Ronald Engert Tag

Ronald Engert - Gut, dass es mich gibt Fortsetzung der Tagebuchaufzeichungen: Big Step (feierliche Verabschiedung der Therapieabgänger, an der jeder eine Rede hält): Eben war gerade Big Step. Klaus von Ploetz, der Chefarzt, brachte es auf den Punkt: Für viele ist der Big Step die Verführung, bei anderen gut anzukommen. Es geht jedoch darum, bei sich selbst gut anzukommen. Amusement ist ein kurzer Kick, der mit einem Fingerschnippen vorbei ist. Aber aus der eigenen Mitte zu sprechen, berührt tief und hinterlässt einen Eindruck. Wenn wir nach der Klinik nach Hause kommen, hat sich da draußen nichts geändert. Wenn wir versuchen, das Außen zu ändern, indem wir versuchen, gut bei den Leuten anzukommen, sind wir bald wieder reif für die Klinik. Nur wenn wir uns selbst ändern, denn ändert sich auch das Außen und wir werden überrascht sein, was alles möglich ist.
Die Rede des Papstes vor dem Bundestag Autor: Ronald Engert Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 50 Woher wissen wir, was gut und was böse ist? Wie setzen wir das Recht? In seiner Rede vor dem Bundestag sprach Papst Benedikt elementare Fragen an. Engert greift diese Fragen auf und untersucht das Verhältnis von Mensch und Gott und die daraus resultierenden Fragen des Gewissens und der Selbstverantwortung des Menschen. Ohne transzendenten Pol ist es nicht möglich, die Realität zu erkennen, wie sie ist, denn - wir sind nicht selbst geschaffene Geschöpfe. 81058_web_R_by_N-Schmitz_pixelio.de Rechtsphilosophie halte ich für eines der spannendsten Themen im Bereich Menschheit. Sie verschränkt die höchsten spirituellen Prinzipien mit dem existentiellen irdischen Leben. Wie können wir Gerechtigkeit erfahren? Wie regeln wir den gesellschaftlichen Umgang der Menschen untereinander? In früheren Zeiten wurde das Recht von der Religion abgeleitet. Heutzutage ist dieser Bezugspunkt nicht mehr gebräuchlich und es stellt sich die Frage: Woher leiten wir jetzt das Recht ab? Papst Benedikt hat dazu eine kurze, aber ungemein dichte Rede gehalten, die den Dingen auf den Grund geht und die Unreduzierbarkeit einer Anbindung ans Spirituelle auf ziemlich elegante und geschickte Art und Weise argumentiert.

Anläßlich des Jubiläums der 50. Ausgabe berichtet der Gründer und Chefredakteur über die Geschichte der Tattva Viveka von den Anfängen bis zur Gegenwart. ...

Ein Verhaltenstherapeut erklärte mir einmal den Unterschied von Denken und Fühlen so: Das Denken kann blitzschnell in die Vergangenheit oder in die Zukunft zu reisen, das Gefühl ist immer an die Gegenwart gebunden. Dies finde ich ein gutes Indiz, um die unterschiedlichen Zuständigkeiten von Denken und Fühlen zu verstehen. Ich kann mir jederzeit meine Vergangenheit oder meine Zukunft vorstellen, bis hin zum Paradies oder zum Weltuntergang. Das Denken ist unabhängig von Raum und Zeit, es reist mit Lichtgeschwindigkeit oder vielleicht noch schneller. Das Gefühl hingegen ist immer an die gegenwärtige Situation gebunden. Das, was ich fühle, hat immer mit dem Hier und Jetzt zu tun.
Liebe Leserinnen und Leser, an dieser Stelle möchte ich heute mal eine Lanze für die Wissenschaft brechen. Im Vorfeld zu dieser Ausgabe, im Verlauf der redaktionelle Arbeit zu dem Thema »Quantenphysik und Bewusstsein«, unterhielt ich mich hier und da mit Leuten aus dem spirituellen Umfeld und erzählte ihnen fasziniert von den Erkenntnisse der Quantenphysiker, die die Aussagen der spirituellen Traditionen und die Erfahrungen der spirituellen Praktiker bestätigen. Manchmal kam eine verständnislose Reaktion ob meiner Begeisterung, so nach dem Motto »Ist doch eh klar, dass alles Bewusstsein ist.« Was sei daran schon besonderes, wenn die Physiker nun mit mühseligen kleinsten Schritten endlich etwas beweisen, was jeder Esoteriker schon längst weiß. Wozu diese kleinen Schritte, wenn wir das doch im großen Wurf schon längst weit hinter uns gelassen haben? Daraus klingt dann auch eine leichter Unterton von Arroganz gegen diese unwissenden Wissenschaftler hervor, die noch in der materiellen Umnachtung gefangen sind.

Kongress mit wissenschaftlicher Demonstration

  Autor: Ronald Engert Kategorie: Physik Ausgabe Nr.: 49 Auch für die harten Naturwissenschaften wird es immer deutlicher, dass der Geist, das Bewusstsein in der Wirklichkeit eine tragende Rolle spielt. Quantenphysikalische Experimente zeigen dies. Eines davon fand kürzlich auf einem Kongress statt.   Am Sonntag den 16. Oktober 2011 veranstaltete Quantica in Frankfurt/Main einen Kongress zu dem Thema »Quantenphysik und Bewusstsein«. Neben verschiedenen Fachreferaten zu Themen wie ›Geometrie des Lebens‹, ›Biophotonen und Vitalität‹ sowie ›kreative Persönlichkeitsentwicklung‹ bildete ein wissenschaftlicher Versuch zur Wirkung von Bewusstsein das spannende Highlight der Veranstaltung.