53 Tag

Innere Reife als Schlüssel zu objektiver Wissenschaft

Innere Reife als Schlüssel zu objektiver Wissenschaft

Autor: Ronald Engert, Gabriele Sigg Kategorie: Bewusstsein Ausgabe Nr: 53   Um Objektivität zu erreichen, wurde das »Problem« der Subjektivität und Emotionalität in den verschiedenen Kulturen, Wissenschaften und Religionen bis dato durch Leugnung oder Trennung zu lösen versucht. Die Autoren zeigen die Problematiken der verschiedenen Wege auf und plädieren für eine Klärung biografisch und gesellschaftlich bedingter Konditionierungen. Nur so kann in der radikalen Subjektivität maximale Objektivität möglich sein. Objektivität ist nicht durch die Leugnung von Subjektivität zu erreichen.   Die modernen Wissenschaften gehen von einem Objektivitätsparadigma aus. Demzufolge ist es notwendig, die Person des Wissenschaftlers aus den Untersuchungen herauszuhalten. Der Vorteil der objektiven Wissenschaften besteht darin, dass eine Anwendung oder ein Produkt zuverlässig funktioniert, egal wer es anwendet und egal, bei wem es angewendet wird. Demgegenüber stellen subjektive Zugänge wie zum Beispiel geistiges Heilen, Placebo, Intuition und Ähnliches eine gewisse Unschärfe dar, die objektive Kriterien nicht befriedigen können.
© Markus Ananda Ode Loponen / S. Thierauf

Wissenschaft zwischen Schöpfung und Zerstörung

Autor: Prof. Dr. Michael von Brück Kategorie: Religionswissenschaft Ausgabe Nr: 53     Der Religionswissenschaftler Michael von Brück wirft einen Blick auf die Erkenntnisgrundlagen der Wissenschaft aus der Sicht der non-dualen Traditionen des Buddhismus und des Advaita. Demzufolge ist schon die Unterscheidung in Subjekt und Objekt eine falsche Voraussetzung. Stattdessen gilt für ihn ein strikter Relationismus, in dem alles von allem abhängt und keine eigenständige Substanz existiert. Was dies für die Wissenschaft bedeutet, wird in dem Interview vertieft.
Sprung in die Unendlichkeit

Quantentheorie und ein neues Wissenschaftsverständnis

Autor: Prof. Dr. Thomas Görnitz Kategorie: Physik Ausgabe Nr: 53 Der Quantenphysiker Thomas Görnitz berichtet von den Implikationen der Quantenphysik für das Bewusstsein und die Subjektivität. Die Quantenphysik zeigt, Materie wird nicht dadurch erklärt, dass sie aus kleinen Stücken von Materie besteht. Der Ursprung des Körpers und der Materie liegt in der nicht-lokalen Information, außerhalb von Raum und Zeit. Damit öffnet die Quantenphysik die naturwissenschaftliche Erforschung des Bewusstseins. Quantische Physik beschreibt hierbei das Wirksamwerden von Möglichkeiten.

Die Intelligenz des HerzensDiesseits und jenseits der Wissenschaft

Autor: Prof. Dr. Barbara von Meibom Kategorie: Politikwissenschaft Ausgabe Nr: 53   Rationales Erkennen ist ein wesentlicher Grundpfeiler wissenschaftlicher Forschung. Positivistische Methoden untermauern diesen Erkenntnisweg. Diese Form des Erkennens hat unsere Kultur seit der Aufklärung zu hohen Kulturleistungen – aber auch zu viel Zerstörung – geführt. Um im Einklang mit der Schöpfung und für weitere Entwicklungen ist es nun an der Zeit auch die Intelligenz des Herzens in die bisherigen Methoden der Erkenntnis zu integrieren.   [vc_video link='http://www.youtube.com/embed/chRIFhMEx6U'] Prof. Dr. Barbara von Meibom spricht über die Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität  

Die Soziologie in der »Wissensgesellschaft«Zur Unterscheidung von Wissensformen als Voraussetzung wissenschaftlicher Erkenntnis

Autor: Prof. Dr. Dr. Robert Hettlage Kategorie: Soziologie Ausgabe Nr: 53   Die Soziologie war lange Zeit eine Wissenschaft, die stark an die Philosophie und die „Fragen des Guten Lebens“ angebunden war. Mit dem Aufbrechen der positivistischen (Natur-)Wissenschaften sah sich die Soziologie gezwungen sich stärker an deren „harten“ Methoden zu orientieren und vergaß ihr Erbe. Robert Hettlage kontrastiert in diesem Kontext die unterschiedlichen Formen des Wissens, ihr Gehalt und vor allem das Problem moderner selbsternannter „Wissensgesellschaften“ nur eine Wissensform, die positivistische, als „Wissen“ schlechthin geltend zu machen.