Die dunkle Seite der Spiritualität

Die dunkle Seite der Spiritualität

Die spirituelle Ursache von Groll und Sucht

Was ist spirituell?

Wir wollen das Wort spirituell für denjenigen unserer Aspekte verwenden, der allen unseren Haltungen, Entscheidungen, Gedanken und Verhalten zugrunde liegt und sie bestimmt – den innersten Kern der Persönlichkeit, das wirkliche Herz des Menschen.

Wir benutzen den Begriff spirituell in diesem weiteren, nicht-religiösen Sinn auch aus einem anderen Grund. Einige von uns bezeugen, dass wir ein »spirituelles Leben« geführt haben, während wir weiter unsere Fehler auslebten. Jetzt sehen wir, das spirituelle Reich umfasst Gutes und Böses und, ungeachtete unserer spirituellen Erfahrungen – so real sie gewesen sein mögen – war unser Tun weder gut noch richtig.

Wie es beginnt

–  Auf Grund einer tatsächlichen oder eingebildeten Verletzung begehen wir an einem anderen ein Unrecht und halten daran fest. Wir entscheiden uns, die Wahrheit zu verzerren. Empörung und damit Groll werden geboren (vielleicht passte ein umfassenderer Begriff besser: Sünde)

–  Diese Verzerrung der Wirklichkeit erzeugt ein falsches spirituelles Hochgefühl – Befriedigung, Freude und Befreiung von dem Konflikt, den unser Fehler auslöste. Empörung und Groll erfüllen ein Bedürfnis (in Wirklichkeit eine Begierde).

–  Wir nähren uns von diesem Groll; er hält uns aufrecht. Er hält die neue Realität aufrecht, die eine Lüge ist. Er verbirgt unsere Verfehlung; wir müssen ihr nicht ins Auge sehen und uns damit auseinandersetzen. So wird Groll als Droge benutzt.

–  Um diesen Fehler weiter vor uns zu rechtfertigen, lassen wir das Ereignis immer wieder ablaufen und gewinnen vor Gericht jedes Mal gegen den anderen. Indem wir so von neuem den Groll erleben, versuchen wir die Wirkung des ursprünglichen Hochgefühls zurückzuholen.

–  Unser Gebrauch von Groll wird so zur Gewohnheit und schafft weiteres Fehlverhalten, wodurch wir mehr von dieser Droge brauchen, um es zu verdecken. Der Teufelskreis ist angelegt. Er hat ein Eigenleben ohne Beziehung zum auslösenden Ereignis.

–  Beharrlichkeit in dieser Gewohnheit schafft Bedrängnis. Ein Teil von uns weiß immer, wenn wir Fehler machen: die Lüge steht nicht im Einklang mit etwas in unserem Inneren, mit dem, was wir in der wirklichen Welt draußen sehen, und mit dem, was wir von anderen erfahren. Zudem fühlen wir Schuld beim Genießen dieser unnatürlichen Ekstase, und unsere Vereinsamung nimmt zu.

–  Wir versuchen, dieser inneren spirituellen Gewohnheit zu entsagen. Deshalb handeln wir äußerlich gegenüber den Objekten unseres Grolls, als ob wir nichts gegen sie hätten. Aber dieses Verstellen beraubt uns unserer Droge (Groll), schafft eine neue Lüge, die mehr von dieser Droge braucht und zwingt uns, das Elend des Entzuges mit der Medizin zu behandeln, die Erleichterung schafft – mit noch mehr Groll.

–  Dieses gedankliche Verhalten erfüllt die drei Kriterien der Sucht: Gewöhnung, kontrollierte Enthaltsamkeit und Entzug. Groll als spirituelle Haltung ist jetzt ganz unsere Sucht geworden, unabhängig von jedem körperlichen Ausleben.

Einstellungswandel

Ein Wandel der Einstellung bestimmt den Kurs für unsere Sucht. Dies ist nichts weniger als eine Wandlung des Herzens. Es kann jederzeit passieren, plötzlich oder langsam. Und es kann sich jederzeit ereignen, obwohl es gewöhnlich sehr früh in der Kindheit oder Jugend geschieht. Bei vielen von uns scheint unser Fehlverhalten der Brennpunkt der heimlichen Auflehnung gegen Autoritäten gewesen zu sein. Unter der Oberfläche kochen viele Süchtige vor Groll, Feindseligkeit, Wut, Neid, Auflehnung und Zorn. Wir sind uns vielleicht dessen und der mächtigen, lebensverändernden Bedeutung solch einer Neigung nicht voll bewusst, aber je mehr wir diese Seite unseres Zustandes erkennen, desto mehr begreifen wir, unser Verhalten war ein Ausdruck innerer Einstellungen und Gedanken. Um es anders auszudrücken: unsere Einstellungen ermöglichten die Sucht. Äußere Umstände machten uns nicht wirklich zu dem, was wir sind. Unsere innere Einstellung zu diesen Umständen formte unsere Antwort. Einstellungen durchdringen das Äußere. Einstellung formt den Menschen: wir sind, was wir denken.

So erzeugen wir unsere eigene Suchtanfälligkeit.

Eine Entscheidung, im Falschen zu beharren

Der Einstellungswandel bewirkt eine Entscheidung, im Falschen zu beharren. Einen Einstellungswandel gibt es wahrscheinlich nie im luftleeren Raum. Gewöhnlich ist er an einem anderen Menschen festgemacht. Er richtet uns gegeneinander. Wenn wir uns auf einen wirkliche oder eingebildete Kränkung konzentrieren, entscheiden wir uns, diesem Menschen zu grollen, zu tun, was wir wollen und ihn wegzustoßen. Wir mögen immer noch abhängig von diesen Menschen sein – sei es ein Elternteil, Bruder, Schwester oder Ehegatte – doch trennen wir uns von ihnen in unserem Herzen. Eine falsche Einstellung gegenüber anderen ist der Schlüssel zu dem negativen spirituellen Prozess, welcher der Sucht Kraft verleiht.

Das fehlende Glied zwischen dem ursprünglichen Einstellungswandel und der darauf folgenden Sucht ist, dass die falsche Einstellung selbst zur Sucht wird. Wir nähren, verteidigen und verleugnen sie.

»Ich weiß, dass ich jedes Mal von diesem Groll einen Rausch bekomme, wenn ich die Szene mit diesem Menschen im Kopf wieder durchspiele. Es ist wie ein Trunk aus meinem tiefen Inneren. Warum? Was hilft es mir? Manchmal schwöre ich, dass ich mehr am Groll fest hänge als jemals an Sex oder Alkohol!«

Groll gilt als Mörder Nummer Eins der Süchtigen. Wir werden anfangen müssen, unsere Sucht von innen nach außen aufzulösen.

So halten uns Verfehlungen gefangen; wir sündigen gegen uns selbst.

Schuld und Strafe

Ohne unser Wissen ernten wir so die Strafe für alle Fehler im Denken und Tun. Auf jeden Fehler reagieren wir mit einer Verneinung des Lebens und vergrößern damit den Pfuhl unserer emotionalen und spirituellen Not.

Selbstbesessenheit

Während wir die bewusste spirituelle Wahl treffen, die den Suchtprozess in Gang setzt, werden wir zunehmend selbstsüchtiger und ich-bezogener. Eine rebellierende Haltung setzt ein, mit oder ohne oberflächliche Unterwerfung. Um uns nicht selbst ansehen zu müssen, finden wir Fehler an denen, die uns am nächsten stehen und bei den Institutionen, mit denen wir im täglichen Leben zu tun haben. Alles, was wir sehen können, sind Unzulänglichkeiten, Fehler und Ungerechtigkeiten anderer.

Wir werden zunehmend verschlossener und defensiver, unbelehrbarer und eigenwilliger, und eine Art Verhärtung setzt ein. Selbstbesessenheit ist eine negative spirituelle Haltung und Kraft. Obwohl die Welt draußen es vielleicht nicht so bemerkt, wissen es unsere Ehegatten, Kinder, Arbeitskollegen, Katzen und Hunde besser. Selbstbesessenheit stinkt jedem – außer dem Besessenen.

Unsere Selbstbesessenheit nimmt verschiedene Formen an, offen oder verdeckt, versteckt unter Passivität, scheinbarer Sanftmut oder scheinbare Anteilnahme. Je größer die Selbstbesessenheit, desto größer der Drang, sie zu verbergen. Dies hindert uns, die entstehenden Risse zu entdecken, die später zu Sprüngen und verhängnisvollen Spalten im Reservoir unseres Selbst werden. Und Selbstversessenheit führt unweigerlich zu spiritueller Blindheit. Wir vermeiden, uns selbst anzusehen, indem wir die Fehler anderer aufgreifen.

Am schwierigsten war für uns einzusehen: Selbstbesessenheit bedeutet, dass wir zur Quelle unseres eigenen Lebens wurden – unser eigener Gott. Wir waren der wichtigste Mensch in unserer Welt. Daher mussten wir mit uns Verbindung haben; wir wurden süchtig nach uns selbst. Kein Wunder, dass so viele von uns fanden, Selbstbefriedigung sei unendlich viel mehr als ein Experimentieren in der Kindheit. Berauscht von uns selbst kam es zu einem Kurzschluss jeder wichtigen Beziehung zu anderen und zu Gott.

In unserem großartigen und hochmütigen Streben, unser Leben zu »finden«, schlossen wir die Möglichkeit aus, jemals Leben zu empfangen.

„Die Menschen im Zwölf-Schritte-Programm zeigten es mir. Ich bin von mir selbst berauscht. Ich sitze da und rede über mich und meine Frau und meine Arbeit und diese Leute dort draußen! Und ich bin das Zentrum des Universums und kann nicht sehen, dass das das Problem ist! Es wurde schrecklich einsam, auf diesem Gottesthron zu sitzen.«

So machen wir uns selbst zu Gott.

Abtrennung

Von der allerersten Einstellungsänderung an isolieren wir uns. Wir fangen an, eine Mauer um uns zu bauen, besonders zwischen uns und denen, die uns nahe stehen. Es mag aussehen, als ob das Gegenteil der Fall sei. Wir können zuvorkommend, warmherzig, gutaussehend, reizend, liebenswert und freundlich sein – solange es unserem Ego dient. In Wirklichkeit ist die Sache einfach so, dass wir nicht am Groll oder dem Ausleben unserer Sucht festhalten können, ohne wirkliche Verbundenheit zu verneinen.

Gleichzeitig trennen wir uns von Gott. Unsere Lebensweise bringt uns auf einen Kurs weg von Ihm anstatt zu Ihm hin. Und das stimmt unweigerlich, auch wenn wir uns vielleicht immer noch inbrünstig religiösen Übungen unterziehen, spirituelle Erfahrungen machen oder »nüchtern« in anderen Programmen sind.

Dieser Verlauf hat einen noch heimtückischeren Aspekt – die Abtrennung von uns selbst. Wir beginnen, uns immer weiter und weiter von dem Teil unseres Selbst zu entfernen, der das Licht hat, bis wir es schließlich vielleicht verlieren. Die Doppelzüngigkeit, innerlich am Groll festzuhalten, während wir äußerlich etwas anderes darstellen, schafft eine Spaltung, die uns nicht nur von anderen, sondern auch von unserem wahren Selbst isoliert – eine Abtrennung vom innersten Kern unseres Wesens.

Kein Wunder, dass wir anfangen, so viele Probleme mit unserer geistigen Gesundheit zu haben. Wir rücken das Licht (die Wahrheit über uns und andere) weiter und weiter weg, bis schließlich – wenn nichts mehr unseren Schild aus Eigenwillen durchdringt – die Dunkelheit auf uns herabsinkt. Das Ergebnis ist Vereinsamung, Entfremdung, Niedergeschlagenheit und Uneinigkeit mit uns selbst. Ist das allein nicht schon eine Geisteskrankheit?

So verlieren wir uns selbst.

Blindheit und Verblendung

Sobald wir den Prozess in Gang setzen, unsere Fehler zu verdecken, werden wir immer unfähiger, uns selbst zu sehen, wie wir selbst wirklich sind, und andere, wie sie wirklich sind. Die Anonymen Alkoholiker nennen dies Blindheit durch Stolz. Wie genau waren wir auf die Fehler der anderen eingestimmt! Unsere Fähigkeit, Heuchelei bei anderen zu entdecken, schien direkt proportional zu unserer eigenen Blindheit zu wachsen, als ob wir unseren kritischen Geist noch mehr schärfen müssten, um uns zu hindern, nach innen zu schauen. Oft wurde unsere beurteilende Haltung sehr hitzig, wenn wir gegen Leute, Orte und Dinge wüteten. Wir konnten nicht sehen, dass wir neben uns standen, dass die Realität in uns verschoben war. Wir würden niemals die tatsächliche Wahrheit über uns und andere erfahren, wenn wir uns nicht im Herzen veränderten.

Unsere Blindheit war besonders intensiv gegenüber der Wahrnehmung unserer Sucht. Obwohl ein Teil von uns wusste, dass die Gewohnheit uns kontrollierte, dachten wir, dass wir gerade diese in unserem Leben kontrollierten. Dies machte das Loslassen der Gewohnheit noch schwieriger.

Die Blindheit beginnt, wenn wir die Wahrheit über unsere Fehler verleugnen und an der Lüge unserer eigenen Rationalisierungen festhalten. Die Realität wird auf den Kopf gestellt. Was falsch ist, wird deshalb richtig, weil wir es tun. Selbstbesessenheit ist am Werk! Dies schafft absichtliche Blindheit – Selbsttäuschung –, für die es kein Heilmittel gibt außer der Änderung unseres Herzens.

»Nun, ich habe meine Frau letzte Nacht wieder betrogen. Aber weißt du, es machte mir diesmal wirklich nicht so viel aus. Ich fühlte mich nicht schuldig. Ich will einfach nicht zulassen, dass es unsere Beziehung beeinflusst. Ich könnte das nicht tun! Und solange sie es nicht weiß …«

Der Verfall geht stets nach innen. So erschienen viele von uns als normale, gesunde Menschen, einfach mit einem oder zwei emotionalen Problemen. Wir täuschten sogar berufsmäßige Helfer. Kein Wunder, dass so viele von uns an Selbstmord dachten. Die nagende Erkenntnis, innerlich zu sterben, ließ uns nichts, wonach wir greifen konnten, nur noch unser krankes Denken und Verhalten. (…)

Die negative Verbindung

Wir merken, spirituelle Isolation ist auf Dauer unerträglich. Die Natur verabscheut ein Vakuum. Die Selbstbesessenheit versucht, diese Leere zu füllen. Sie bildet mit dem Selbst einen geschlossenen Kreislauf. Eine andere Fehlverbindung zu uns selbst war die Selbstbefriedigung, die oft auch in der Ehe und in anderen Beziehungen als »normale« Erfahrung andauerte.

Aber unsere Fehl-Verbindung ging tiefer. Von all unseren menschlichen Trieben – Hunger, Durst, Sex, Macht und dergleichen – erscheint als wichtigster der Drang nach Menschen, der Drang nach Vereinigung mit jemandem anderen. Dieser Trieb muss seinen Anschluss finden. Wenn dieser wesentliche Kern unseres Seins nicht irgendwo angebunden wird, ist das Leben unerträglich. Wir können den Anschluss unserer Seele nicht einfach hängen lassen. Wir können nicht allein überleben, abgeschnitten, ohne Verbindung. Aber die meisten von uns verwechselten Persönliches und Sexuelles, als ob nur der sexuelle Aspekt dieser Verbindung das befriedigen könnte, was hauptsächlich ein spirituelles Bedürfnis ist. Also benutzten wir Sex oder Lüsternheit oder Beziehungen, um diese Bedürfnis zu befriedigen, indem wir sie an Gottes Stelle treten ließen als Quelle unseres Lebens. Abgötterei.

Diese negative Verbindung befriedigt niemals. Der Hunger wird nur größer, und das zwanghafte Streben nach mehr, nach Anderem und Besserem nimmt zu. Genau wie der Drang nach Menschen die Kraft ist, die uns zur Verbindung mit dem Besten in uns, in anderen und zu Gott treibt, so wird Lüsternheit zur negativen Kraft, die uns verbindet mit dem Schlechtesten in uns, in anderen und mit dem, was jemand unseren negativen Gott nannte. Hier sehen einige genesende Mitglieder in ihrer Sexsucht einen Aspekt, den sie teuflisch nennen.

So verdrehen wir uns selbst.

Spiritueller Tod

Wenn wir diese seelisch-geistigen Aspekte des Suchtverlaufs betrachten, sind wir gezwungen, einigen Dingen ins Auge zu sehen, die wir vor der Kapitulation einfach nicht akzeptieren konnten. Vor unserer Genesung war es uns allen unmöglich, den wahren Charakter unseres Zustandes zu verstehen oder zu akzeptieren. Wir sagten: »Sicher muss es ein paar arme Sextrunkene geben, die so schlecht dran sind, aber ich doch nicht.« Wenn wir gründlicher hinsahen, sagten wir: »Ja, ich!«

Wir wählen den Kurs, der uns gegen uns selbst und andere richtet, damit wir bei unseren Fehlern bleiben können. Selbstbesessenheit ist ein ganz eigenes spirituelles Delirium, eine Vergötterung der heimtückischsten Sorte. Unsere kranke Haltung ist eine unwiderstehliche Kraft, die uns von anderen, von uns selbst und von Gott und in unsere Süchte hineintreibt. Die dunklere Seite unserer negativen Verbindung macht wirklich Angst. Und der Irrsinn unserer Selbsttäuschung verdammt uns zu einem Zustand, wohin die Wahrheit über uns selbst nicht mehr durchdringt. Wir müssen schließlich fragen, ist dieses alles nicht spiritueller Tod?

Der Einsatz ist höher, als wir dachten. Hätten wir je für einen Augenblick einen Schimmer der Wahrheit gesehen, wäre die Qual größer gewesen, als wir ertragen konnten. Deshalb muss die Krankheit sich ewig fortsetzen, sowohl innerlich als auch äußerlich. Aufhören bedeutet, wir müssen der Wahrheit über uns selbst ins Auge sehen, und das gleicht einer tödlichen Bedrohung. Aber ohne dass wir aufhören und der Wahrheit über uns ins Auge sehen, bleiben wir im Tode.

So zerstören wir uns selbst.


Autor: Anonym

Erschienen in: Tattva Viveka Nr. 40, September 2009

Texte zum Thema in früheren Ausgaben:

TV 02: Marcus Schmieke – Sanftmut, spirituelle Wege zur Gewaltlosigkeit

TV 24: Ronald Engert – Wer bin ich? Eine Erfahrung der Transzendenz

TV 34: Ronald Engert – Über das Sehen. Nicht-Wertung und Gottesurteil

TV 37: Jed McKenna – Spirituelle Dissonanz. Wie mensch erwachsen wird.

TV 38-39: Ronald Engert – Religion als Sucht. Krankheit und Genesung im spirituellen Leben

TV 39: Dr. Anne Wilson Schaef – Leben im Prozess. Im Zeitalter der Sucht

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2 Kommentare
  • Ernst Thomas Mlakar
    Veröffentlicht um 19:26h, 29 September Antworten

    Guten Abend

    dieser Bericht fasziniert und erschreckt mich gleichermaßen

    ich fühle mich an so vielen Stellen erkannt und suche jetzt nach einer Hilfe

    gibt es eine Selbsthilfegruppe für das Zwölf-Schritte-Programm

    und wenn ja dann wo

    ich lebe in Österreich

    • Tattva-Archiv
      Veröffentlicht um 19:55h, 15 Oktober Antworten

      Hallo,
      es gibt verschiedene 12 Schritte-Gruppen für verschiedene Themen bzw. Suchtformen. Auch in Österreich. Am besten mal über eine Suchmaschine gehen.
      Falls Sie nichts finden, am besten eine Mail an uns schicken und das genaue Thema mitteilen. Dann kann ich die richtige Gruppe raussuchen 🙂
      Liebe Grüße
      Ronald Engert

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