Philosophie Tag

Intarsien-Arbeit von J.J. Schacht, Hamburg, im Dom St. Peter in Trier.

Spirituelle Erfahrung als Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnis

Autor: Prof. Dr. Dr. Harald Walach Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 61   In vielen Disziplinen ist heute die sanfte Annäherung von Wissenschaft und Spiritualität zu erkennen. In dieser Abhandlung führt uns Walach in die Anfänge dieser Bewegung zurück. Hugo de Balma war ein mittelalterlicher Kartäusermönch und Freigeist, der den Weg zur mystischen Erfahrung mit Gott beschrieb und zur Grundlage von Erkenntnis und Wissen machen wollte. Für seine Zeit war sein Ansatz zu weitsichtig. Werden wir ihn heute integrieren können?
Von der multiperspektivischen Bewusstseinslage

Von der multiperspektivischen Bewusstseinslage

Autor: Helmut Dörmann Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 61     Die Frage nach der Existenz und dem Aussehen Gottes beschäftigt die Menschheitsgeschichte seit Anbeginn: Ist Gott eine Person, alldurchdringend oder das unteilbare Eine? Jede spirituelle Tradition hat dazu eine andere Beschreibung. Der Autor geht diesen Fragen nach und berichtet von einem eigenen Erleuchtungserlebnis, welches er mit der Idee der »drei Gesichter Gottes« und der integralen Weltsicht verknüpft.
Gabriele Sigg - Die höhere Einsicht des Herzens

Jenseits gesellschaftlicher Prägungen

Autor: Gabriele Sigg Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 56     Gefühle sind immer auch gesellschaftlich über- oder vorgeformt. Dieser Aufsatz zeigt, wie die gesellschaftlichen Konzepte auf uns wirken, sowie auch die Möglichkeiten des individuellen Handlungsfreiraumes. Die höhere Einsicht des Herzens ist dabei ein gefühltes Wissen, das nicht aus dem Verstand oder der Empirie resultiert. Jenseits gesellschaftlicher Prägungen und Bedingtheiten gibt es einen Raum, den das Herz als Teil der seelischen Ebene bildet.
Henri Bergson  

Erkenntnis zwischen Statik und Fluss

Autor: Ronald Engert Kategorie: Geistes- und Sozialwissenschaften / Philosophie Ausgabe Nr.: 07   Henri Bergson hat in seinem Werk »Die schöpferische Entwicklung« neben seinem Hauptthema der Evolution und der philosophischen Erfassung des Lebens der Differenzierung des menschlichen Erkenntnisapparates breiten Raum gegeben. Er unterscheidet zwischen dem Intellekt, der die Wirklichkeit in statische Teile zerlegt, die der Zeit enthoben sind, und der Intuition, die den Fluss der Wirklichkeit, das dauernde Werden und Entwerden in seiner Ganzheit erfasst.
Henri Bergson  

Die Schnittstelle zwischen Gehirn und Bewusstsein

Autor: Rupert Sheldrake, David Lorimer Kategorie: Geistes- und Sozialwissenschaften Ausgabe Nr.: 07   Henri Bergson (1859 1941) war ein bedeutender Philosoph des frühen 20. Jahrhunderts. Er war Professor an dem College de France und erhielt 1927 den Nobelpreis für Literatur. Das folgende Gespräch zwischen dem Biologen Rupert Sheldrake und David Lorimer, dem Vorsitzenden des Scientific and Medical Network, beleuchtet Bergsons Denken über das Wesen der Evolution und die Schnittstelle zwischen Gehirn und Bewußtsein. Dabei wird deutlich, wie Bergsons Denken zu heutigen Fragen in Beziehung steht.
Autor: Ronald Engert Kategorie: Verlagsportraits Ausgabe Nr: 50 Anläßlich des Jubiläums der 50. Ausgabe berichtet der Gründer und Chefredakteur über die Geschichte der Tattva Viveka von den Anfängen bis zur Gegenwart. 18 Jahre engagierter Journalismus haben mittlerweile einen Fundus von fast 500 Fachartikeln aus den Gebieten Wissenschaft, Philosophie und spiritueller Kultur hervorgebracht. Was ist die innere Dimension dieses Projekts? Und wie ist so eine Zeitschrift überhaupt möglich? Es zeigt sich: Es ist ein Spannungsbogen zwischen Ökonomie und göttlicher Fügung.   [caption id="" align="aligncenter" width="251"] Chefredakteur Ronald Engert[/caption]   Die Vorgeschichte Der Ursprung der Tattva Viveka geht über 20 Jahre zurück. Es begann 1990 auf einem Schamanen- Seminar in der Schweiz, als uns der Schamane, Harley Swift Deer, fragte: »Was ist euer Weg mit Herz?« Wir sollten auf eine Visionssuche gehen und herausfinden, was wir wirklich tun möchten. Ich weiß nicht recht, woher ich es wusste: Ich will eine Zeitschrift machen. Es hat mich schon immer fasziniert, das Lesen, die Bücher, die Zeitschriften. Mich interessierte Philosophie und Literatur, Kunst und Gesellschaft, und seit einiger Zeit hatte ich auch die Spiritualität für mich entdeckt. Ich wollte wissen, wie man die Buchstaben aufs Papier bringt. Mir ging es um die schöne Gestaltung und natürlich vor allem um die Inhalte. Ich wollte essentielles Wissen unter die Menschen bringen, ich wollte davon berichten, dass es Wissen und Weisheit gibt. Ich wollte es veröffentlichen, damit niemand später würde sagen können, das hätte er nicht wissen können. Das Wissen ist zugänglich, wenn auch nicht in den Mainstream-Medien.