Lebendiges – Wahrnehmung und Wissenschaft

EinfĂĽhlung und Nachahmung als wissenschaftliche Methodik zur Erkenntnis des Lebendigen



Autor: Dipl. Chem. Werner Merker
Kategorie: Bewusstsein
Ausgabe Nr: 65

 

keimende Pflanze


 

Das Lebendige ist anders als Materie. Nicht über Zählen, Messen und Wiegen kann man das Lebendige erforschen, sondern über ein intuitives Einfühlen in Qualitäten und Gesten. Dies ist ein subjektiver Akt und dennoch ist eine wissenschaftliche Objektivität möglich, denn die Qualitäten und deren Intuitionen werden von verschiedenen Menschen ähnlich wahrgenommen und sind kommunizierbar. Sie werden nicht nur in unserem Inneren subjektiv erzeugt, sondern stellen tatsächlich eine Eigenschaft der äußeren Welt dar.



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Tattva Viveka 65

Die aktuelle Ausgabe mit dem Schwerpunkt:
Das Lebendige in der Wissenschaft

 

Tattva Viveka 65Lebendiges – Wahrnehmung und Wissenschaft
Zwischen Biologie, Philosophie und Parapsychologie. Hans Driesch, der Vitalist
Universelle Spiritualität und Wissenschaft
Freie Energie – kein technisches, sondern ein soziologisches Problem
Emotionaler therapeutischer Missbrauch
Die Bergpredigt in der Auffassung des Vedanta
»Einstein der Bewusstseinsforschung«? Vierter Teil
Was ist eigentlich Zeit? Teil 2
und vieles mehr…

 

Die Wissenschaft hat viele Erfolge errungen, wenn es darum geht, das Leben angenehmer und sicherer zu machen. Mithilfe der Medizin können wir viele Krankheiten behandeln und unsere Lebenserwartung ist heute so hoch wie noch nie. Dank der Technik können wir viele Anwendungen nutzen, die uns als Menschen dienen.
Bei aller Würdigung der wissenschaftlichen Leistungen bleibt dennoch die zentrale Frage der Theologie bzw. der Spiritualität offen: die Frage nach dem Lebendigen. Die Naturwissenschaft hat die tote Materie, das Unbelebte zum Gegenstand ihres Wirkens erkoren, denn nur dem reinen physischen Stoff lassen sich eindeutige Gesetze ablauschen, die wiederum der Kontrolle dieser Materie dienen können. Das Lebendige ist jedoch nicht nur Ziel und Zweck unseres ganzen Strebens, wozu wir die Wissenschaft als Mittel einsetzen, sondern es bestimmt auch die Materie und die Physis. Eine Wissenschaft, die das Lebendige ausschließt, muss also notgedrungen eine begrenzte bleiben.

Die Textbeiträge unseres Schwerpunkts suchen nach dem Lebendigen in der Wissenschaft. Die Krise der Wissenschaft ist die des »Postpositivismus«. Die Hoffnung, Religion und Philosophie durch positive Wissenschaft zu ersetzen, gehört der Vergangenheit an (F. Kozyrev). Es zeigt sich, dass Wissenschaft ohne einen meta-wissenschaftlichen Referenzpunkt nicht funktioniert. Nur wenige Wissenschaftler sind bisher bereit, diese Schwelle zu überschreiten, aber es gibt sie.

Lesen Sie in dieser Ausgabe von der vordersten Front der Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität.

 

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Tattva Viveka 65 - Nov 2015
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Was ist eigentlich Zeit?

Die Untersuchung eines rätselhaften Phänomens, Teil 2


Autor: Prof. Roland Böckle
Kategorie: Philospohie
Ausgabe Nr: 65
 
Was ist eigentlich Zeit?
 
Zeit beschäftigt die Menschen, seit es Kultur gibt, und immer noch ist unklar, was Zeit eigentlich ist. Der Autor gibt ein Panorama der Aussagen und Erkenntnisse zur Zeit aus der gesamten Menschheitsgeschichte und zeigt, dass Zeit objektiv nicht fassbar ist. Vielmehr ist sie ein menschliches Empfinden, ein Konstrukt und eine Relation zwischen erfahrbaren Ereignissen. Lesen Sie im 2. Teil über die physikalische Zeit und die Zeit des Menschen.

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Ken Wilber – »Einstein der Bewusstseinsforschung«?

Ken Wilber - Einstein der Bewusstseinsforschung? Teil 3

Fragen an den »integralen« Denkansatz Ken Wilbers aus philosophischer Sicht. Teil 4


Autor: Prof. Dr. Johannes Heinrichs
Kategorie: Philosophie
Ausgabe Nr: 65
 
Im letzten Teil dieser Abhandlung untersucht der Autor Ken Wilbers Vier-Quadranten-Modell und seiner Vorstellung von Holons. Das Quadranten-Modell ist für Heinrichs eine Systematik, die lediglich zwei Dualismen verschränkt, aber keine systematische reflexionstheoretische Unterscheidung erkennen lässt. Holons würden von Wilber unberechtigterweise umfangslogisch und dinglich verstanden. Wilbers Ansatz ist deshalb für den Philosophen Heinrichs nicht tragfähig.

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Die Bergpredigt in der Auffassung des Vedanta

Bergpredigt und Vedanta
 

Die Seligpreisungen und der gottesbewusste Mensch


Autor: Swami Prabhavananda
Kategorie: Christentum
Ausgabe Nr: 65
 
 
 
Die Seligpreisungen der Bergpredigt werden hier von einem Vertreter des Vedanta interpretiert. Die Charaktereigenschaften eines gottesbewussten Menschen, wie sie in den Seligpreisungen dargestellt werden, sind ein Segen für die ganze Welt. Ein solcher Mensch hat Hass und Egoismus überwunden und die Liebe zu Gott so weit verwirklicht, dass es ihm auch möglich ist, die Menschen und die ganzen Schöpfung zu lieben.

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Emotionaler therapeutischer Missbrauch

Schattenseiten therapeutischer Praxis


Autor: Jörg Fuhrmann
Kategorie: Psychologie
Ausgabe Nr: 65
 


 
Emotionaler Missbrauch in therapeutischen Beziehungen kann viele verschiedene Formen annehmen. Missbräuchliches Verhalten von Therapeuten resultiert aus den eigenen unverarbeiteten Schattenanteilen und fehlender persönlicher Integration. Die eigenen persönlichen Ängste und Befangenheiten durchzuarbeiten ist ein jahrelanger Prozess. Eine gesunde Therapie versucht nicht, den Klienten zu bevormunden, sondern vertraut auf dessen Fähigkeit zur Selbstregulation.

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Universelle Spiritualität und die Krise der Wissenschaft

Aufbruch zu einer Integration auf einer neuen Ebene


Autor: Prof. Dr. Fyodor N. Kozyrev
Kategorie: Philosophie
Ausgabe Nr: 65
 

Universelle Spiritualität und die Krise der Wissenschaft


 
Der Religionsphilosoph Kozyrev zeigt die Gemeinsamkeiten von christlichem Glauben und moderner Wissenschaft auf. Beide grenzen sich von heidnischen und gnostischen Vorstellungen über die materielle Wirklichkeit als beseelte oder göttliche ab. Naturwissenschaft, die heute Religion als falsch ablehnt, wäre ohne die christlichen Theoreme nicht entstanden. Für beide konstitutiv sind ein Dualismus zwischen Ich und Welt sowie zwischen Geist und Materie, aber auch die Ideen von der Einzigartigkeit der Schöpfung und der Menschwerdung Gottes. Angesichts der Krise der Wissenschaften und ihrer Defizite in Fragen menschlicher spiritueller Bedürfnisse ist eine neue Stufe der Integration notwendig. Das Neue Paradigma orientiert sich zu einer holistischeren Sicht der Natur als etwas Lebendigem hin.


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