Gesund und glücklich

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Neue Weiblichkeit - Gesund und glücklich!

Wie die »neue« Weiblichkeit die Welt verändert

Autor: Dajana Meißner, Sigi Härmand
Kategorie: Mann/Frau
Ausgabe Nr: 63

 

Die »moderne« Frau hat Kontrolle über ihr Leben und optimiert sich selbst. Aber immer mehr Frauen erkennen, dass dies ein Leben ist, das ihre ursprüngliche Weiblichkeit übergeht und sie von ihrer wahren Kraft auch entfernen kann. Die Autorinnen besinnen sich auf die weiblichen Qualitäten wie Sensibilität und die Fähigkeit, den Mann emotional zu stärken. Nicht im Kampf gegen die Männer sondern gemeinsam gelingt das Leben.

 

Selbstoptimierung versus Weiblichkeit

Selbstoptimierung bedeutet »Kontrolle in allen Bereichen« unseres Lebens. Ursprünglich als unterstützendes Instrument für persönliche Transparenz sowie Weiterentwicklung und Steigerung von Eigenschaften und Fähigkeiten gedacht, hat sich das Konzept mittlerweile selbst in Frage gestellt.

Karriere, Familie, Haushalt, Beziehung und Kinder managen, stets schön und schlank sein, eigenes Geld verdienen, immer alles alleine machen, den »eigenen Mann stehen«. Diese Form der Selbstoptimierung hat unseren weiblichen Kontrollzwang immens bestärkt. Dies hat zur Folge, dass wir Frauen unsere weiblichen Attribute wie Weichheit, Intuition, Vertrauen und Mitgefühl verdrängt haben, um nach außen Kraft, Stärke und Unverwundbarkeit auszustrahlen.

 

Neue Weiblichkeit

 

Kontrolle in allen Bereichen – das Motto der modernen Frau

Wir haben uns mittlerweile so weit »selbst optimiert«, dass wir alles kontrollieren wollen. In dem ganzen Puppentheater, welches wir Leben nennen, sind wir sowohl der Puppenspieler, der die anderen Marionetten steuert – als auch die Puppen selbst. Durch unsere selbst auferlegten multiplen Rollen wie Mutter, Geschäftsfrau, Ehefrau, Hausfrau, Partnerin, Freundin, Familienmanagerin, Kollegin, Sexpartnerin und Back-up für den Ehemann mutierten wir zu perfekten Schauspielerinnen, die auf Knopfdruck in die jeweilige Rolle schlüpfen konnten. Selbstverständlich haben wir uns aufgrund unseres hervorragenden Organisationstalents und mit Hilfe der Selbstoptimierung entsprechende Prozesse und Programme aufgebaut, die wir bei Bedarf abrufen können.

Vom Regen in die Traufe?

Während die Frau in den 50er Jahren erfolgreich um Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau kämpfte, sind wir heute ganz anderen Stressfaktoren ausgesetzt. Mal davon abgesehen, dass unsere Gesellschaft teilweise immer noch in alten patriarchalen Strukturen verharrt, (z.B. bei Vergütungsunterschieden, Besetzung von Führungspositionen o.ä.) ist unser eigenes Leben zudem nicht in Balance. Die Realität zeigt, dass Frauen mehr an Stress-Symptomen leiden als Männer. Wir neigen dazu, uns selbst Druck zu machen und den Bedürfnissen anderer Menschen zu entsprechen. Hinzu kommt noch, dass wir alles kontrollieren – und uns dabei sicher fühlen wollen. »Die Frau kümmert sich um alles« – und vergisst dabei sich selbst! Ist das der Weg der uns glücklich macht?

Wissen wir eigentlich noch was es bedeutet »Frau zu sein«?

Untersuchungen zeigen, dass die Krebsrate der primären und sekundären weiblichen Geschlechtsorgane rapide zugenommen hat. Und die Fruchtbarkeit der Frauen sinkt ebenfalls weiter. Sind wir liebevoll und anmutig oder attackieren wir unsere eigene Weiblichkeit? Sollen wir nun unsere mühsam erkämpften Freiheiten aufgeben und in die Androkratie zurückkehren – ist das Weiblichkeit?

Nein! Es geht nicht darum, dass Frauen ihre Rechte aufgeben. Leider ist es aber so: Oftmals sind der Kampf gegenüber dem Anderssein der Geschlechter und der fehlende Respekt füreinander das größte Problem.

 

Erwecke Deine ursprüngliche Weiblichkeit

Was ist das Schönste auf der Welt? Eine schöne Frau. Und was ist noch schöner als eine schöne Frau? Eine entspannte schöne Frau!

 

Es wird Zeit, dass wir Frauen uns bewusst werden, wer wir wirklich sind – und es auch leben. Nur das heilt uns selbst, unsere Beziehungen und die Gesellschaft. Wenn wir Frauen entspannt und ausgeglichen sind, können wir Berge versetzen. Wir können durch unsere Ausstrahlung Männer anziehen. Dazu müssen wir uns nicht einmal besonders sexy anziehen – ein wunderbares Lächeln genügt. Wir sind großartige Strateginnen und das auf subtile, liebevolle Art und Weise.

 

Frauen und die neue Weiblichkeit

 

Ein »HOCH« auf die wunderbare Weiblichkeit – sie will geehrt werden

Wir Frauen sind die »Innenminister« jeder Liebesbeziehung. Wir sind der energetische Motor für uns selbst, für den Mann, für die Beziehung, für die Familie, für jegliche Unternehmung und für die Gesellschaft. Unseren eigenen beruflichen Erfolg – und den unseres Mannes – können wir durch liebevolle Hingabe und Energie maßgeblich mitbestimmen.

Frauen können neues Leben gebären. Unsere Gebete und auch Wünsche (bewusst oder unbewusst) sind sehr machtvoll und können Großes bewegen. Wir sind von Natur aus um ein Vielfaches intuitiver als der Mann. Frauen können wunderbar kommunizieren. Wir denken mehrschichtig und sind multitaskingfähig. In Kombination mit klarer Absicht und Kommunikation können wir Frauen ein glückliches Leben gestalten!

 

Dajana: »Meine ganz persönliche Vision ist, dass wir Frauen irgendwann mal sehr gut dafür entlohnt werden, dass wir unsere Weiblichkeit in Form von Macht, Schöpfungskraft und Mitgefühl zur Verfügung stellen. Und davon profitieren dann die Unternehmen – in dem sie mehr auf die intuitive Stärke der weiblichen Mitarbeiter und Führungskräfte vertrauen – strategisch wie operativ.«

 

Welche Qualitäten stärken uns Frauen?

Es ist wichtig, dass wir uns unserer angeborenen Qualitäten und Stärken wieder bewusst werden – und uns regelmäßig damit verbinden. Dieses Bewusstsein schafft Entspannung. Frauen sollten versuchen, auch in den geschäftigen Zeiten des Tages den Kontakt mit der eigenen inneren Stimme, der Seele, zu halten.
Die Qualitäten der Frau sind u.a.:

  • Hingabe, liebevolle Unterstützung, z.B. für uns und unsere Nächsten
  • Mitgefühl und Toleranz
  • Humor und Kreativität
  • Intuition und Projektion
  • der eigenen Unsicherheit auf den Grund gehen zu können,
    denn die Unsicherheit ist der größte Feind der Frau
  • Anmut und Würde
  • Probleme mit anderen Frauen zu besprechen, um in konstruktiver Art
    und Weise Lösungen zu finden, bewusst und verantwortungsbewusst zu leben
  • Lenken und Leiten auf subtile, harmonische und liebevolle Art
    Um diese Qualitäten auszuleben benötigen wir:

  • Entspannung, Entspannung, Entspannung – mindestens 2 x 11 Minuten
    am Tag bewusst ausruhen, hinlegen, Augen schließen und »Nichts-Tun«
  • spielerische Leichtigkeit im täglichen Umgang mit uns selbst und mit anderen
  • Meditationen und Gebete
  • klare Abgrenzung, um eigene Energieressourcen zu aktivieren
  • ganz wichtig: mehr im »Sein« leben – mehr mit unserer inneren Stimme
    in Verbindung treten
  • die eigene, innere Sicherheit finden, stärken & leben

 

»Wenn wir unsere weiblichen Fähigkeiten und unsere Macht wertschätzen, dann ändern wir uns und die Welt!«

– Dajana Meißner

 

Die Energieräuber der Frau

Wenn die Tankstelle leer ist, dann kann keiner mehr tanken – deshalb müssen Frauen besonders an ihren Energiehaushalt denken und sich auch abgrenzen und entspannen lernen. Es ist z.B. absolut nicht förderlich, sich mit Männern zu vergleichen oder zu handeln wie ein Mann. Männer verfügen über ein anderes Nerven- und Körpersystem, das der Frau ist viel sensibler, komplexer und »anfälliger«. Selbst bei einer starken körperlichen Konstitution, die manche Frauen mitbringen, werden sie im Endeffekt doch mehr Erholungspausen benötigen als die Männer. Weitere »Energieräuber« sind fehlender Selbstwert, ständig nur »Machen«, kontrollieren und dabei unter häufiger Anspannung stehen. Einige Frauen neigen dazu, Angst- und Rachegefühle, Neurosen oder Unsicherheiten an sich selbst auszuleben – oder sogar Erfolgsvermeidungsstrategien zu entwickeln! […]

 

Lesen Sie den kompletten Artikel in der TATTVA VIVEKA 63 >>

 

Dieser Artikel ist auch als PDF erhältlich:

Dajana Meißner & Sigi Härmand TV63 (PDF)

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Artikel zum Thema in früheren Ausgaben:

TV 07: Swan Storm – Frauen, Spiritualität und unsere Erde im 21. Jh. Weibliche Spiritualität

TV 12: Margarete Gröll – Ayurveda für Frauen. Die indische Heilkunst

TV 51: Alexandra Schwarz-Schilling – Frauen im Matriarchat. Zur Rekonstruktion der weiblichen Kraft

TV 52: Ronald Engert – Ins and Outs. Differenz weiblicher und männlicher Erkenntnis

TV 58: Gabriele Sigg – Die dunkle Seite der Liebe. Der weibliche Schatten

TV 60: Clinton Callahan – Die Fesseln des Patriarchats sprengen. Männer-Kultur im Archearchat

 

Bildnachweis: © Shutterstock, magic4walls.com, Rachel Fischlin

 


 

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9 Kommentare
  • Manuela Köpke
    Manuela Köpke
    Veröffentlicht um 15:20h, 02 Juni Antworten

    Schöner Artikel

  • Herbert Gitterle
    Herbert Gitterle
    Veröffentlicht um 18:41h, 02 Juni Antworten

    So kommen Frauen weiter!

  • Elvira Reichenbach
    Elvira Reichenbach
    Veröffentlicht um 19:37h, 02 Juni Antworten

    Nur so gehts, schoenes Paar

  • Sarasvati Devi
    Sarasvati Devi
    Veröffentlicht um 23:12h, 02 Juni Antworten

    Genau so! Und es ist höchste Zeit!!!

  • Sarasvati Devi
    Sarasvati Devi
    Veröffentlicht um 23:12h, 02 Juni Antworten

    Genau so! Und es ist höchste Zeit!!!

  • Johnny Mattivi
    Johnny Mattivi
    Veröffentlicht um 07:34h, 03 Juni Antworten

    alles in dem artikel gesagte gilt für männer gleichermassen. wer glaubt, dass männer automatisch in machtpositionen stehen, in denen sie nurmehr deligieren, ausbeuten und unterdrücken müssen, irrt sich. in diesen top-positionen findet sich nur eine kleine eliten-clique – zugegeben: zumeist männlich. aber diese eliten-clique beutet alle untergebenen frauen UND männer gleichermassen aus und hetzt sie durch die ansprüche unserer kapitalistischen, gewinnorientierten, profitmaximierenden, zins-und-zinseszins-befeuerten wirtschafts- und lebenswelt. das patriarchat hat durchaus auch fortschritten impulse gegeben. aber zu welchem preis? zu dem preis, dass neben – oder besser: unterhalb – einer kleinen alpha-clique alles andere und alle anderen (=männlich, weiblich, sächlich) nurmehr beta, gamma, delta etc. sind.

  • Fabrizio Brilli
    Fabrizio Brilli
    Veröffentlicht um 13:51h, 03 Juni Antworten

    Ich freue mich auf dem schönem Artikel

  • Kerstin Reich
    Kerstin Reich
    Veröffentlicht um 01:35h, 08 Juni Antworten

    Wow… ✌ die Art und Weise der Begegnungen sind es ✌

  • Kerstin Reich
    Kerstin Reich
    Veröffentlicht um 01:35h, 08 Juni Antworten

    Wow… ✌ die Art und Weise der Begegnungen sind es ✌

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