Tattva Viveka Magazin
 

Spannende Artikel über Buddhismus in unserer Zeitschrift

Die Tattva Viveka veröffentlicht seit rund drei Jahrzehnten Artikel zu Spiritualität, Philosophie und Religion. Viele der Hauptreligionen sind mit Beiträgen in unserer Zeitschrift vertreten. So auch der Buddhismus. Unter anderem schreiben unsere Autoren in ihren Beiträgen über die buddhistische Lehre sowie den Zen- und den tibetischen Buddhismus. Buddhas Leben spielt dabei genauso eine Rolle wie das Verständnis von Dharma und die Verbundenheit mit der Welt. Darüber hinaus gibt es praktische Erfahrungsberichte zur buddhistischen Meditation, zum Beispiel während eines Vipassana-Retreats.

Um mehr über den Buddhismus zu erfahren und aktuelle Inhalte zu entdecken, kannst du einen Artikel oder ein Einzelheft bestellen. Dabei hast du die Auswahl zwischen einem Print-Heft und digitalen Downloads. Deine Bestellungen findest du dann ganz bequem in deinen E-Mails oder deinem Briefkasten. Viel Spaß beim Lesen!

Das Ich und das Selbst im ZEN

Im Zen-Buddhismus strebt der Suchende nach der Non-Dualität, die den Dualismus zwischen Ich und Du, Ich und Selbst, auflöst und die Erleuchtung auslöst.

Das leere Ich im Buddhismus als Glücksversprechen

Für den Buddhismus existiert kein dauerhaftes Ich, das den Wesenskern des Menschen ausmacht. Denn alles ist vergänglich, und das Loslassen birgt die Seligkeit.

Die Revolution des Mitgefühls

Mitgefühl und Achtsamkeit werden den Weg hin zu einer ökosozialen Wende weisen und die Erde zu einem lebenswerten Planeten für alle Lebewesen machen.

Die wahren Abenteuer sind im Kopf

Vipassana ist eine alte Meditationstechnik, die ihren Fokus auf die Geistesgegenwärtigkeit legt. In 10-tägigen Retreats lernt man, sich selbst zu entdecken.

Was ist ein wirklich spiritueller Mensch?

Ein deutscher Buddhist erklärt, inwiefern spirituelle Redlichkeit und Wahrhaftigkeit unentbehrlich für einen ehrlich Forschenden auf dem Erkenntnisweg sind.

Tierbefreiung im Buddhismus

Gewaltlosigkeit und Mitgefühl sind buddhistische Kerntugenden. Rituelle Tierbefreiung aus Tierfarmen ist im Sinne eines aktiv gelebten Glaubens bei den Tibetern äußerst beliebt. Doch wie steht es um den Nutzen dieses Brauches für die befreiten Tiere? Die Autorin beleuchtet das Phänomen, das sich mittlerweile zu einem einträglichen Geschäft für schlaue Dienstleister der religiösen Frömmigkeit entwickelt hat.

Von inneren Kämpfen auf dem Wege zur geistigen Meisterschaft

Besuch eines Vipassanā-Retreats Autor: Julian Frebel Kategorie: Spiritualität Ausgabe Nr: 59 Ein Besuch bei einem Vipassanā-Retreat zeigt: Meditation ist auch Arbeit und ein Kampf gegen die Trägheit. Der ehrliche und menschlich nachvollziehbare Erfahrungsbericht zeigt, was passiert, wenn sich ein junger Mann ins spirituelle Trainingslager begibt und durch die Widerstände hindurch geht.

Tattva Viveka 48

Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Die Probleme der Menschheit wachsen mit. Heute brauchen wir Antworten, die unsere innerste Essenz berühren.

Mit frischen Augen sehen

Ausstieg aus Samsaras endloser Geschichte Autor: James Low Kategorie: Spirituelle Kulturen / Buddhismus Ausgabe Nr.: 43 Der Buddhismus sucht nach der wahren Natur der Wirklichkeit. Es geht jedoch nicht um eine schnelle Antwort, sondern darum, in der Frage zu bleiben und diese wahre Natur zu erforschen. Wer ist es, der die Objekte wahrnimmt? Wer bin ich? Wir neigen dazu, aus den phänomenologischen Erscheinungen Geschichten zu konstruieren, an denen wir uns festhalten können. Low führt uns auf den Weg zu einer minutiösen Betrachtung, an deren Ende der klare Geist steht. Tattva Viveka Ausgabe 43 Inhaltsverzeichnis

Wer war Buddha?

Buddhisten verstehen unter einem Buddha einen Menschen, der Bodhi (das Erwachen) erfahren hat. Bodhi ist ein Zustand der Reinheit und Vollkommenheit des Geistes. Jemand der Bodhi verwirklicht hat, hat Zugang zu seinem gesamten latenten Potenzial. Er oder sie zeichnet sich durch erhabene Weisheit und tiefstes Mitgefühl mit anderen aus. Und er oder sie hat bereits im Rahmen seiner/ihrer Zeit in der physischen Welt das Nirvana verwirklicht und ist damit nach buddhistischer Vorstellung aus dem zwanghaften Kreislauf der Wiedergeburten (Reinkarnation) ausgestiegen.

Mit dem Namen Buddha wird vor allem eine bestimmte historische Person bezeichnet: der Inder Siddhartha Gautama, auf dessen Lehre sich die Weltreligion des Buddhismus gründet. Mit 29 Jahren soll sich Gautama von seiner Familie losgelöst und den Weg als Asket gewählt haben. Sechs Jahre später, in seinem 35. Lebensjahr, soll er dann unter einer Pappelfeige (auch Bodhi-Baum) die Weisheit und das Erwachen erlangt haben, die er von da an bis ans Ende seines Lebens lehrte. Buddhas Lehre ist auch heute noch aktuell.

Welche Einsicht vermittelt der Buddhismus?

Der Buddhismus verfolgt in erster Linie, die Ursache von Leiden aufzulösen. Nach Buddha haben unsere Erfahrungen und damit auch unser Leid ihre Ursache in der Vergangenheit, in der Vergangenheit dieses Lebens, aber auch in allen bisherigen Leben und Existenzen. Das ist das Prinzip des Karmas. Gleichzeitig gilt auch, dass alles, was wir jetzt tun, all unsere Handlungen, Gespräche und Gedanken, eine Auswirkung in der Zukunft haben werden. Wenn wir Bewusstsein in unser Handeln bringen und somit Verantwortung für uns übernehmen, können wir unser Karma beeinflussen. Der Buddhismus ist also, ähnlich wie der Hinduismus und der Taoismus, eine Erfahrungsreligion, im Gegensatz zu den Glaubensreligionen des Christentums, des Judentums und des Islams. Letztendliches Ziel ist dabei, den Geist zu entwickeln und die eigene innere Natur, den Zustand des Buddhas, zu erreichen, der in jedem von uns latent vorhanden ist. Buddha hat dazu die »Vier Edlen Weisheiten« formuliert: Es gibt verschiedene Arten von Leiden. Sie entstehen durch Unwissenheit, Anhaftung, Furcht, Egoismus und Abneigung. Das Leid können wir überwinden, indem wir die Vorstellung von einem unabhängig vom Kosmos existierenden Ich aufgeben. Auf diese Weise kann immer neues Karma vermieden werden. Der Weg der harmonischen Mitte soll dazu führen, dieses Ziel zu erreichen und so ins Nirvana einzugehen.

Welche Literatur zum Buddhismus gibt es?

Wie zu Buddhas Zeit üblich, gab er seine Lehre nicht in schriftlicher, sondern in mündlicher Sprache weiter. Seine Weisheit wurde gehört, auswendig gelernt und der Inhalt rezitiert. Die ersten Texte des Buddhismus entstanden etwa 100 v. Chr., einige Jahrhunderte, nachdem Siddhartha Gautama bereits gestorben war. Diese sind die Grundlage der Theravada-Tradition und wurden in Pali verfasst. Im Gegensatz dazu sind die Texte des Mahayana-Buddhismus, der auch die Traditionen des Vajrayana, des Zen und des Chan beinhaltet, ursprünglich auf Sanskrit verfasst worden, heute jedoch eher im Chinesischen und Tibetischen erhalten.

Neben dem Dalai Lama ist der vietnamesische Lehrer Thich Nhat Hanh ein wichtiger Vertreter des Buddhismus (insbesondere des Zen) in unserer Zeit. Er reiste in seinem Leben um die Welt und trug damit als buddhistischer Mönch die Buddha-Lehre in den Westen und auch nach Deutschland. Thich Nhat Hanh veröffentlichte zahlreiche Bücher. Er betont dabei immer wieder den hohen Stellenwert und den Vorrang der eigenen spirituellen Praxis.

Was verstehen Buddhisten unter den fünf Silas?

Mit den fünf Silas oder Pancasila werden im Buddhismus Verhaltensregeln beschrieben, deren Einhaltung zu innerer Harmonie und zur Harmonie im eigenen Umfeld beitragen soll. Auch in Bezug auf das Karma-Gesetz werden diese Regeln für sinnvoll erachtet. Darüber hinaus erhält der Praktizierende mit der Einhaltung der fünf Silas ein reines Gewissen, das zur Konzentration und zum Erfolg auf dem Edlen achtfachen Pfad des Buddhismus führen soll.

Die fünf Silas sind folgende: Kein Lebewesen soll getötet oder verletzt werden. Das, was einem nicht gegeben wurde, soll man nicht nehmen (nicht stehlen). Es soll der richtige Umgang mit den Sinnen und dem sexuellen Verhalten geübt werden. Der Praktizierende soll nicht lügen (die Unwahrheit sagen) und berauschende Mittel

Was ist Reinkarnation?

Wenn wir von Reinkarnation (Wiedergeburt) sprechen, müssen wir uns zunächst fragen, ob unsere Existenz mit unserem physischen Tod endet. Die buddhistische Antwort hierauf ist eindeutig Nein. Denn die Buddhisten glauben daran, dass der menschliche Geist, nachdem der physische Körper gestorben ist, auf dieser Erde, im selben oder in einem anderen Land oder aber in anderen Existenzbereichen wiedergeboren wird. Der Geist erlebt somit viele Existenzen. Deshalb wird der Begriff Karma nicht nur gebraucht, um die Auswirkungen unserer Handlungen auf unser jetziges Leben zu beschreiben, sondern auch, und das ist das erweiterte Verständnis, um die Verbindungen zwischen unseren jetzigen Lebensumständen und denen der vergangenen beziehungsweise der zukünftigen Leben zu beschreiben.

Wie ist die Zeitschrift Tattva Viveka aufgebaut?

Unser deutsches Print-Magazin Tattva Viveka erscheint vier Mal im Jahr. Jede Ausgabe hat einen anderen Themenschwerpunkt, das heißt jedes Heft beinhaltet mehrere Artikel zu einem Thema. Darüber hinaus werden sie von weiteren Beiträgen aus den Bereichen Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur ergänzt. Jedes Heft beinhaltet zudem Informationen zu Veranstaltungen und aktuellen Meldungen ebenso wie Rezensionen spannender Bücher. Das Magazin bietet auch Raum für Selbstdarstellungen und Kleinanzeigen. Hier stehen spirituelles Business und Ausbildungen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Hin und wieder finden sich hier aber auch andere Angebote, zum Beispiel für Freizeit und Kunst.

Was ist Karma?

Karma ist das Prinzip von Ursache und Wirkung. Der buddhistischen Lehre nach erzeugen alle Handlungen bestimmte Prägungen, die wiederum andere Handlungen nach sich ziehen. Die Frage jedoch lautet: Welches Karma lösen wir mit unseren Handlungen aus? Denn es gibt Handlungen, die gutes oder schlechtes Karma bewirken, oder aber solche, die als neutral einzustufen sind. Ausschlaggebend sind dabei die innere Haltung und die Motivation des Handelnden. Das Verständnis von Karma ist eng an das buddhistische Bild von Reinkarnation geknüpft: Gute Taten bringen gute Konsequenzen oder eine Wiedergeburt in angenehmen Umständen mit sich, schlechte Taten bringen schlechte Konsequenzen oder eine Wiedergeburt in vergleichsweise negativen Umständen mit sich. Erst wenn wir nicht mehr aus dem Ego heraus handeln, können unsere Taten befreiend und erleuchtend wirken.

Wie kann ich die Tattva Viveka abonnieren?

Das Magazin Tattva Viveka gibt es im Print-Abonnement und als digitale Version. Ein Jahresabo unserer Zeitschrift erhältst du bereits ab 20 Euro. Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos. Alle neuen Ausgaben bekommst du so rechtzeitig zum Erscheinungsdatum. Damit bist du von Januar bis Dezember immer gut mit Lesestoff und aktuellen Informationen rund um die Themen Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur versorgt. Neben dem Abo kannst du auch einzelne Artikel, Einzelhefte oder Themenpakete bei uns bestellen. Möchtest du dich noch weiter über unsere Angebote informieren? Dann schau doch einmal in unserem Shop vorbei oder stöbere in unseren Artikeln!

Wie kann ich die Tattva-Viveka-Redaktion kontaktieren?

Hast du Fragen oder Anregungen zu unseren deutschen Zeitschriften? Interessierst du dich für eine bestimmte Ausgabe? Oder möchtest du gerne einmal mit einer Anzeige in unserem Magazin vertreten sein? Gerne kannst du uns eine E-Mail an kontakt@tattva.de senden oder unser Kontaktformular verwenden.

Mehr über unseren Verlag, seinen Gründer Ronald Engert und seine Mitarbeiter erfährst du unter dem Reiter »Über uns«. Dort bekommst du auch einen Einblick in unsere Werte, unser Leitbild und die Geschichte des Verlags. Informationen zur aktuellen Ausgabe und wo diese bezogen werden kann, gibt es unter dem Reiter »Magazin«. Dort findest du auch die Artikelsuche, die alle in der Tattva Viveka erschienenen Artikel umfasst.

Text: Stefanie Aue

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