Die antike Geschichte in unserer Zeitschrift

In unserer Zeitschrift präsentieren wir zeitloses spirituelles Wissen und infolgedessen veröffentlichen wir Beiträge über spirituelle Traditionen, die in der Vergangenheit lebendig waren und einen gewichtigen Einfluss auf zeitgenössische Religionen und spirituelle Strömungen haben. Denn diese Religionen und spirituellen Strömungen entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern entwickeln sich aus bereits vorhandenen Traditionen heraus, denken wir in diesem Zusammenhang beispielsweise an das Judentum und Christentum. Sie übernehmen bestimmte Elemente und Aspekte und integrieren diese in ihre eigenen Lehren, entwickeln die Lehre anderer weiter und/oder passen diese an ihre eigenen religiösen Vorstellungen und ihre Weltanschauung an. Dabei lässt sich festhalten, dass bereits seit Anfang der menschlichen Religionsgeschichte Kulturen miteinander im Austausch standen und sich dementsprechend gegenseitig beeinflusst und befruchtet haben. Da die Menschheitsgeschichte sehr weit zurückgeht und sich im Dunkeln verliert, liegt unser geschichtliches Augenmerk hauptsächlich auf der griechischen und ägyptischen Antike, denn bereits damals wurden religiös-philosophische Fragen formuliert, die uns noch heute beschäftigen. In den einzelnen Ausgaben unserer Zeitschrift setzen sich unsere Autoren mit verschiedenen Aspekten der Antike auseinander und teilen in spannenden Artikeln wertvolles Wissen mit uns, sodass wir daraus viel lernen können. Du kannst in unserem Magazin jederzeit mehr über die Geschichte der Antike entdecken.

Stealing Fire

Anhand des Prometheus-Mythos zeigt die Autorin, wie toxische Heldenmythen, Gut gegen Böse, unser Verständnis vom Leben verdunkeln und Gewalt fördern.

Die Amazonen

Kulturwissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die Existenz von Amazonen in Europa, Asien und rund um das Schwarze Meer. Als matriarchale Gesellschaften stehen sie dem Patriarchat gegenüber.

Die Unterwelt – Das Reich des Unbewussten

Die Unterwelt gilt als das Reich des Unbewussten, in das der Mensch hinabsteigen muss, um in der Tiefe und Finsternis die Wasser des Lebens zu entdecken.

Über das e in Delphi

Über ein außergewöhnliches Zeichen im Tempel des Apollon Autor: Clemens Zerling Kategorie: Griechische Antike Ausgabe Nr: 60   Einen Nimbus von ungelösten Rätseln, spirituellen Geheimnissen und göttlichen Mysterien umgab das berühmteste Apollon-Orakel der klassischen Zeit im griechischen Delphi. Wer vermag schon allein die Inschrift »Erkenne dich selbst!« auf dem Tempel des Apollon gänzlich auszuloten. So manche Portale zu diesen Mysterien bleiben aber nicht mehr so dicht verschlossen, wenn Apollon sich als göttliches Selbst in unserer Seele offenbart.

Die Esoterik der Pythagoreer

Die Esoterik bei Pythagoras war jener Aspekt der Lehre, der nur dem inneren Kreis vorbehalten war. Nach vielen Charakterprüfungen und einem fünfjährigen Schweigen wurde es den Anwärtern gestattet, in den inneren Kreis vorzurücken. Neben Harmonik und heiliger Geometrie streben die Pythagoreer danach, das Göttliche in Kultus und Meditation erlebbar und erfahrbar zu machen.

Hypatia aus Alexandria – Volltext

Die Philosophiegeschichte des Altertums liest sich teilweise wie ein Krimi. Alexandria in Ägypten war in der Antike eine blühende Metropole, in der unterschiedliche Kulturen nebeneinander existierten. Religiöse und politische Konflikte führten im Jahre 391 n. Chr. zur Zerstörung der Bibliothek von Alexandria und in der Folge zum Erliegen des philosophischen Lebens. Besonders schändlich war dabei die Ermordung der Hypatia, der größten Philosophin der griechischen Antike.

Die Bhagavad-gita, das Gehirn und das Ich

Die moderne Gehirnforschung stellt die Behauptung auf, dass unser Ich nicht autonom ist, sondern auf Wechselwirkungen des Gehirns zurückführbar und ohne Entscheidungsfreiheit ist. In der Bhagavad-gita finden sich Hinweise auf ein erweitertes Verständnis von Ich. Dort wird zwischen dem Ego (ahamkara) und dem inneren Menschen (purusha) unterschieden. Diese Unterscheidung könnte auch für das Christentum als Antwort auf den materialistischen Reduktionismus der Wissenschaft hilfreich sein.

Die Tetraktys als geheime Essenz göttlicher Schöpfung

Autor: Clemens Zerling Kategorie: Griechische und Ägyptische Antike Ausgabe Nr.: 45 Die Pythagoreik sieht in den Zahlen qualitative und spirituelle Bedeutungen. Sie bilden eine Entsprechung von Gott, Mathematik und Materie und sind lebendiger Ausdruck der Grund-prinzipien der Schöpfung. Heiligste und bedeutendste Form ist die »Tetraktys«, in der die Zahl »10« verschlüsselt ist. Pythagoras verwendete sie zur anschaulichen Erläuterung seiner wesentlichsten philosophischen Erkenntnisse. Lesen Sie hier über die qualitative Bedeutung der Zahlen. Tattva Viveka Ausgabe 45 Inhaltsverzeichnis[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Die Tetraktys und das Gesetz der Harmonie

Autor: Dr. Wolfgang Ahrendt Kategorie: Griechische und Ägyptische Antike Ausgabe Nr.: 45 Die Tetraktys ist eine geometrische Darstellung der Zahl Zehn, zusammengesetzt aus den Zahlen Eins, Zwei, Drei und Vier, die auf der Vier als Basis ein Dreieck mit der Eins als Spitze bilden. Pythagoras hat dieses aus Babylonien mitgebrachte Bild zur anschaulichen Erläuterung seiner wesentlichen philosophischen Erkenntnisse benutzt. Tattva Viveka Ausgabe 45 Inhaltsverzeichnis

Die Epoche der Antike

Der Begriff Antike leitet sich vom lateinischen antiquus ab und bedeutet »alt, altertümlich, altehrwürdig«. Dabei bezieht er sich auf eine geschichtliche Epoche im Mittelmeerraum, die den Zeitraum von 600 v. Chr. bis 800 n. Chr. umfasst. Jedoch wird ihr Beginn teilweise deutlich früher angesetzt. Sie schließt jedenfalls die Geschichte und Kultur des antiken Griechenlands, des Hellenismus und des Römischen Reichs mit ein. Im weiteren Sinne reicht die Datierung der Antike deutlich weiter zurück und rahmt die Kultur und Geschichte der altorientalischen nahöstlichen Hochkulturen Ägyptens, Mesopotamiens, des iranischen Raums und Kleinasiens mit ein. Schriftliche Zeugnisse und Funde der Archäologie ermöglichen uns, einen Blick in die Vergangenheit und in das Leben der Menschen vor mindestens 2000 Jahren zu werfen. Dieser Blick zeigt, dass sich die Menschen damals mit ähnlichen Fragen in Bezug auf Religion, Gesundheit und Kultur beschäftigten und zum Teil zu ähnlichen, zum Teil aber zu völlig anderen Antworten gelangten als wir in der Moderne.

Spiritualität in der Antike

Spiritualität und Religion spielten eine beträchtliche Rolle in der Antike. Gleichzeitig existiert in der altgriechischen Sprache kein Wort für diese. Wie kann das sein? Es liegt daran, dass es für die Menschen selbstverständlich und alltäglich war, sodass keine Notwendigkeit bestand, dies in Worte zu fassen. Antike Religionen durchdrangen das gesamte Leben. Man glaubte an viele Götter, beispielsweise aus dem altgriechischen und altägyptischen Pantheon, die unterschiedliche Funktionen und Aufgaben erfüllten. Nach antiker Vorstellung war alles in der Natur beseelt, und in Bäumen, Flüssen und Quellen waren Naturgeister zu finden, die man anbetete und denen man Opfergaben bereitstellte, um sie einem selbst gegenüber positiv zu stimmen. Spiritualität wurde nicht im Privaten ausgelebt, sondern gesellschaftlich: Zu bestimmten kalendarischen Zeitpunkten wie der Tagundnachtgleiche oder am Anfang oder Ende der Erntezeit fanden große Ritualfeste statt, in denen die Mysterien des Lebens zelebriert wurden und den dafür zuständigen Göttern Opfergaben dargebracht wurden, um ihre Unterstützung und ihr Wohlwollen zu sichern. Mehr darüber erfährst du in unserem Magazin!

Ägypten in unserer Zeitschrift

Das Alte Ägypten ist eine mystische Hochkultur, dessen Periode von der Frühzeit, die um das Ende des 6. Jahrtausends vor Christus datiert wird, bis zur Eroberung durch das Römische Reich unter Octavian, der später als der erste römische Kaiser Augustus in die Geschichte einging, im Jahr 30 v. Chr. reichte. Die alten Ägypter verfügten über ein reiches und komplexes kulturelles und religiöses Leben, welches die Aktivitäten der Menschen regelte und ordnete. Die Hieroglyphen an den Wänden der Pyramiden und der Tempel, die die Zeit überstanden haben, zeugen von diesem Reichtum und geben uns Aufschluss über ihr Verständnis über den Kosmos, die Aufgabe des Menschen, die Seele und das Jenseits. Beispielsweise glaubten die Ägypter fest an das Leben nach dem Tod, doch nicht jedem wurde der Eintritt in das Jenseits gewährt. Nur wessen Herz leichter als eine Feder, also rein und ohne gewichtige Sünden ist, durfte in diese Anderswelt eintreten.

Magazin für Antike und Geschichte

Wer war Sokrates?

Der Philosoph Sokrates gilt als einer der berühmtesten Philosophen der altgriechischen Antike und er übte einen beträchtlichen Einfluss auf die abendländische Geistesgeschichte aus, die bis in die Gegenwart hineinreicht. Bezeichnend für Sokrates sind die Dialoge und seine dialektische Herangehensweise an existenzielle menschliche Themen wie Erkenntnisgewinn, Wahrheitssuche aber auch philosophisch-ethische Fragen. Er befasste ich beispielsweise mit der Frage, was Tugend ist und ob diese lehrbar sei. Seine Philosophie war von der Vernunft geleitet, und seine Methode der Wahrheitsfindung war das konsequente Fragen, um aufrichtig herauszufinden, ob seine Philosophie den Argumenten des Gegenübers standhalten können. Seine philosophischen Ansichten hat er nicht selbst niedergeschrieben, sondern seine Dialoge wurden durch seinen Schüler, den Philosophen Platon überliefert.

Was ist das Ägyptische Totenbuch?

Das Ägyptische Totenbuch ist eine Sammlung von Zaubersprüchen, Beschwörungsformeln und liturgischen Anweisungen. Die Inhalte der Literatur können folgendermaßen zusammengefasst werden: Es ist eine Beschreibung des Wegs der Seele (auf Altägyptisch Ka) nach dem Tod. Die Seele muss, bevor sie sich mit ihrem Leichnam, also der Mumie, wiedervereinen kann, eine Reise antreten, auf der sie mehrere Prüfungen erwarten. Der Höhepunkt dieser Prüfungen ist das Totengericht, in dem die wichtigsten Gottheiten des ägyptischen Pantheons versammelt sind und prüfen, ob das Herz der Person leichter als eine Feder ist. Denn nur wenn das Herz rein ist, darf die Seele in die Unterwelt eintreten.

Was ist Mythologie?

In den Geschichten der Antike vermischen sich gesicherte Informationen oder Fakten mit Mythologie. Auf diese Weise erscheinen viele Erzählungen fantastisch und kaum glaubwürdig. Doch was bedeutet Mythologie? Der Begriff Mythologie umfasst alle Sagen und Mythen einer Gesellschaft bzw. eines Kulturraums, eines Volkes oder einer Region. Darunter fallen alle Arten von Götter-, Helden- und Fabelwesenerzählungen, und alle Kulturen, auch in Deutschland, hegen einen literarischen Schatz an mythologischen Erzählungen. Eingang in die deutsche Sprache fand der Begriff durch das Buch »Die teutsche Mythologie oder Beschreibung heidnischer Götter«. Carl Gustav Jung weckte das Interesse der Psychologie, da Mythen als Form des kollektiven Unbewussten betrachtet werden können.

Gab es auch weibliche Philosophinnen in der Antike?

Dies ist eine berechtigte Frage, denn uns sind überwiegend Männer als Philosophen bekannt. Doch auch in der Antike gab es weibliche Philosophinnen, auch wenn sie, wie so oft, im Dunst der Zeitgeschichte untergegangen sind. Eine dieser war Hypatia von Alexandria. Sie wurde um das Jahr 355 oder 370 n. Chr. in Alexandria geboren und genoss eine umfassende Ausbildung, zu der neben Mathematik auch Themen wie Astronomie, Musik und Philosophie eingeschlossen Rhetorik gehörten. Später war sie als Dozentin tätig, und Quellen belegen, dass sie sich mit allen damaligen Schulen der Philosophie befasste, schwerpunktmäßig mit Platonismus und Neoplatonismus, insbesondere mit den Lehren Plotins.

Wer war Pythagoras?

Pythagoras ist ebenfalls ein berühmter und einflussreicher Philosoph der Antike, Begründer der religiös-philosophischen Schule der Pythagoreer und Ahnherr der Mathematik, wir denken an den Satz des Pythagoras und der Harmonik. Aus diesem Grund gilt er als früher Pionier der Wissenschaft und der Naturbeobachtung. Die Quellenlage ist sehr verworren und deshalb lassen sich seine ursprünglichen Lehren kaum rekonstruieren. Fast alle Darstellungen über Pythagoras und die Pythagoreer sind fast ein halbes Jahrtausend nach seinem Wirken entstanden und meist stark verzerrt. Einerseits wird die Person Pythagoras stark überhöht und fast zu einem Gott erklärt, andererseits als Scharlatan von seinen Gegnern diffamiert.

Wer waren die Amazonen?

Die Amazonen gelten als Völker, in denen Frauen die Schlüsselpositionen innehatten oder in denen ausschließlich Frauen ohne Gesellschaft von Männern lebten und wie Männer in den Krieg zogen, wenn dies notwendig war. In vielen Fällen taten sie dies, um ihre Freiheit und Autonomie Männern gegenüber zu verteidigen.

Die Amazonen sind ein gutes Beispiel für die Zwickmühle der Forschung. Für die einen ist dieses ausschließlich weibliche Volk nur ein Mythos, andere wiederum halten die Existenz solcher weiblichen Völker für einen historischen Fakt. Amazonen waren ein beliebtes Motiv in der griechischen Kunst. Sie wurden auf vielen Vasen als tollkühne Kriegerinnen und Reiterinnen dargestellt.

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Text: Alice Deubzer

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