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Neuerscheinung!   Ronald Engert Der absolute Ort - Band 2 Philosophie des Subjekts Aufsätze 2008-2014   Tattva Viveka Edition, Berlin 2015 334 Seiten, gebunden, 24,90 EUR   ISBN 978-3-945129-09-8   > Auch als eBook erhältlich   Über dieses Buch In diesem Buch geht es um den großen Rahmen, in dem das Selbst, der Andere, Gott und die Welt eingeordnet sind. Die einzelnen Aufsätze schauen von verschiedenen Seiten auf das Thema. Wahrheit kann überall gefunden werden. Am Ende geht es darum, die einzelne Perspektive aufzugeben, um aus allen Perspektiven gleichzeitig zu schauen. Ich und der Andere Man...

Ronald Engert - Gut, dass es mich gibt

Ronald Engert Gut, dass es mich gibt Tagebuch einer Genesung

Tattva Viveka Edition 2013, Privatdruck, 195 S., Pb., € 19,80 ISBN 978-3-9804144-8-7  

Auszug aus dem Buch:

Freitag, 24.4., 15:00 Uhr Heute Morgen war ich bei der dynamischen Meditation. Diese Form der aktiven Meditation wurde von Osho entwickelt. Sie beginnt mit einer 10-minütigen Phase einer sehr aktiven, kraftvollen Atmung. Die Idee hinter der Meditation ist, dass die westlichen Menschen sehr starke emotionale Blockaden haben und sehr oft einen überstarken, neurotischen Funktionalismus an den Tag legen. Wenn man ihnen sagt, sie sollen sich zur Meditation hinsetzen, dann tun sie das und machen es perfekt, allerdings nur der äußeren Form nach. Das heißt, sie verspannen sich noch mehr und spalten sich noch mehr von ihren Gefühlen ab. Die aktive Atmung dient dazu, diese Blockaden zu lockern.
Ronald Engert - Gut, dass es mich gibt Fortsetzung der Tagebuchaufzeichungen: Big Step (feierliche Verabschiedung der Therapieabgänger, an der jeder eine Rede hält): Eben war gerade Big Step. Klaus von Ploetz, der Chefarzt, brachte es auf den Punkt: Für viele ist der Big Step die Verführung, bei anderen gut anzukommen. Es geht jedoch darum, bei sich selbst gut anzukommen. Amusement ist ein kurzer Kick, der mit einem Fingerschnippen vorbei ist. Aber aus der eigenen Mitte zu sprechen, berührt tief und hinterlässt einen Eindruck. Wenn wir nach der Klinik nach Hause kommen, hat sich da draußen nichts geändert. Wenn wir versuchen, das Außen zu ändern, indem wir versuchen, gut bei den Leuten anzukommen, sind wir bald wieder reif für die Klinik. Nur wenn wir uns selbst ändern, denn ändert sich auch das Außen und wir werden überrascht sein, was alles möglich ist.
Autor: Ronald Engert Kategorie: Verlagsportraits Ausgabe Nr: 50 Anläßlich des Jubiläums der 50. Ausgabe berichtet der Gründer und Chefredakteur über die Geschichte der Tattva Viveka von den Anfängen bis zur Gegenwart. 18 Jahre engagierter Journalismus haben mittlerweile einen Fundus von fast 500 Fachartikeln aus den Gebieten Wissenschaft, Philosophie und spiritueller Kultur hervorgebracht. Was ist die innere Dimension dieses Projekts? Und wie ist so eine Zeitschrift überhaupt möglich? Es zeigt sich: Es ist ein Spannungsbogen zwischen Ökonomie und göttlicher Fügung.   [caption id="" align="aligncenter" width="251"] Chefredakteur Ronald Engert[/caption]   Die Vorgeschichte Der Ursprung der Tattva Viveka geht über 20 Jahre zurück. Es begann 1990 auf einem Schamanen- Seminar in der Schweiz, als uns der Schamane, Harley Swift Deer, fragte: »Was ist euer Weg mit Herz?« Wir sollten auf eine Visionssuche gehen und herausfinden, was wir wirklich tun möchten. Ich weiß nicht recht, woher ich es wusste: Ich will eine Zeitschrift machen. Es hat mich schon immer fasziniert, das Lesen, die Bücher, die Zeitschriften. Mich interessierte Philosophie und Literatur, Kunst und Gesellschaft, und seit einiger Zeit hatte ich auch die Spiritualität für mich entdeckt. Ich wollte wissen, wie man die Buchstaben aufs Papier bringt. Mir ging es um die schöne Gestaltung und natürlich vor allem um die Inhalte. Ich wollte essentielles Wissen unter die Menschen bringen, ich wollte davon berichten, dass es Wissen und Weisheit gibt. Ich wollte es veröffentlichen, damit niemand später würde sagen können, das hätte er nicht wissen können. Das Wissen ist zugänglich, wenn auch nicht in den Mainstream-Medien.

Tattva Viveka feiert die 50. Ausgabe     Unser Jubiläumsfest ist ja nun schon gewesen und war ein wunderschönes Ereignis. Vier ambitionierte Vorträge und die musikalischen Beiträge von Mona Nylin, ebenso wie das indische vegetarische Festmenü und die Tombola sorgten für einen kurzweiligen Tag mit viel Input. Der Abend mit dem freien Tanzen gab die Möglichkeit, sich zu bewegen und zu entspannen. Das Eröffnungsritual von Nana Nauwald bezog alle Gäste mit ein, die auf kleine Stofffahnen ihre guten Wünsche für die Menschheit oder...