Einführung in die Energie- und Informationsmedizin

Einführung in die Energie- und Informationsmedizin

Autor: Priv.-Doz. Dr. med. habil. Hendrik Treugut
Kategorie: Medizin
Ausgabe Nr: 76

Dieser Text ist als Volltext online.

Als Teil von complementary and alternative medicine (CAM) definiert sich Energie- und Informationsmedizin (energy medicine) in ihrem Selbstverständnis nicht als Gegensatz, sondern als Ergänzung und Erweiterung der konventionellen Medizin entsprechend der ganzheitlichen Struktur des menschlichen Organismus.

Damit wird eine Medizin bezeichnet, die statt biochemischer Wirkstoffe physikalische Signale zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken benutzt. Dazu gehören u. a. biologisch-regulierende oder steuernde elektrische Ströme, elektromagnetische Wellen, akustische oder Lichtsignale, Torsionswellen, verschiedenartige Felder, Informations-Entitäten, aber auch diverse Körper- und Mentaltechniken.

Hinter dem Begriff der Ganzheitlichkeit steht die Vorstellung vom Organismus als multidimensionalem System.

Im Juni 2005 wurde vom US-amerikanischen National Center for Complementary and Alternative Medicine (NCCAM) energy medicine zum fünften großen Bereich (»major area«) innerhalb der Komplementärmedizin erklärt (www.nccam.nih.gov).

Hinter dem Begriff der Ganzheitlichkeit steht die Vorstellung vom Organismus als multidimensionalem System, folgend den Gesetzen der Systemphilosophie (Ervin Laszlo) und seiner Wahrnehmung als Holon (Arthur Koestler). Zentraler Verständnispunkt ist das multidimensionale Strukturmodell des Organismus, die Existenz von unterschiedlichen Steuerungs- bzw. Regulationsebenen, die hierarchisch strukturiert und in ihrem systemgerechten Zusammenspiel Voraussetzung von Gesundheit sind. Innerhalb der einzelnen Ebenen sorgen kybernetische Regelkreise mit positiver Rückkopplung für Aufbau und mit negativer Rückkopplung für Stabilität. Daraus geht hervor, dass Energie und Information eine zentrale Bedeutung besitzen.

Alle verschiedenen Modelle der Multidimensionalität lassen erkennen, dass die konventionelle Medizin sich weitgehend auf die körperliche (Struktur-)Ebene beschränkt und die Ebenen der Energie, der Feinstofflichkeit, der Psyche und erst recht der Spiritualität weder anerkennt noch berücksichtigt.

Genau in diesen Bereichen der bioenergetischen Felder und der Bioinformationsfelder, aber auch in den psychischen und spirituellen Ebenen bietet die energy medicine ein großes Repertoire an diagnostischen und therapeutischen Verfahren – überwiegend basierend auf Hightech-Elektronik – mit kaum vorstellbaren neuen Möglichkeiten und Erfolgen an.

Die Anwendung von energy medicine bedeutet, den System-Aspekt des Organismus als Binnenstruktur und den Holon-Aspekt als seine Außenstruktur zu optimieren.

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Über den Autor

Dr. Hendrik Treugut ist der Präsident der DGEIM.
Die Deutsche Gesellschaft für Energie- und InformationsMedizin DGEIM ist die große deutsche Fachgesellschaft für energy medicine. Die Mitgliedschaft ist für jedermann offen. Die Aktivitäten und Kongresse der DGEIM sind international bekannt, auf www.dgeim.de können Sie sich informieren.

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