Tattva Viveka Magazin
 

Erkenntnisse aus unserer Harmonie-Zeitschrift: Harmonie liegt dem Leben auf Erden zugrunde

Will man Harmonie in Worte fassen, so ist das gar nicht so einfach, denn für viele – gerade feinfühlige Menschen – ist Harmonie mehr ein Gefühl, das sie erspüren. Vielleicht hast du es selbst schon einmal erlebt, du trittst in einen Raum ein und Möbelstücke stehen für dich intuitiv am »falschen Platz«. Oder du deckst den Tisch, dekorierst oder räumst auf, und ohne darüber nachzudenken, achtest du auf ein Ebenmaß. Und so könnte man denn auch versuchen, Harmonie zu fassen: Etwas ist dann harmonisch, wenn ihm eine Ausgewogenheit und ein Ebenmaß innewohnen, wenn die einzelnen Teile eines Ganzen zueinander in einem ausgeglichenen Verhältnis stehen.

 

Die Harmonie ist aber weitaus mehr als Ästhetik oder Geschmack. Sie ist ein grundlegendes Prinzip der Schöpfung und damit auch des Lebens auf der Erde. Es manifestiert sich etwa in Musik, ebenso wie in Poesie, in Architektur oder in der Konstellation der Planeten. Gleich welchen dieser Bereiche man untersucht, stößt man auf die immer gleichen Zahlenkombinationen, die eine heilige Geometrie und göttliche Numerologie enthüllen. Artikel aus unterschiedlichen Ausgaben unseres Magazins nehmen sich diese Themenaspekte zum Inhalt. Wir haben sie hier für dich in unserer Rubrik »Harmonie-Zeitschrift« zusammengestellt und hoffen, sie begeistern und faszinieren dich. Viel Freude beim Lesen und Eintauchen in das spannende Feld der »Harmonie«!

Die Kosmische Oktave

Musik und Mathematik hängen eng miteinander zusammen. Die kosmische Oktave ist dabei der Weg zum universellen Einklang.

Wenn der Wohnraum Lebensziele unterstützt

Wohnräume und Gebäude lassen sich nach Vastu-Kriterien so einrichten, dass man sich dort auf Anhieb wohlfühlt.

Pythagoras und die Harmonie des Kosmos

Töne und Frequenzen können uns zurück zu einem harmonischen Leben führen. Der Autor gibt einen Überblick über die Harmonik, die auf Pythagoras zurückgeht.

Bewusst-Sein für Kreativität

Ko-Kreativität bezieht sich nicht nur auf mich und den anderen, sondern schöpft aus einem integralen Bewusstsein im Einklang mit der gesamten Umgebung.

Kymatik – Schwingende Welten

Kymatik, die Lehre von der Formbildung aus Schwingungen, zeigt, dass Wissenschaft und Kunst zwei sich ergänzende Prinzipien und Wahrnehmungsmodi sind.

Harmonik und Polarität

Heraklit und die Pythagoreer sind die Väter der Harmonik, der ganzzahligen Zahlenverhältnisse in der Natur. Wie in den Planetenkonstellationen und in der belebten Natur, so gibt es für den Menschen auch in Kunst, Musik und Architektur harmonikale Strukturen. Harmonik gründet im Dreibezug von Mensch, Musik und Kosmos und erfordert einen „Mut zur Analogie“, eine „Liebe zum Denken in Analogien“.

John Michell / Alan Brown: So ist die Welt gebaut

Michell war einer der genialsten Erforscher der Heilige Geometrie, der alten Zahlensysteme und der Mythen der alten Kulturen des Westens.

Die Magie der Quantenmusik

Wie ist es möglich, einen Grundbaustein der Welt, wie das Wasserstoffatom, für den Menschen hörbar zu machen? Der Musiker Barnim Schultze erklärt in seinem Artikel die Hintergründe zur sogenannten Quantenmusik, die durch die Elektronensprünge des Atoms vorgegeben wird.

Seelenbilder – Imagami, Portale in elementare Welten

Neue Möglichkeiten zur Heilung und zur Erweiterung der eigenen Wahrnehmung Autor: Sirtaro Bruno HahnKategorie: Naturwissenschaft / Harmonik / Heilige GeometrieAusgabe Nr.: 30 imagamis sind Bilder von Naturmotiven, die durch eine besondere Spiegelung eine hohe ästhetische und spirituelle Wirkung erzielen. Der Autor beschreibt die Bedeutung der Vierheit/des Kreuzes und des Kreises/des Mandalas, weil diese Strukturen dem geometrischen Aufbau seiner Bilder zu Grunde liegen. In seinem Text erläutert er die feinstofflichen Wirkprinzipien dieser Urformen anhand von verschiedenen historischen Beispielen und gibt Hinweise zur praktischen Anwendung in Architektur, Psychologie, Medizin und Ökologie. Tattva Viveka Ausgabe 30 Inhaltsverzeichnis

Die Harmonie – Prinzip des Kosmos

Die Bewusstheit über die Erhabenheit alles Harmonischen ist etwas, das tief in uns Menschen verankert zu sein scheint. Als einer der ersten Menschen des Abendlandes, der sich diesem Phänomen mit den Augen einen Forschenden zuwandte, gilt der griechische Mathematiker und Philosoph Pythagoras. Von ihm selbst ist nichts Schriftliches überliefert, aber aus Berichten seiner Schüler und Zeitgenossen weiß man doch einiges über seine Forschungen. So ist bekannt, dass er mit Tönen und Klängen experimentierte. Diese brachten ihn zu folgender Erkenntnis: »Die irdische Musik ist Abbild und Spiegel der himmlischen Musik, die zu hören nur wenigen Ohren möglich ist.« Mehr noch. Pythagoras schloss daraus, dass auch ein gutes, rechtes Leben der Menschen mit Maß und mit Mäßigung ein Ausdruck der Harmonie des Kosmos sei. Auch könne man durch das Genießen von Harmonie im Außen innere Harmonie herstellen. Die folgenden Artikel befassen sich tiefergehend mit den Lehren des Pythagoras und deren Wert für unsere heutige, disharmonische Welt: »Pythagoras und die Harmonie des Kosmos«, »Die Harmonik der Welt«, »Die Harmonie der Sphären«, »Seelenbilder – Imagami, Portale in elementare Welten« sowie »Harmonik und Polarität«.

 

Die Forschung und Erkenntnis des Pythagoras war Basis der Harmonielehre, wie sie neben der Musik in der Poesie, der Kunst sowie auch in der Architektur lange Zeit das Maß der Dinge war. Auf Menschen hat diese Harmonie eine besondere Wirkung. Man denke nur an den Zauber der Gemälde von Botticelli oder etwa da Vinci, der Musik von Mozart oder Bach und der harmonischen Bauten der Klassik. In folgenden ausgewählten Artikeln gehen wir noch einmal besonders auf die Harmonie in der Architektur ein: »Architektur ist gefrorene Musik«, »Bewusst-Sein für Kreativität« und auch »Wenn der Wohnraum Lebensziele unterstützt«.

HArmonie in der Zeitschrift Tattva Viveka

Harmonie in der Zeitschrift Tattva Viveka

Harmonik – im Einklang mit dem Schöpfer

»Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott«, so heißt es in der Bibel. Etwas freier interpretiert könnte man ergänzen: »Im Anfang war der Klang«, denn schließlich ist auch das gesprochene Wort Klang. So deckt sich die biblische Vorstellung der Schöpfung der Welt mit der aus Buddhismus und Hinduismus. So war hier AUM der Klang der Schöpfung, welche die Welt entstehen ließ. Für wen das esoterisch klingt, der sei darauf verwiesen, dass auch die moderne Physik, genauer die Quantenphysik, zur Erkenntnis gelangt ist, dass alles Schwingungen aufweist und resonanzfähig ist.

 

Eine Wissenschaft, die sich mit dem Einfluss von Schwingungen auf das Stoffliche auseinandersetzt und deren Resonanzfähigkeit untersucht, ist die Kymatik. Der Begriff »Kymatik« hat seine Wurzeln im Altgriechischen von dem Wort »Welle«. Begründet hat diese noch recht junge Wissenschaft der Schweizer Naturforscher Hans Jenny, der Klänge und Wellen mittels Sand visualisierte. Wenn du, lieber Leser, tiefer in die Kymatik eintauchen möchtest, dann seien dir unsere folgenden Beiträge ans Herz gelegt: »Der schöpferische Klang«, »Schwingende Welten« und »Kymatik«. Letztgenannter gibt einen wunderbaren Rundumblick für all jene, die sich erstmals zu diesem Forschungsfeld informieren wollen.

Heilige Geometrie und ihre Symbolkraft

Die heilige Geometrie bezeichnet besondere geometrische Figuren, die sich überall in der Natur finden und sich immer wiederholen. Der Mensch hat durch die Beobachtung seiner Umgebung schon seit früher Zeit um die Bedeutung dieser heiligen Geometrie gewusst. So finden sich diese geometrischen Formen verpackt in Zahlen und in der Sprache von Bildern in Geschichten und Monumenten überall auf der Welt. Man denke nur an die ägyptischen Pyramiden, Inka-Tempel, die keltischen Steinkreise oder beispielsweise indische Tempelanlagen. Auch in der Bibel und anderen religiösen Texten findet sich die heilige Geometrie in der Sprache von Bildern und Zahlen wieder. Beiträge aus unserer Harmonie-Zeitschrift, die sich mit diesen Themenaspekten befassen, sind: »Der Kornkreis bei Crooked Soley 2002«, »Seelenbilder – Imagami, Portale in elementare Welten« und »Bewusst-Sein für Kreativität«.

 

Das sind die wichtigsten heiligen geometrischen Formen:

  • Der Kreis: Sinnbild für die Einheit, das Universum und das Göttliche.
  • Das gleichseitige Dreieck: Mit der Spitze nach oben steht es sinnbildhaft für den Aufstieg aus der Materie hin zum Geistigen. Mit der Spitze nach unten steht es für das Geistige, das nach unten strebt, um das Materielle zu durchdringen. Im christlich geprägten Europa steht das Dreieck bekanntlich für die Heilige Dreifaltigkeit: Gottvater, Sohn und Heiliger Geist.
  • Das Quadrat/das Kreuz: Das Quadrat steht für das irdische Leben, das einerseits ein Gefängnis sein kann und damit für das Leiden steht, andererseits aber auch Erhöhung durch die geistige Dimension erfahren kann.
  • Das Pentagramm: Das Pentagramm ist ein Stern mit fünf (penta = griech. 5) Spitzen. Er steht für den vollkommenen Menschen, der Gerechtigkeit, Weisheit, Liebe, Güte und Wahrheit vereint.
  • Das Hexagramm: Von griechisch hexa = sechs, steht für das Einswerden des Materiellen mit dem Geistigen. Es besteht aus zwei gleichseitigen Dreiecken, die einander durchdringen.

Harmonie in der Zeitschrift Tattva Viveka

Harmonie – was bedeutet dieses Wort?

Das Wort »Harmonie« stammt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt »Fügung«. Das Lateinische »harmonia« hat dieses Wort sodann entlehnt, und aus diesem wiederum speist sich die bekannte heutige Wortbedeutung: innere und äußere Übereinstimmung, Einklang, Eintracht oder auch Ebenmaß. Wenn etwas also harmonisch ist, dann ist es gleich- und ebenmäßig. Wer sich in »innerer Harmonie« befindet, der ist in Balance und mit sich im Reinen. Eine harmonische Beziehung oder eine harmonische Familie hat keine Konflikte auszutragen.

Wie entsteht Harmonie?

Vollkommene Harmonie im Sinne eines sich im Einklang befindlichen Lebens kann nur entstehen, wenn es dem Menschen gelingt, in die Einheit mit dem Kosmos, dem Göttlichen, mit Gott – gleich wie man nun das Ganze für sich betiteln möchte – zu gehen. Das heißt, das Leiden durch Konflikte im Außen und Inneren hört auf. Es beschreibt also den Prozess der Erleuchtung. Interessanterweise bezeichnet man z. B. im Russischen Erleuchtung als frei werden vom Kreuz. Hier findet sich also das Symbol des Kreuzes bzw. Quadrats wieder, das für das Materielle und damit auch das weltliche Leiden steht.

Was für eine Bedeutung hat die Blume des Lebens?

Die Blume des Lebens ist ein perfektes geometrisches Muster, das für die kosmische, göttliche Ordnung, für Frieden und Harmonie steht. Dementsprechend spricht man ihr auch die Kraft zu, harmonisierend zu wirken und negative Einflüsse auszugleichen. Die Blume des Lebens findet sich deshalb auf vielen Produkten wie z. B. Untersetzern, Wasserflaschen, Wandteppichen, Kissen, Schmuckanhängern für Erwachsene und für Kinder etc.

Was gibt es für spannende Bücher und Zeitschriften zu Harmonie?

Es gibt zahlreiche Bücher über die Harmonie und die heilige Geometrie. Ein wirklich wunderbares Buch über die heiligen geometrischen Formen und darüber, welche Informationen sie uns übermitteln, trägt den Titel »Die geometrischen Figuren und ihre Sprache« von Omraam Mikhaël Aïvanhov. Es ist gut geschrieben und voll berührender Tiefe, sodass wir es dir nur wärmstens ans Herz legen können.

Auch Zeitschriften zur Harmonie im weitesten Sinne gibt es viele, wie etwa die »Moment by Moment«, »Balance« oder »Raum und Zeit«, um nur einige zu nennen. Ein einmaliges Magazin, das aber wie eine Zeitschrift daherkommt, ist die »Harmonie – Das Leben im Einklang mit dem Schöpfer« von Heinrich Töws, das vielleicht der eine oder andere Leser interessant findet.

Natürlich findest du auch in unserem Heft in der einen oder anderen Ausgabe Spannendes zu Harmonie und Harmonik. Du kannst über den Warenkorb in unserem Shop entweder einzelne Artikel erstehen oder teils ganze Ausgaben. Direkt von unserem Verlag in Berlin an deine Adresse geliefert. Mehr Details zu Versand und Kosten findest du im Warenkorb.

Warum ist Harmonie wichtig für das Leben?

Harmonie ist eine Wohltat für unser Leben. Wenn wir in Harmonie, also im Gleichklang mit uns und unserer Umwelt sind, so sind wir im Frieden – geistig, seelisch und körperlich. Dann sind wir gesund, können mit alltäglichen Herausforderungen umgehen, haben Energie und Kraft für unser Tun, sind voll Wärme und Güte für unsere Mitmenschen. Wenn eine Disharmonie, wenn auch nur eine kleine eintritt, gleich auf welcher Ebene, ob also geistig, körperlich oder seelisch, verlieren wir diesen Glanz, sind in innerer Unruhe und haben womöglich körperliche Leiden. Wenn so etwas auftritt, so ist es für uns wichtig, wieder Schritt um Schritt aktiv in Richtung Harmonie zu gehen.

Was symbolisiert Harmonie?

In allen Kulturen dieser Welt existieren besondere Symbole, die Harmonie, Einklang und Frieden symbolisieren. Weithin bekannt ist, spätestens seit die Wellness-Welle vor einigen Jahren nach Europa und in die westliche Welt allgemein geschwappt ist, das kreisförmige Yin- und Yang-Symbol. Auch das Pentagramm, der fünfzackige Stern, dessen Spitze nach oben gerichtet ist, symbolisiert die Harmonie bzw. den vollkommenen Menschen, der in sich Gerechtigkeit, Weisheit, Liebe, Güte und Wahrheit vereint.

Was ist die Wirkung heiliger Geometrie?

Heilige Geometrie und heilige geometrische Formen können dazu verwendet werden – dies hat bereits Pythagoras gesagt –, das eigene Energiesystem zu harmonisieren und in eine höhere Schwingung zu versetzen. So sind beispielsweise alte Tempel oder auch Kathedralen aus unserem Kulturkreis so erbaut, dass sie diesen Prozess unterstützen. Dass es also dem Menschen leichter möglich ist, in einen Zustand erhöhter Schwingung zu gelangen.

Text: Ina Brecheis

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