Integrale Beziehungen

Die Beziehung zwischen Mann und Frau ist noch lange nicht ausgelotet. Tieferes Wissen und Erkenntnisse helfen die eigene Situation und die des Partners besser zu verstehen und Beziehungen als Wachstumschancen auf der ganzen Ebene des Menschseins zu erfahren. Martin Ucik erhellt in diesem Beitrag wesentliche Aspekte der Partnerschaft und Partnersuche – speziell fĂĽr Männer. Diesen Beitrag weiterlesen »
 

 

Die Polarität der Geschlechter

Beziehungen zwischen alten Wunden und neuen Perspektiven

von Alexandra Schwarz-Schilling

Die vielen Krisen, die wir heute haben, sind eigentlich Ausdruck einer tiefen Beziehungskrise. Wir Menschen haben kein Vertrauen in unsere Beziehungen untereinander. Wir sind so auf das Individuum fixiert und kultivieren jetzt schon so lange die Illusion der Getrenntheit, dass die Wurzel des Problems – die Vertrauenskrise untereinander – kaum noch erkennbar ist. Vor allem die Beziehung der Geschlechter stellt hierbei ein großes Potenzial dar.

 

Der Energiekreislauf

Der Energiekreislauf

 

Frauen beziehen einen Großteil ihrer Energie von unten aus der Erde, denn von da kommt die Yin-Energie. Sie strömt die Beine hinauf, sie spiralt und potenziert sich das erste Mal in den Eierstöcken, wird dann nach oben in die Brüste gebracht, dort spiralt und potenziert sie sich ein weiteres Mal und wird dann an die Welt zurückgegeben beziehungsweise in die Welt gebracht. Dies kann in materieller Form durch die Abgabe von Milch über die Brust geschehen, aber auch über ach energetisch. Entscheidend ist, dass die Energien ins Fließen kommen. Frauen sind erfüllt und fühlen sich lebendig, wenn ihre Liebe fließen kann. Liebe ist transformierte Energie. Fülle und Überfluss folgen, wenn die Liebe fließen darf und nicht irgendwo im Körper blockiert wird.

Männer beziehen den Großteil ihrer Yang-Energie von oben aus dem Himmel (deswegen sind alle heute bekannten männlich dominierten Religionen ebenso wie die meisten gängigen spirituellen Konzepte nach oben ausgerichtet). Sie läuft von oben nach unten gerade durch, spiralt und potenziert sich zum ersten Mal in den Hoden und wird dann häufig über den Penis wieder an die Welt abgegeben, materialisiert in Form von Sperma. Männer wollen ihre Energie, ihre Bewegung, ihre Kraft und ihre Ausdauer spüren und geben. Mit ihrer wachen Präsenz bringen sie die Energien der Frau ins Fließen. Männer wollen ihre Stärke und ihre Bewegungsenergie verschenken.

Männer sind nicht in gleicher Weise geerdet wie Frauen. Sie müssen sich bewusst mit der Erde verbinden. Männer, die nicht mit der Erde oder, anders ausgedrückt, mit dem Umfeld verbunden sind, laufen Gefahr, abzuheben. Sie verlieren die Bodenhaftung. Es gibt unzählige Beispiele unverbundener Männer und ihrer Taten.

Verbundene Männer treffen Entscheidungen, die dem Umfeld zu Gute kommen. Bei den amerikanischen Ureinwohnern heißt das konkret, dass eine Entscheidung daraufhin überprüft werden sollte, ob sie für die nächsten sieben Generationen von Nutzen sein wird. Nur dann wird sie umgesetzt! Sicherlich kann das für unsere heutige Zeit so nicht übernommen werden, dennoch gibt diese kurze Formel einen Hinweis darauf, was gemeint ist. Entscheidungen werden immer für die Gemeinschaft mit getroffen. Das Ganze wird im Blick behalten, es geht nicht um individuelle Macht oder Status oder kurzfristige Ergebnisse, das ist mit Verbundenheit gemeint.

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 Zur Autorin:

Alexandra Schwarz-Schilling

Alexandra Schwarz-Schilling
Jahrgang 1964, Studium der Anthropologie, Ethnologie und Vor- und Frühgeschichte, Diplom-Betriebswirtin, Diplom-Psychologin, Gründerin und Geschäftsführerin der Coaching Spirale GmbH in Berlin, Buchautorin, Lehr-Coach mit internationaler kulturübergreifender Erfahrung und Anbieterin einer Coaching Ausbildung.
Internet: www.coaching-spirale.com

 

 

 

Tattva Viveka 61

Die aktuelle Ausgabe – Schwerpunkt: Geist und Materie

Tattva Viveka 61
Das I Ging und der Genetische Code
Die vergessenen Erkenntnisse des Hugo de Balma
Ist das Bewusstsein eine Funktion des Gehirns?
Integrale Weltsicht und die drei Gesichter Gottes
Der Yoga der Liebe zu Gott
Da ist niemand. Non-duale Erleuchtung
Mannsbilder. Für eine neue Männlichkeit
Eine neue Kultur der Liebe
Tian Tao Yoga. Die anstrengungslose Bewegung
Universal Gardening

 

In dieser Ausgabe geht es um die Wissenschaft, die sich dem Geistigen immer mehr annähert um das spirituelle Erwachen, wie man es in meditativen Praktiken oder sogenannten »Sanghas«, spirituellen Zusammenkünften, erleben kann.

Der Schwerpunkt »Geist & Materie« zeigt die Entsprechungen von I Ging und genetischem Code, betrachtet die Schnittstelle von göttlicher Ekstase mit empirischer Forschung in den mittelalterlichen Schriften des Hugo de Balma und wirft einen Panoramablick über die aktuellen Stellungnahmen praktisch aller namhaften Wissenschaftler der Gegenwart zum Phänomen des Bewusstseins.

Die Berichte von den spirituellen Treffen mit Gottgeweihten, Non-Dualisten, Vertretern einer neuen Kultur der Liebe zwischen Mann und Frau, sowie einer seltenen Form von meditativem Yoga zeigen, wie man auf ganz unterschiedlichen Wegen zu ebenso unterschiedlichen Formen des spirituellen Erwachens gelangen kann.

 

Wir wĂĽnschen viel Freude beim Lesen!

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Das I Ging und der Genetische Code

I Ging und Genetischer Code

 

Die Tao-Einheit in einer universellen Formel

Autorin: Julia Kant
Kategorie: Taoismus
Ausgabe Nr: 61

 

Eine größere zeitliche und kulturelle Distanz könnte es zwischen der Entstehung des 3000 Jahre alten chinesischen Weisheitsbuches I Ging und der von den Forschern Watson und Crick im Jahr 1953 entdeckten biochemischen Struktur der DNS kaum geben.
Überraschenderweise sprechen I Ging und DNS dennoch die gleiche Sprache – mathematisch, biologisch und metaphysisch. Beide sind Repräsentanten eines universellen Schöpfungsmusters, das in vollendeter Harmonie den Weg des Tao beschreibt.

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Ist das Bewusstsein eine Funktion des Gehirns?

Ist das Bewusstsein eine Funktion des Gehirns?

Empirische und erkenntnistheoretische Indizien für die Existenz einer immateriellen Sphäre

Autor: Prof. Dr. Roland Böckle
Kategorie: Bewusstsein
Ausgabe Nr: 61

 

Wenn man die Schnittstelle von Wissenschaft und Spiritualität untersucht, mag es sinnvoll sein, herauszuarbeiten, was die Wissenschaft nicht erklären kann. Der Autor zeigt empirisch und philosophisch, dass Bewusstsein materiell nicht erklärbar ist. Vielmehr erfordert die Existenz von Bewusstsein die Annahme einer mystischen Dimension.

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Die vergessenen Erkenntnisse
des Hugo de Balma

Intarsien-Arbeit von J.J. Schacht, Hamburg, im Dom St. Peter in Trier.

Spirituelle Erfahrung als Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnis

Autor: Prof. Dr. Dr. Harald Walach
Kategorie: Philosophie
Ausgabe Nr: 61

 

In vielen Disziplinen ist heute die sanfte Annäherung von Wissenschaft und Spiritualität zu erkennen. In dieser Abhandlung führt uns Walach in die Anfänge dieser Bewegung zurück. Hugo de Balma war ein mittelalterlicher Kartäusermönch und Freigeist, der den Weg zur mystischen Erfahrung mit Gott beschrieb und zur Grundlage von Erkenntnis und Wissen machen wollte. Für seine Zeit war sein Ansatz zu weitsichtig. Werden wir ihn heute integrieren können?

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Integrale Weltsicht und die drei Gesichter Gottes

Von der multiperspektivischen Bewusstseinslage

Von der multiperspektivischen Bewusstseinslage

Autor: Helmut Dörmann
Kategorie: Philosophie
Ausgabe Nr: 61

 

 

Die Frage nach der Existenz und dem Aussehen Gottes beschäftigt die Menschheitsgeschichte seit Anbeginn: Ist Gott eine Person, alldurchdringend oder das unteilbare Eine? Jede spirituelle Tradition hat dazu eine andere Beschreibung. Der Autor geht diesen Fragen nach und berichtet von einem eigenen Erleuchtungserlebnis, welches er mit der Idee der »drei Gesichter Gottes« und der integralen Weltsicht verknüpft.

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