Der Klang des Lebens

Die reine Schwingung in uns

Der Klang des Lebens

Die reine Schwingung in uns

Autor: Dr. Eva-Marie Heyde
Kategorie: Kunst / Musik / Literatur
Ausgabe Nr: 69

Am Anfang war der Klang, nicht etwa das Wort oder der Buchstabe. Der Klang ist das primär gefühlte Prinzip allen Seins. Gefühl kommt vor dem Gedanken. Wir können die reine Schwingung in uns spüren, sie macht uns auf Missklänge im Außen und in der Welt aufmerksam. Eine spirituelle Musikwissenschaftlerin führt uns in die Welt der Klänge ein.

Alles schwingt, wirklich a l l e s

Das ganze Universum schwingt, jedes Lebewesen trägt seine eigene Schwingung, jedes Naturelement, jede vermeintliche Materie. So schwingt in unserem direkten Umfeld bereits eine ganze Menge, was wir nicht bewusst registrieren. Zumeist, wenn es zu Disharmonien kommt, schwappt Energetisches aus der Tiefe an die Oberfläche unserer Wahrnehmung. Da kann es sein, dass mal wieder der Computer abstürzt, die Lampe flackert oder die Holztreppe vermeintlich plötzlich knarrt, was wir in aller Regel erstaunt bemerken, aber nicht immer auf unsere eigene Schwingung zurückführen.

ausgesprochen a l l e s schwingt, geht auch a l l e s in Resonanz.

Grundsätzlich ist auch heute j e d e s Lebewesen mit diesem Qui, dieser Lebenskraft, verbunden; zunehmend entfernen wir uns in unserer Gesellschaft jedoch von diesem Denken und diesem Bezug. Gehen wir in die Tiefe unseres Seins, unseres Daseins tief in uns, dann können wir uns wieder bewusst mit dieser Kraft verbinden und unsere Ur-Stärke spüren. Wir können dann beginnen, bestimmte Schwingungen, die uns stören und unserem Weg nicht dienlich sind, zu verändern. Ein Leben im dauerhaften Stress kann nicht das sein, was sein sollte: Leichtigkeit und Freude zu erfahren.

Der Klang des Lebens

Reine Schwingung ist kristallklar

Im Fühlen trägt das Kristalline die reine Form. Sicherlich auch deswegen wird der Stein als Edelstein hoch geschätzt. Der Kristall zeigt sich als energetisch hoch geladenes Konglomerat von Teilchen, dessen Strukturen im Umgang hellsichtige Fähigkeiten und telepathische Kommunikation fördern. So konnten Sternenvölker miteinander kommunizieren (vgl. Karin Tag, 2012 – Die Prophezeiungen des Kristallschädels Corazon de Luz, Amra Verlag 2009).

Kristalle können in jeder erdenklichen Formation auftreten. Sie sind nicht an irdische Strukturen und Materialien gebunden.

In der Urform fühlen wir, und so fühlen wir im tiefsten Innern auch die reine Urschwingung.

Tatsächlich existiert in der Natur in natürlicher Form keine reine Schwingung. Das ist ganz erstaunlich, weil wir doch menschlich nach dieser Reinheit streben. Diese Reinheit der Schwingung existiert nur in Extraktion: die physikalische Akustik kennt diese reine Schwingung als Sinusschwingung. Es ist unser menschlicher Verstand, der die Analyse bis ins kleinste Detail bevorzugt. Unser Empfinden stützt sich eher auf globale Momente, es nimmt ganzheitlich auf.

Dies stützt meine These, dass wir im Ursprung fühlen. J e d e m Gedanken geht zuerst ein bestimmtes Gefühl voraus, was uns dann zu diesem Gedanken veranlasst. Unser Empfinden ist primär verbunden mit der Schöpferkraft des All-Eins. Entsprechend teilen wir das Gehirn in die logisch analytische linke Hälfte und die emotional ganzheitliche rechte Hirnhälfte.

Fühlen tun wir: Die Schwingung ist mehr als nur eine physikalische Periodenform; sie formt sich zum Klang, zum Ton, zur Stimme, zum Sound, vordergründig, hintergründig, bewusst oder unbewusst, bewertend positiv oder negativ, reich besetzt an allgemeinen und individuellen Assoziationen.

Wie Schwingung und Musik unser Gehirn beeinflusst, können Sie im vollständigen Artikel lesen. (Bestellmöglichkeit am Ende des Beitrags!)

Der Mensch ist nicht rein in seiner natürlichen Form

Ein Mensch ist »nicht rein« in seinem Wesen und in seiner Form; deswegen ist er Mensch, um zu erkennen, dass ihn genau das ausmacht: menschlich zu sein. Deswegen lebt er als Seele hier auf Erden im Körper in der Dualität, da genau dieser Umstand ihn Gefühle s p ü r e n lässt. Wir werden den oben genannten Widerspruch nicht lösen können, aber es hilft im Umgang mit Leistung und den Mitmenschen, sich dies zu vergegenwärtigen und ein ausgewogenes Maß von »rein und unrein« anzustreben, ein Maß, das für jeden anders sein dürfte, aber in einem Punkt übereinstimmen sollte: sich wohl zu fühlen. Damit schwingen wir wieder in Leichtigkeit und positiv.

AUM = Om

Mit Musik können wir alles bewirken: wir können heilen, und wir können vernichten.

Mit dem Aufkommen elektronischer Musik im letzten Jahrhundert vollzog sich ein Wandel im Hören. Nun konnten Klänge synthetisch erzeugt werden, was zu einer Vielzahl neuer Klangformationen führte; infolgedessen gewöhnte sich unser Ohr bedingt an das Unnatürliche. Es wurde etwas natürlich, was zuvor als unnatürlich empfunden wurde. Dieser Schritt fand seinen Höhepunkt in der Digitalisierung. Musik auf CD klang nun so rein, so unnatürlich klar, dass man anfing, die Aufnahmen bewusst zu »verschmutzen«, zu verunreinigen, um ein angenehmes Hörgefühl zu produzieren, wie es einst auf analoger Basis auf Schallplatte gegeben war und wie es in Konzerten der Fall ist. Wir lernten: Nebengeräusche gehören zum Menschsein, zur menschlichen Wahrnehmung dazu!

Eine ausführliche Beschreibung der Klangsphären finden Sie im vollständigen Artikel. 😉 Unten können Sie bestellen!

Klang ist Leben

Auch mögen sich bestimmte Musikstücke in bestimmten Tonarten manchen Hörern dermaßen einprägen, dass die Charakteristik des Stückes auf die Tonart übertragen wird. Oder ist es die Tonart, die den Komponisten dazu veranlasst hat, so und nicht anders zu komponieren?

In der Musikwissenschaft wurde immer wieder diskutiert, ob ein Komponist nun mit einer bestimmten Tonart auch etwas Bestimmtes aussagen möchte, oder eben nicht. Gerade im Bereich des Gesangs wird oft je nach erforderlicher Tonlage transponiert – also das Musikstück auf die gesanglich passende Tonebene gebracht. Verfechter einer Tonartencharakteristik halten dieses Vorgehen für verwerflich. Schließlich gehe dadurch dem Musikstück die beabsichtigte klangliche Qualität verloren. Des Weiteren gibt es transponierende Instrumente. Der Musiker sieht auf dem Notenblatt eine andere Notation, als er greift und spielt. Wie verhält es sich nun hier mit der besagten Charakteristik einer Tonart? Für einen Absoluthörer ist dies eine wahre Herausforderung in der Umsetzung, da sich bei ihm bereits beim Notenlesen die vorgestellte Tonhöhe und damit die klangliche Qualität eingibt. Das Problem besteht für ihn auch beim transponierenden Chor. Ständig ist er hin- und hergerissen zwischen seinem Empfinden beim Notenlesen und dem tatsächlichen Klang durch die Transposition.

Wie ist reine Schwingung möglich? Dies und vieles mehr steht im vollständigen Beitrag. Denn können wir hier leider nicht kostenlos abdrucken. Aber für nur 2,00 € Unterstützungsbeitrag sind Sie dabei!  🙂

 

In der Urform besteht die reine Schwingung. Das ganze Weltall ist von dieser reinen großen Urschwingung durchzogen, die alles mit allem verbindet.

Diese reine Urschwingung findet sich auch in uns wieder. So werden im Wissenschaftlichen heute fünf verschiedene Hirnwellen nachgewiesen. Abhängig davon, in welchem Bewusstseinszustand sich ein Mensch befindet, schwingen seine Gehirnwellen in unterschiedlichen Frequenzbändern; ihnen sind unterschiedliche Frequenzbereiche zugeordnet: Gamma 100-38 Hz, Beta 38-15 Hz, Alpha 14-8 Hz, Theta 7-4 Hz, Delta 3-0,5 Hz. Unser Bewusstsein beruht zumeist auf einer Kombination verschiedener Hirnwellen – »Die Mischung machts«. Ich möchte an dieser Stelle auf die Website www.hirnwellen-und-bewusstsein.de, Rubrik »Hirnwellen Teil 1 und Teil 2«, verweisen, denen diese und nachgenannte Informationen zur Thematik entnommen sind.

Die Gehirnwellen werden mit dem Mind Mirror EEG gemessen und dargestellt. Erstaunlich finde ich, dass sich unabhängig von den unterschiedlichen Leistungsmerkmalen der linken und rechten Hirnhälfte für die meisten Menschen ein nahezu symmetrischer Verlauf zeigt. Meines Erachtens weist dies auf die Verbindung zum universellen Sein hin und kann als der erste übergeordnete Schritt vom körperlichen zum körperlosen Sein gedeutet werden.

Die Deltawellen wurden gemäß oben genannten Artikels zuletzt entdeckt und sind noch am wenigsten erforscht. Sie werden unter anderem mit hoher Konzentrationsfähigkeit, wie auch mystischen und transzendenten Erfahrungen in Zusammenhang gebracht. Es wurden des Weiteren Verschmelzungserlebnisse, das Gefühl universalen Wissens und der Verlust des Ich-Gefühls beobachtet.

Zur Autorin

Dr. Eva-Marie Fabijenna Heyde

Jg. 1957, abgeschlossenes Uni- und Musikhochschulstudium. Promotion in Systematischer Musikwissenschaft. Autorin – Pianistin – Musikpädagogin. Die 3 Säulen verbindend in Aufbau und Umsetzung einer Musikschule mit eigenem computergestütztem Unterrichtskonzept. Jahrzehntelange Unterrichtstätigkeit. Ansinnen: Fachlich komplexe Inhalte einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen. Aktuell neues Buch über die verbindende Kommunikation zwischen diesseitiger und jenseitiger Welt.

Kontakt: tastentalente@arcor.de

Die Autorin Eva-Marie Heyde

Dies sind Ausschnitte aus dem Artikel.

Erfahren Sie mehr über die Bedeutung von Klang, Schwingung und Gefühl.

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