise auf den Ursprung von allem, auf das Prinzip, das allem zugrunde liegt?Waren es versteckte Sinnbilder für die Begegnung mit fremden Göttern? Steckt in ihnen nicht wiederholt die Zahl »Drei«, die für dieTempler und Freimaurer so symbolträchtig ist?

[…]

 

Den kompletten Artikel finden Sie in der Tattva Viveka Ausgabe 47

 

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