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08 Feb

Schamanismus in der westlichen Moderne

Grenzgänge zwischen den Kulturen

Autor: Mohan L. & Suraj Rai
Kategorie: Schamanismus
Ausgabe Nr: 50

Mohan Rai ist ein 80jähriger Schamane aus Nepal. Er spricht in dem Interview über Sinn und Nutzen schamanischer Arbeit im Westen. Was kann ein nepalischer Schamanismus den Menschen aus dem Westen bringen? Es zeigt sich, dass es nicht um eine Kopie der Kultur Nepals geht, sondern um einen eigenen Weg, für den indes der nepalesische Schamanismus Anleihen bieten kann.

 

Mohan und Suraj Rai sind seit mehr als zwei Jahrzehnten in Europa als schamanische Vermittler aus Nepal unterwegs und eignen sich daher für dieses interkulturelle Interviewthema. Mit Planung und Bau des freiraum-Instituts am Möhnesee entsteht die offizielle deutsche Vertretung des »Shamanistic Studies & Research Centre- Kathmandu« nach Mohan Rai.

In diesem Interview-Auszug aus mehreren mehrstündigen Konversationen möchte ich daher der notwendigen Frage nachgehen, wie wir uns unserem vergessenen, schamanischen Erbe wieder annähern können und auf welche Weise dies über eine Auseinandersetzung mit einer fremdländischen Schamanismus-Kultur gelingen könnte. Meines Erachtens ist diese prekäre Frage, in Anbetracht des Vorwurfes einer synkretischen Pseudo-Verschmelzung, unabdingbar notwendig, um überhaupt auf einem seriösen Niveau tätig werden zu können. Letzteres wird vielen Neo-Schamanischen Bewegungen ja seit jeher unterstellt. Im frei übersetzten Interview wird diese Fragestellung in Bezug auf den nepalesischen Schamanismus erörtert.

 

Thanka mit Ghairab, dem Beschützer der Schamanen und der Hauptstadt Kathmandu

 

Jörg Fuhrmann: Es sind bereits hunderte Von Menschen aus Europa bei Euch in Kathmandu gewesen, um direkt von den Schamanen zu lernen, richtig? 

Mohan: Ja, es haben uns viele Menschen aus Deutschland, Österreich – hauptsächlich aus dem zentralen Europa – besucht. Aber wir hatten auch schon diverse Studenten aus Amerika, Kanada oder Japan hier. Mit Christian Rätsch und Claudia Müller Ebeling habe ich ausgiebig über viele Jahre an dem Standardwerk »Schamanismus und Tantra in Nepal« mitgearbeitet. Desweiteren haben uns auch Nana Nauwald und Wolf-Dieter Storl besucht, die ich beide sehr schätze.

J.F.: Da bereits viele Menschen aus der ganzen Welt bei Euch waren, ist davon auszugehen, dass ein grundsätzliches Bedürfnis vorhanden ist, in schamanischen Wegen unterrichtet zu werden.

Mohan: Ja, und es ist uns ein Anliegen, die Menschen auf ihren individuellen Entwicklungspfaden ein Stück zu begleiten. Da nicht alle Menschen aus gesundheitlichen, finanziellen oder zeitlichen Gründen in der Lage sind nach Nepal zu kommen, fliegen wir regelmäßig nach Europa, um eine spirituelle Brücke zu errichten. Wir erachten den direkten Kontakt und das direkte Lernen als wichtigste Form des schamanischen Lernens. Außerdem bekommen unsere Schamanen so auch einen guten Eindruck vom Leben in der westlichen Welt. Suraj: Auch für mich basiert Schamanismus vor allem auf Selbst-Erfahrung.

 

Kalinchok – der Gipfel der Göttin in 3822m Höhe ist übersäht von Shivas Dreizacken

 

J.F.: Warum macht es Eurer Auffassung nach Sinn, schamanische Techniken und Philosophien explizit aus Nepal im Westen zu unterrichten? Würdet ihr sagen, dass unsere eigenen schamanischen Wurzeln gänzlich abgetrennt sind, oder ist nur der Zugang zu Ihnen abhanden gekommen?

Suraj: Nein, die Wurzeln sind nicht abgetrennt. Sie müssen nur wieder ausgegraben und bewusst gemacht werden. Dazu braucht man ein bestimmtes Wissen, das man sich aus einer anderen schamanischen Kultur »borgen« kann, um das »Eigene« wiederzufinden. Es wird sicherlich etwas anderes, aber ihr könnt auf diese Weise zumindest stückweise die eigenen Wurzeln zurückfinden. Der spirituelle Weg, den ihr beschreitet, ist ein anderer als der eurer Vorfahren oder als der Unsrige. Es geht also keineswegs um eine Nepal-Kopie, sondern um das Finden eines eigenen Weges. […]

 

Den kompletten Artikel finden Sie in der Tattva Viveka 50

Dieser Artikel ist auch als PDF zum Download erhältlich:

Mohan L. Rai und Suraj Rai TV50 (PDF)

Kompletter Artikel im PDF-Format (3 Seiten)
 
Preis: 1,00 EUR
(inkl. 19,00% MwSt.)
 
 

Artikel zum Thema in früheren Ausgaben:

TV 05: Hyemeyohsts Storm – Die heiligen Medizinräder Europas.
Ein offener Brief an die Europäerinnen und Europäer

TV 13: Rainer Schwabe – Euroschamanen.
Risiken bei der Wirklichkeitsmanipulation

TV 15: Ronald Engert – Schamanen-Konferenz.
25 Schamanen aus aller Welt in Garmisch-Partenkirchen

TV 23: Farah Lenser – Andere Wirklichkeiten
Bericht vom 5. Kongreß für Schamanismus und Heilen (Mondsee, 2004)

 

 

7 Kommentare
  • Ralf Hamberger
    Ralf Hamberger
    Veröffentlicht um 23:25h, 04 Juli Antworten

    Leute ich denke jetzt reicht es. Was soll der Quatsch? Wisst Ihr eigentlich was ein Schamane ist, schon rein von der Begrifflichkeit her??? Ich denke ich bin im falschen Forum und werde dieses nun verlassen.

    • Ralf Hamberger
      Ralf Hamberger
      Veröffentlicht um 23:37h, 04 Juli Antworten

      Was ein Schamane ist kann leicht ergoogeln. Dann seht Ihr wozu Ihr geliket habt. Es wären doch so viele Dinge wo Ihr Euch sinnvoll einbringen könnt: jugendarbeit, gemeindearbeit, soziale Dienste usw. all das gibt einem leben einen sinn, dann braucht man sich nicht so einem elendem mist zu opfern.

    • Tattva Viveka
      Tattva Viveka
      Veröffentlicht um 10:12h, 05 Juli Antworten

      Sehr geehrter Herr Hamberger, konstruktive Kritik ist das eine, unflätige Beleidungen etwas anderes (Quatsch, Mist, ???). Wir erforschen seit 20 Jahren den Schamanismus und haben mit unzähligen Praktikern aus der ganzen Welt zu tun. Glauben Sie uns, wir wissen schon, was wir tun. Gerade bei dem Thema. Mohan Rai ist ein Nepali, der zeit seines Lebens als Heiler für seine Gemeinde tätig ist. Wie können Sie seine Person und sein Alter so schmähen und so herablassen sprechen? Wenn Ihnen unsere Themen nicht passen, dann gehen Sie bitte. Wir bemühen uns hier um spirituelle Aufklärung, denn das ist das, was der Welt am nachhaltigsten nützt. Das haben wir uns hier lange und breit überlegt. Aber es gibt andere Menschen mit anderen Ansichten. Das wird wohl immer so bleiben. Mist ist sicherlich etwas anderes als das, was wir hier tun.

    • Ralf Hamberger
      Ralf Hamberger
      Veröffentlicht um 20:32h, 05 Juli Antworten

      Liebe Tatta wer auch sich immer dahinter versteckt, ich bin nicht Mr. Annonymus, ich stehe zu dem was ich sage Punkt! Ich weis nicht wie ich in Eure Reihen rein gekommen bin und was Ihr eigentlich wollt, ist mir aber auch egal! Ich habe aber sehr schnell gemerkt Ihr seid intelligent und es macht Freude sich mit Euch zu unterhalten -meistens-
      Manchmal war das gar nicht so und ich bei Ihnen leider eine geistige Blockade festgestellt. Schade, ich hatte gehofft das ich ein Forum grfunden hätte auf dem ich mich mit Leuten unterhalten könnte. War leider nix! Ihr habt die gleichen Gedanken wie ich, aber ich fordere alle auf stark zu sein, und die Intelligenz auch mit Kraft und wenn nötig mit Brutallität umzusetzen. Ihr jedoch wollt nur zeigen wie schlau und edel Ihr seid und wollt Eure Ethik gar nicht umsetzen. Gott (und nicht irgend ein Schaman) hat Euch die Gnade gegeben intelligent zu sein. Und was macht Ihr draus? Ein Dummkopf kann halt nicht mehr. Aber Ihr seid intelligent. Und was machen Sie daraus? Nicht böse sein, habe mich von Tatta abgemeldet, senden Sie sich doch Ihre Weisheiten gegenseitig zu, die niemand umsetzt weil jeder viel zu schwach ist, das macht Sinn.

    • Ralf Hamberger
      Ralf Hamberger
      Veröffentlicht um 23:33h, 05 Juli Antworten

      Sehr geehrte Tattva, im Gegensatz zu Ihmen die hinter einem Schild einer Firma stehen, bin ich hier als Person und stehe zu dem was ich sage mit meinem Namen. Also das nur mal so! Und nun: Ich weis ja nicht wie ich bei Ihnen auf FB reingeraren bin und wofür Ihre Organisation steht. Ist mir auch vollkommen egal. Ich habe aber festgestellt, dass man sich auf hohem Niveau mit Ihnen unterhalten kann und dass wenn es um Selbsterfahrung und Sinnfragen geht, hier ein riesen Potential vorhanden ist. So hat es mir Freude gemacht mit Ihnen zu kommunizieren. Schnell habe ich aber auch gemerkt, dass Sie nicht die Erkenntnisse, die Sie durch Überlegungen gewonnen haben nicht umsetzen sondern nur als Selbstdarstellung nutzen. Nach dem Motto schaut wie schlau und gut wir sind. Ich habe immer versucht durch teilweise „brutale Power“ zum Handeln!!!! nach diesen Einsichten zu motivieren. Das man sich dadurch nicht beliebt macht ist mir klar. Aber Gott hat mir Fähigkeiten gegeben und Euch auch, und wenn ich die nur für kluge Worte verwenden würde, würde, würde ich mich gegenüber Gott versündigen. Ja Gott, ich bin Christ, und nicht gegenüber irgebdeinem Schaman! Sind Sie Christen? Als ich diesen Artikel gelesen hatte, können Sie mir glauben, war selbst meine damalige Antwort sehr sehr zurückhaltend. Hätte ich Ihnen emmotional geantwortet, wäre das wurklich beleidigend geworden. Mittlerweile habe ich mich über Tattva intensiver informiert und festgestellt, dass wir niemals zusammenkommen können. Ich habe auch mein Abbo bei Tattva gekündigt und wir werden nie mehr was voneinander hören. Schade dass das die große Menge an geistigem Potential, das hier vorhanden ist, nicht genutzt wir. Alles Gute, trotzdem.

    • Tattva Viveka
      Tattva Viveka
      Veröffentlicht um 08:50h, 06 Juli Antworten

      Sie sind Christ, und alles andere ist „Mist“. Schade, dass gläubige Menschen so oft fanatisch sind, vor allem Christen und Muslime. Das ist kein gutes Zeugnis für das Christentum, was Sie das schreiben. Alles Gute trotzdem. (Ronald Engert, Chefredakteur)

    • Ralf Hamberger
      Ralf Hamberger
      Veröffentlicht um 22:24h, 06 Juli Antworten

      Danke Herr Engert für Ihre Antwort. Jetzt ist ja alles klar. Ich hätte nicht gedacht dass das so leicht ist. Ich hätte eigentlich schon gerne ein bischen gespielt.

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