Theologie in unserer Zeitschrift

Theologie kann als Wissenschaft von Gott, mehreren Göttern oder dem Göttlichen beschrieben werden. Sie untersucht jeweils die Inhalte, die Philosophie und Geschichte einer bestimmten Religion. Es geht unter anderem darum, den Wahrheitsanspruch zu kanalisieren, was sich nicht unbedingt leicht gestaltet. Als Altertumswissenschaft haben sich allmählich verschiedene »Editionen« und Kategorien herausgebildet, die sich zunehmend auf ein thematisches Gebiet spezialisiert haben. Aufgrund der Komplexität des Themas gibt es in der Gegenwart also mehrere wissenschaftliche Fachbereiche, die ihr zugeordnet werden können, wie zum Beispiel Religionswissenschaft, Religionsphilosophie und auch die christliche Kirchengeschichte. Auch deshalb können verschiedene Artikel von einer Theologie-Zeitschrift, der Presse oder einem Journal und Werke oder Publikationen von einem Verlag zu dem Bereich »Theologie« ziemlich verwirrend sein. Wir wollen es geordnet halten und haben für dich das Wichtigste und Hochwertigste herausgefiltert, sodass auch Theology-Neulinge das Ganze verstehen!

Spiritueller Wohlstand

Spiritueller Wohlstand bezieht sich nicht auf die Befriedigung unserer Bedürfnisse, sondern auf das Bewusstsein unserer Verbindung mit dem Geheimnisvollen.

The pleasure of Non-Sex

Aus einem materiellen Bewusstsein entsteht rohe, egoistische Sexualität. Unsere spirituelle Bestimmung liegt jedoch jenseits davon in der Transzendenz von allem Weltlichen.

Vom kleinen Ich zum großen ICH BIN

Das Christentum besitzt eine non-duale Mystik, die die Überwindung des Egos anstrebt. Mystiker gaben sich der Versenkung hin, um Einheit mit Gott zu erfahren.

Das versprochene Paradies

Sektenaussteiger berichtet über die inneren Mechanismen von Sekten und stellt fest, dass auch in der Gesellschaft Dogmen als Wahrheiten postuliert werden.

Spiritualität von unten – Spiritualität des Kreuzes

Für die Spiritualität von unten sind die Erfahrungen und die Subjektivität sowie der Schatten elementar. Durch den Abstieg gelangen wir zu Selbsterkenntnis.

Spiritualität von unten – Eine Theologie der Menschlichkeit

Die Spiritualität von unten versöhnt uns mit unserer Erdhaftigkeit und lässt Demut in uns wachsen, die uns zu einem persönlichen Verhältnis zu Gott führt.

Spiritualität von oben und von unten

Spiritualität von oben und unten streben das gleiche Ziel an, die Beziehung zu Gott. Dabei gehen sie verschiedene Wege, entweder über Bemühungen oder über Demut.

Der häretische Imperativ

Religionskritik lädt uns ein, den Zweifel und die Verunsicherung als inneren Weg zur Wahrheit anzuerkennen. Das schützt gegen religiösen Fundamentalismus.

Gott 9.0

Gott 9.0: Die Integrale Theorie unterscheidet zwischen Bewusstseinsstufen und –zuständen. Das führt auch zu unterschiedlichen Gottesbildern.

Zeitschrift mit Offenheit für jede Religion

Die Forschung zu göttlichen Mächten und dem Wahrheitsanspruch derselben findet in verschiedenen religiösen Richtungen statt, gewissermaßen als »internationale Disziplin«. Vor allem mit der christlichen Religion wird Theologie immer wieder in Verbindung gebracht. Aufgrund der Religionsgeschichte wird im Christentum auch noch mal in römisch-katholische und evangelische Theologie unterteilt. Veranschaulicht kommen hier dann zum Beispiel das Neue und Alte Testament aus der Bibel sowie die systematische und praktische Theologie ins Spiel, sodass letztendlich biblische und kirchliche Untersuchungen betrieben werden. Daneben finden wir theologische Betrachtungen und Informationen der Bereiche Islam, Judentum und Hinduismus. In unserem Heft und in unserer Redaktion verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, sodass wir auch hier offen, transparent und reflektiert mit allen religiösen Festschriften umgehen. Bei uns findest du Publikationen und Beiträge, die dir eben diesen Weitblick bieten. Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, lies dich gerne in die eine oder andere Ausgabe ein und öffne dich für die Vielfalt der göttlichen Vorstellungen!

Mit Fokus in die Welt religiöser Inhalte und Zeitschriften

Von Berlin, München über Rom bis nach Israel gibt es überall Anlaufstellen, die sich mit theologischen Materialien auseinandersetzen und den göttlichen Geist zum Gegenstand haben. Fangen wir an, uns in das Gebiet hineinzulesen, treffen wir auf unzählige neue Begriffe: Kirchengeschichte der frühen Neuzeit, Freiburger theologische Studien, das Kirchenrecht, »biblical« Nachschlagewerke oder die in Tübingen herausgegebene Theologische Quartalschrift. Wir konzentrieren uns auf die Vielfalt in dieser religiösen Disziplin und haben das Ziel, dich nicht alleine in diesem Irrgarten von Fachvokabeln und konkreten Gebieten zu lassen. In unserer Zeitschrift bereiten wir für dich das Wichtigste aus der theologischen Theorie und Praxis auf. Wir liefern dir die besten Informationen, die mit der Zeit in der Welt entstanden sind. Wenn du empfänglich bist und mit wachem Geist auf die Zeitschrifteninhalte zugehst, kannst du mit Gewissheit sehr bereichernden und heilsamen Input für dein Leben mitnehmen. Probier es aus!

Religion: Liebe und Einheit in unserer Zeitschrift

Da gerade in dem Bereich »Theologie« verschiedene Gottesvorstellungen und Weltbilder aufeinandertreffen und »Gott« als solches auch nicht unbedingt eine greifbare und bewiesene Thematik darstellt, finden wir hier viel Kritik, Debatten und Widersprüche zwischen den Meinungen einzelner Menschen. Auch wenn das Terrain also sehr strittig ist, soll es nicht um die negative Energie dabei gehen. Unabhängig davon, ob man an einen Gott, mehrere Götter, die göttliche Macht, an gar nichts oder etwas ganz anderes glaubt, sollten wir uns darauf besinnen, dass wir alle unterschiedlich sind und doch alle ein und dasselbe verbindet: Wir sind alle Menschen mit Gefühlen und Standpunkten, die so akzeptiert werden sollten, wie sie sind. Denn wer weiß schon, wer recht hat? Unserer Zeitschrift ist es wichtig, für alle Perspektiven offen zu bleiben. Es geht uns um Texte, die mit Attributen wie Wahrhaftigkeit, Liebe und Einheit zu tun haben.

Wo liegt der Ursprung der Disziplin?

Es ist nur bruchstückhaft bekannt, wann und wo sie als solche zum ersten Mal in der Geschichte aufgetreten ist. Gehen wir zurück in die Antike nach Griechenland, finden wir Hinweise auf das Wort »theologia«, das in diesen Zeiten des Polytheismus auch als »Rede von Gott« oder als »das Erzählen von Göttergeschichten und -mythen« verstanden wurde. In Platons »Staat« werden wir zum ersten Mal mit diesem Verständnis konfrontiert. Dieses hat sich im Laufe der Geschichte jedoch durch Aristoteles, die Apologeten und andere bedeutende Denker und Gruppierungen – abhängig von deren eigener Weltanschauung und Gottesempfinden – gewandelt und neu geformt.

Kann man Theologie studieren?

Ja, man kann das an vielen verschiedenen Einrichtungen studieren. Wenn du das Fach an einer Universität oder einer Fakultät studieren möchtest, kann es gut sein, dass sich die Disziplin mit einem oder mehreren anderen Fächern überschneidet, wie z. B. Kirchengeschichte. Je nach universitärer Einrichtung sind die Zulassungsbedingungen unterschiedlich. Meistens muss man eine allgemeine (Fach-)Hochschulreife vorweisen können. Außerdem ist es bei einigen Unis vorgesehen, eine der drei »alten Sprachen«, wie zum Beispiel Latein, gelernt zu haben.

Was bietet ihr in eurem Heft für Thematiken an?

Unsere Zeitschrift ermöglicht einen ganzheitlichen Ansatz mit allen relevanten Themen, die jedes Jahr und fast jeden Tag Einfluss auf unsere Existenz haben. Außerdem gibt es bei uns, je nach Thema, auch Input für die praktische Anwendung. Bei uns findest du Gesellschaft, Philosophie, Religionswissenschaft, Spiritualität, Naturwissenschaft, theologische Konzepte und vieles mehr. Schau dazu gerne unsere aktuellen Ausgaben wie auch ältere Hefte unserer Zeitschrift an, überfliege unsere Zeitschriftenthemen oder abonniere unseren Newsletter für einen Einblick in unsere Arbeit. Folge dabei ganz deinem Gefühl!

Was ist der Unterschied zwischen Theologie und Ethik?

Erstere beschäftigt sich kurz gesagt mit Gott, Göttern, der Göttlichkeit und einer höheren, uns zumal verborgenen Macht. Die Ethik handelt jedoch von Moral und Sitte, dem richtigen menschlichen Handeln und der Begründung und Bewertung derselben. Häufig bringt man diese beiden Begriffe in Verbindung miteinander. Das könnte auch daran liegen, dass beide Ansätze manchmal einander »brauchen«, um zu argumentieren. Die Vorstellung eines Dogmatikers hängt zum Beispiel oft mit der für ihn geltenden ethischen Gesinnung zusammen.

Müssen alle Theolog:innen eine Konfession haben?

Prinzipiell bleibt es dem Einzelnen zunächst selbst überlassen, ob er oder sie gläubig ist. Im Allgemeinen ist es dabei wichtig, den religiösen Gegenstand von einem objektiven und wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachten zu können. Sollte man den Wunsch haben, eine bestimmte Tätigkeit auszuführen, wie etwa ein Lehramtsstudium in Religion, muss man jedoch einer Glaubensgemeinschaft angehören. Man kann aber auch theologisch tätig sein ohne Konfession. Das Wichtigste ist, dass man das, was man tut, auch mit seinem Wesen fühlt und lehrt. Ob das letztendlich mit einem Zugehörigkeitsgefühl zu einer bestimmten religiösen Gruppierung einhergeht oder ob man keine Konfession im Herzen trägt, ist dabei nicht von Bedeutung.

Was habt ihr für Informationsmaterialien?

In unserer Zeitschrift findest du in erster Linie sehr viele Artikel, die von renommierten Autoren und Autorinnen sowie erwachten Seelen verfasst wurden. Wenn du ein Fan von Interviews bist, findest du auch dazu bei uns inspirierenden und wertvollen Input sowohl in geschriebener als auch in gesprochener Form. Aktivere Inhalte, wie eben diese Interviews, kannst du bei uns auf Spotify und in unserem Online-Symposium finden. Das Online-Symposium aka die Tattva-Akademie bietet dir ein volles Paket von Experten-Gesprächen, die du immer und überall anhören kannst. Probier es aus und erkunde die Tattva-Welt!

Text: Lara Zieher

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