Tattva Viveka Magazin
 

Ökologie in unserer Zeitschrift

In unserem Magazin verbinden wir ökologische Themen wie Naturschutz, Landwirtschaft, Ernährung und Nachhaltigkeit mit der spirituellen Dimension unseres Seins und stellen unser Verwobensein sowohl auf grob- als auch auf feinstofflicher Ebene mit der Natur und ihren Wesenheiten in unseren Fokus. Denn für uns ist die Natur nicht bloß unbelebte Materie und eine Ressource, die rücksichtslos ausgebeutet werden kann, sondern ein dynamisches und lebendiges Netz, das alle Lebewesen miteinander verbindet und uns trägt und nährt.

Durch diese allumfassende Verbundenheit stehen wir, ob bewusst oder unbewusst, in einem durchgehenden Austausch miteinander und in einem Interdependenz-Verhältnis, das bedeutet wechselseitige Abhängigkeit.

Unsere Beiträge möchten den Menschen diese andere Anschauung und ein Verständnis für unsere natürliche, also gewordene, und lebendige Umwelt aufzeigen und uns ermutigen, einerseits unser vorwiegend reduktionistisch-materialistisches Weltbild zu hinterfragen und andererseits unsere Sinne und unser Bewusstsein für die Lebendigkeit unserer Umwelt und die großen Wunder der Natur zu öffnen bzw. zu schärfen.

Musikalische Ökologie

Klang und Akustik sind ein Grundnahrungsmittel mit Lebens- und Heilkräften. Eine Einführung mit praktischen Übungen in die musikalische Ökologie.

Wilde Weisheit am Wegesrand

Wildkräuter bieten dem Menschen die Nährstoffe, die er braucht, und verbinden ihn wieder mit dem Rhythmus der Natur und mit seiner inneren Wildheit.

Morgendämmerung

Durch ihren Permakulturgarten, in dem maschinenfrei Kräuter wachsen, trägt die Autorin zur Kreislaufwirtschaft und zur Gesundung von Natur und Mensch bei.

Zyklische Persönlichkeitsentwicklung im Spiegel der Natur

Das Individuum durchläuft in seiner Entwicklung die gesamte Menschheitsgeschichte. Gemeinsam mit der Natur können höhere Bewusstseinsstufen erlangt werden.

Die Natur in uns

Die Ökopsychologie vereint verschiedene Disziplinen, nicht nur Psychologie und Ökologie, miteinander, um die Trennung zwischen Mensch und Natur aufzuheben.

Spirituelle Ökologie

Die Autorin stellt ihre Vision einer Spirituellen Ökologie vor. Diese öffnet uns für die Beseeltheit der Natur und lehrt, zum Wohle des Lebens zu handeln.

Die Revolution des Mitgefühls

Mitgefühl und Achtsamkeit werden den Weg hin zu einer ökosozialen Wende weisen und die Erde zu einem lebenswerten Planeten für alle Lebewesen machen.

Die Magie des Fliegenpilzes

Die bewusstseinserweiternde Wirkung des Fliegenpilzes übt eine starke Magie auf Menschen aus. Für Schamanen und Künstler ist er Mittler zwischen den Welten.

Handeln aus dem Herzen

Die Tiefenökologie möchte den Weg in eine lebendige und verbundene Welt weisen. Dafür muss der Mensch erkennen, dass er Teil des Netzes des Lebens ist.

Die lebendige Umwelt in unserer Zeitschrift

Die Beiträge in unserer Zeitschrift nehmen eine andere, spirituelle und lebendige Perspektive bezüglich unserer Umwelt ein. Wir betrachten unser Dasein in größeren Zusammenhängen und erkunden die Beziehungen, die zwischen uns Menschen und der Umwelt bestehen, denn wir Menschen nehmen uns immer stärker als von der Natur und ihren rhythmischen Abläufen getrennt wahr. Sie ist vielmehr zu einem Objekt um uns herum geworden, das wir im besten Fall auf einem Spaziergang durch den Wald besuchen können, im schlechtesten Fall sehen wir es als eine Ressource an, die uns grenzenlos zur Verfügung steht und aus der der Mensch sich das nehmen kann, was er will, ohne Rücksicht zu nehmen. Das Wort »Natur« stammt aus dem Lateinischen »nasci« und bedeutet »entstehen, geboren werden«. Die Natur ist das Gewachsene, das Geborene, und sie hat wiederum uns geboren. Wir sind also nicht von der Natur zu trennen und wir sind nicht nur ein Teil von ihr, sondern wir sind selbst Natur.

Naturschutz und Spiritualität

Um den voranschreitenden Klimawandel und das Aussterben der Arten einzudämmen, wird es mittelfristig nicht ausreichen, seine Ernährung umzustellen, Bioessen einzukaufen und seinen Lebensstil etwas nachhaltiger auszurichten, denn dafür sind die klimatischen und ökologischen Probleme zu gravierend und fortgeschritten. Statt fast ausschließlich auf neue  technische Innovationen zu pochen, die vermeintlich diese Probleme  »lösen« werden, zum Beispiel  in der Landwirtschaft oder in der Energiegewinnung, geht es vielmehr darum, das gesamte System, insbesondere unsere Formen zu wirtschaften und unsere ungesunde Fixierung auf die Technik, zu hinterfragen. Die gegenwärtige Wirtschaftsidee des unendlichen Wachstums steht der Realität entgegen, dass wir auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen leben und dass nicht nur wir Menschen ein Recht auf ein gesundes und gutes Leben haben, sondern ebenfalls alle anderen Lebewesen, wobei unsere Wirtschaftsweise nicht nur die Umwelt ausbeutet, sondern auch die Menschen. Auf dieser Grundlage werden sich reale Nachhaltigkeit und realer Naturschutz nur schwer umsetzen lassen können. Wir brauchen eine ökologisch-spirituell ausgerichtete Kultur.

Die beseelte Landschaft

Doch wir greifen nicht nur theoretisch ökologische Themen auf, sondern die Praxis, das eigene Erleben sind essenziell und werden ebenfalls in den Artikeln vermittelt.

Durch ausgedehnte Aufenthalte, ohne dass technische Geräte die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, können wir unsere Verbundenheit mit der Erde und ihren Wesenheiten erleben. Für traditionelle indigene Gesellschaften ist alles um uns herum beseelt: die Bäume und Pflanzen, Tiere und Landschaften. Mit diesen Naturseelen, auch Devas genannt, können sich Menschen an sie wenden, um von diesen Rat, Wissen oder Heilung zu erhalten. Doch zurück zu unserer Lebensrealität: Durch bestimmte meditative und imaginationsfördernde Techniken können wir lernen, Naturerfahrungen zu sammeln und unsere Verbundenheit mit der Erde, den Pflanzen und Tieren zu erfahren, um zu erkennen, dass unser Leben, Wohlbefinden und unsere Gesundheit untrennbar mit ihnen verbunden ist. Gerade diese Erlebnisse des Wunders und der Verbundenheit können zu einem achtsameren und nachhaltigeren Umgang mit der Erde und ihren Ressourcen führen, den unsere Gesellschaft dringend benötigt.

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

»Nachhaltigkeit« ist beinahe ein Modebegriff der Gegenwart. Große Unternehmen, deren Produktion und Produkte nicht besonders schonend mit der Umwelt umgehen, schreiben sie sich auf die Fahnen. Doch wofür steht dann Nachhaltigkeit? Der Begriff stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft und beschreibt einen sparsamen, verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Dieser »nachhaltige« Umgang bezieht ein langfristiges Denken wie auch langfristiges wirtschaftliches Handeln mit ein, damit die Ressourcen der Natur so verwendet werden, dass auch die künftigen Generationen eine Lebensgrundlage haben werden. So ließe sich Nachhaltigkeit als eine »enkeltaugliche« Lebensweise zusammenfassen, die den kommenden Generationen eine lebendige Erde mit intakten Ökosystemen und Kreisläufen hinterlässt.

Was sind Devas?

Wie bereits oben erwähnt, kann man die Anschauung und die Empfindung haben, dass alle Lebewesen beseelt sind. Diese spirituellen oder feinstofflichen Wesenheiten werden Devas genannt und stellen häufig die Gruppenseele einer bestimmten Pflanze oder eines Tieres dar. Infolgedessen ist es möglich, mit diesen Kommunikation aufzubauen und sich mit ihnen zu verbinden, um praktisches oder geistiges Wissen oder Heilung zu empfangen. Schamanen aus dem Amazonas zum Beispiel nehmen mit den Devas im Traum Kontakt auf und tauschen sich mit diesen aus. Über diese Ebene erhalten sie Wissen über die Heilkräfte der jeweiligen Pflanze, wie sie angewendet werden kann und wem es helfen würde.

Was ist Tiefenökologie?

Eine unserer Ausgaben rund um das Thema »Ökologie« befasst sich mit Tiefenökologie – einem ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz, der die Beziehungen zwischen den Menschen und der lebendigen Umwelt erforscht, den Menschen als einen integrativen Teil der Natur auffasst und alle Lebewesen als miteinander verbunden und deswegen gleichwertig betrachtet. Das tiefenökologische Weltbild ist so alt wie die Menschheit selbst. So wird traditionelles indigenes Wissen mit wissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnissen sowie Achtsamkeitsübungen verbunden, um das komplexe Lebensnetz zu erfahren und in Zeiten von Klimawandel und Artensterben zu ihrer Heilung beizutragen. Du erfährst mehr über diese Themen auf unserer Webseite sowie in der erwähnten Ausgabe.

Was ist die Slow-Bewegung?

Verschiedene ökologische Bewegungen und Projekte innerhalb Deutschlands und weltweit probieren neue Formen der Landwirtschaft, des gemeinschaftlichen Miteinanders und des wirtschaftlichen Handelns aus, denn viele Menschen möchten nicht die Entscheidungen der Politik abwarten, sondern den Wandel selbst gestalten. Eine dieser Bewegungen ist die Slow-Bewegung und sie plädiert für eine entschleunigte und dafür bewusstere Lebensweise. Am bekanntesten ist der Ansatz »Slow Food« geworden, der für das Gegenteil von »Fast Food« steht. Statt schnell und günstig setzt Slow Food auf Geschmack, Qualität sowie eine natürliche und schonende Produktionsweise, in der Genuss und Nachhaltigkeit sich nicht ausschließen, sondern beinahe einander bedingen.

Was ist ökologische Landwirtschaft?

Die Art und Weise, wie wir uns ernähren, hat einen gewaltigen Einfluss auf die Umwelt und Landschaft. Wälder werden beispielsweise hektarweise gerodet, um Soja anzupflanzen, das wiederum an Rinder verfüttert wird, deren Fleisch wiederum von Menschen gegessen wird. Neben der Massentierhaltung sind auch die riesigen Monokulturen der konventionellen Landwirtschaft eine Belastung für die Böden, Pflanze und Tiere in den Gebieten und die Erzeugnisse selbst sind vielfach von Herbiziden belastet. Die ökologische Landwirtschaft wiederum bemüht sich darum, sich am natürlichen Kreislauf zu beteiligen, so wenig Chemie wie möglich einzusetzen und Vielfalt auf den Feldern zu etablieren und zu fördern.

Was ist nachhaltiges Wirtschaften?

Bis die notwendigen politischen Entscheidungen bzgl. des Klimawandels getroffen und umgesetzt werden, kann einiges an Zeit vergehen. Um die Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft voranzubringen, existieren bereits viele Projekte rund um das Thema »Nachhaltiges Wirtschaften«, die verschiedene Modelle ausprobieren wie zum Beispiel die Kreislaufwirtschaft, die Schenkökonomie, die sich an der Wirtschaftsweise von matriarchalen Gesellschaften orientiert, in der die Gaben und Produkte ständig im Umlauf sind, ohne dass es eine konkrete Vorstellung von Eigentum gibt, oder die Gemeinwohlökonomie, die die Unternehmen nicht an ihren Gewinnen oder Profit bemisst, sondern die sozialen und ökologischen Komponenten des Unternehmens in den Mittelpunkt stellt, also inwiefern sie zum Gemeinwohl beitragen.

Text: Alice Deubzer

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