Tattva Viveka Magazin
 

Eine naturwissenschaftliche Zeitschrift

Das Ziel unserer Zeitschrift ist eine Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität. Die Wissenschaft wiederum teilt sich in die Bereiche Naturwissenschaft, Geisteswissenschaft und Sozialwissenschaft. Wie der Name schon sagt, beschäftigt sich die Naturwissenschaft mit dem Bereich der Natur, aus spiritueller Perspektive könnte man sagen, mit allem, was den Körper der Lebewesen und die physische Seite der Naturobjekte betrifft, mit allem, was man messen und wiegen kann.

Insbesondere gehören dazu Biologie, Physik, Chemie, Mathematik, aber auch Medizin, Technik, Wirtschaft und zum Beispiel Zoologie. Unsere Zeitschrift bietet eine Übersicht zu diesen Themen und geht an einzelnen Punkten in die Tiefe. Dabei behandeln wir viele Grenzbereiche interdisziplinär, denn ein ganzheitliches Welt- und Menschenbild verbindet immer auch die Einzeldisziplinen. Wir sind teils eine Fachzeitschrift, streben aber Verständlichkeit an und bieten eher einen populärwissenschaftlichen Zugang. Unsere Offenheit zur Transzendenz unterscheidet uns von anderen naturwissenschaftlichen Zeitschriften. In Deutschland sind wir das einzige Journal mit diesem Ansatz. Die Artikel gibt es einzeln digital und in den jeweiligen Print-Ausgaben.

Der Ruf der Erde an uns Menschen

Die Erde spricht zum Menschen und erinnert ihn an seine Verbundenheit mit ihr. Nur mit ihr können wir unseren Planeten in den Planeten der Liebe verwandeln.

Achtsamkeit für ein langes Leben

Stress führt zur Verkürzung unserer Chromosomen und verstärkt damit den Alterungsprozess. Achtsamkeit kann dazu beitragen, diesen Prozess aufzuhalten.

Musikalische Ökologie

Klang und Akustik sind ein Grundnahrungsmittel mit Lebens- und Heilkräften. Eine Einführung mit praktischen Übungen in die musikalische Ökologie.

Die Stimme der Sirene

Der Mythos der Sirene beschreibt eine Stimmgewalt, die den Männern Angst macht. Sie führt uns aber nicht ins Verderben, sondern in die Kraft.

Das metaphorische Herz

Schon immer spielt das Herz eine große Rolle, sowohl metaphorisch als auch körperlich. Die Autorin führt uns die Rolle und Bedeutsamkeit unseres Herzens vor Augen.

Die Kosmische Oktave

Musik und Mathematik hängen eng miteinander zusammen. Die kosmische Oktave ist dabei der Weg zum universellen Einklang.

Die Sehnsucht des Klanges und seine multidimensionale Wirkung

Mithilfe bewusster klanglicher Erfahrungen können wir Sehnsüchte befriedigen und unser Leben ganzheitlicher gestalten. Eine Anleitung mit praktischen Übungen.

Wilde Weisheit am Wegesrand

Wildkräuter bieten dem Menschen die Nährstoffe, die er braucht, und verbinden ihn wieder mit dem Rhythmus der Natur und mit seiner inneren Wildheit.

Morgendämmerung

Durch ihren Permakulturgarten, in dem maschinenfrei Kräuter wachsen, trägt die Autorin zur Kreislaufwirtschaft und zur Gesundung von Natur und Mensch bei.

Das naturwissenschaftliche Weltbild

Im Laufe der Geschichte entwickelte die Menschheit unterschiedliche Weltbilder. Früher beherrschte die Religion die Menschen. Die Welt bestand aus einem irdischen Jammertal und einem Reich Gottes. Wahres Wissen gab es nur in der Theologie. Frühere Zeiten kannten die wissenschaftliche Herangehensweise noch nicht. Dies änderte sich mit der Aufklärung, als der Mensch sich von der Autorität der Kirche emanzipierte. Immanuel Kant prägte den Ausspruch: »Sapere aude!« (Wage zu wissen!) Der Mensch sollte aus seiner »selbst verschuldeten Unwissenheit« herausgeführt werden. So begann die Erforschung der irdischen Welt. Man wendete sich der Geografie, der Astronomie, der Gesellschaft und den anderen Disziplinen zu. Man erforschte den Körper medizinisch, was im Mittelalter verboten war. Der Mensch griff nach der Macht und dem Wissen, drang in die Materie ein und entwickelte daraus all das, was wir heute als Technik haben, aus der Wohlstand und Komfort hervorgehen. Das Spektrum erweiterte sich, und es entstand das, was man im Englischen »Science« nennt, die harten Wissenschaften. Philosophie und Psychologie gehören eher in die Geisteswissenschaften.

Eine gute Synthese macht Prof. Dr. Gerald Hüther: Was bedeutet es, lebendig zu sein?.

Biologie in unserer Zeitschrift

Eine der wichtigsten Wissenschaften für die Verbindung von Materie und Geist ist die Biologie. Die Biologie beschäftigt sich mit den Lebewesen, also den Pflanzen, Tieren und Menschen. Das Phänomen des Lebens ist eines der faszinierendsten Dinge. Ist es nicht ein Wunder, dass wir leben? Wie ist es möglich, dass aus materiellen Elementen wie Wasser, Fett und Mineralien ein lebendes Wesen entsteht, das wächst, sich bewegt und heilt, wenn es sich verletzt? Was ist die Lebenskraft? Mehrfach hatten wir schon Beiträge zur Evolutionstheorie, die sich unserer Ansicht nach nicht rein materialistisch erklären lässt. Zum Beispiel fehlt bis heute das Bindeglied von primitiven Formen des Auges zu unserem menschlichen Auge. Es gibt viele Fachbücher zur Evolutionstheorie, aber nur sehr wenige, die spirituelle Information integrieren. Mit unserem Magazin erweitern wir die naturwissenschaftliche Herangehensweise mit dem Ziel, das Leben besser zu verstehen und zu würdigen.

Physik in unserer Zeitschrift

Neben der Biologie ist auch die Physik eine der zentralen Naturwissenschaften für eine spirituell offene Herangehensweise. Viele Physiker sind im Lauf ihrer Forschung auf die Spiritualität gestoßen und integrieren sie. Insbesondere die Quantenphysik hat hierzu tiefe Erkenntnisse gewonnen. Werner Heisenberg wird der Spruch zugeschrieben: »Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.« Der Mitgründer der Tattva Viveka, Marcus Schmieke, ist Physiker und Yogi, und auf diese Weise hat die Physik in unserem Journal eine lange Tradition. Von allen Naturwissenschaften ist die Physik die elementarste, denn sie beschäftigt sich mit den Grundbausteinen der Materie. In der Quantenphysik sind die Forscher auf der Spur der Schnittstelle zwischen Geist und Materie. Diese Schnittstelle ist die Information. Sie ist nicht stofflich und hat trotzdem eine Wirkung auf die Materie. Modernste Quantenphysiker wie Carl Friedrich von Weizsäcker und Thomas und Brigitte Görnitz sprechen von ›Qbits‹, Informationsquanten, oder von ›Protyposis‹, einer nicht inhaltlich bestimmten Information. Mehr dazu erfährst du in unseren Beiträgen.

Wie kann man die Welt verstehen?

Da könnte man erst mal fragen, was überhaupt die Welt ist. Sie ist sicherlich mehr als das, was die Naturwissenschaften erforschen. Dazu gehören auch die Politik, Musik, Sport, Sprachen, Ernährung und vieles mehr. Insgesamt ist die Welt wohl alles Irdische, auch wenn es Dinge betrifft, die nicht direkt materiell sind wie zum Beispiel die Gesellschaft. Es spielen also auch politische, psychologische und spirituelle Komponenten hinein. Im Grunde können wir die Welt nur vom Menschen her verstehen, denn wir sind es, die die Welt untersuchen. Also sollten wir versuchen, den Menschen zu verstehen, und der ist eine Kombination aus Materie und Geist (spirit). Die Naturwissenschaften sind ein wichtiges Element, sollten aber mit Spiritualität kombiniert werden.

Die naturwissenschaftliche Methode

Die naturwissenschaftlichen Methoden sind vor allem empirisch, d. h. über Messen und Wiegen wird versucht, in die Materie einzudringen und sie dem technischen Zugriff zu unterwerfen oder zumindest Wissen über ihre Wirkungsweise zu gewinnen. Es gibt verschiedene Schulen, die empirische Studien unter Umständen unterschiedlich auslegen. Hier kommen Logik und Argumente ins Spiel, denn die empirischen Daten müssen ausgewertet werden. Eine klare Logik soll verhindern, dass weltanschauliche Meinungen die Auslegung der Daten verfälschen. Bei der Wissenschaft geht es um Fakten, nicht um Meinungen. Die Wissenschaft war lange eine unangefochtene Autorität, wird aber im Zuge des »postfaktischen Zeitalters« nun auch zunehmend delegitimiert. Dies führt zu einer Verunsicherung über die Realität, die einen Rückfall in mythische Weltbilder begünstigt.

Naturwissenschaft und Spiritualität

Ein Zitat von Albert Einstein besagt: »Naturwissenschaft ohne Religion ist blind, Religion ohne Naturwissenschaft ist lahm.« Wissenschaft und Technik erweisen der Menschheit einen großen Dienst. Sie ermöglichen uns ein gutes Leben in Gesundheit, Sicherheit und Wohlstand. Ohne Religion bleiben sie aber mechanisch-maschinell und werden so den Lebewesen nicht gerecht, die ja keine Maschinen sind. Ein besseres Wort für »Religion« ist »Spiritualität«, denn sie betont das Interreligiöse und die eigene persönliche Erfahrung stärker als ein historisches oder regionales Dogma. Spiritualität handelt von den inneren Zielen des Menschen, von der Ethik, von unserer Seele und von Göttin-Gott. Sie kann uns den Weg zeigen (das Sehen), und die Wissenschaft zeigt uns, wie wir den Weg gehen können (das Gehen).

Das naturwissenschaftliche Menschenbild

Wie in Frage eins gesagt, sollten wir die Welt vom Menschen her verstehen. Die Naturwissenschaften betrachten die materielle Seite des Menschen, d. h. sie untersuchen vor allem seinen Körper und seine irdische Existenz in Zeit und Raum. Die Frage, woher das Leben kommt, wird ausgeklammert. Ebenso spielen in der Wissenschaft spirituelle Fragen keine Rolle. Es gilt nur das, was man empirisch beweisen kann, vor allem durch Messungen. Sie messen z. B. die Menge an Mineralien oder Hormonen im Körper, um daraus auf Krankheiten zu schließen. Man nennt dies auch als »Mechanistisches Weltbild«. Der Körper wird als materielles Phänomen betrachtet, dem man mit materiellen – mechanischen, chemischen, physikalischen – Mitteln beikommen kann. Verkehrt ist das nicht, aber unvollständig.

Warum sind die Naturwissenschaften richtig?

Die Delegitimierung der Naturwissenschaften, die in Frage drei angesprochen wurde, unterwandert die soziale Bezugnahme auf eine allgemeingültige Wirklichkeit. Vor der Wissenschaft war der Glaube die verbindende Realität, verlor aber diese Qualität mit der Reformation im 16. Jahrhundert die die Einheit des Glaubens infrage stellte. Die Wissenschaft übernahm von der Religion diese Rolle. Sie fußt aber nicht auf Glauben, sondern auf empirischen Daten. Diese sind objektiv messbar und reproduzierbar, d. h. sie kommen immer zum gleichen Ergebnis, egal von wem und an was die Messung vorgenommen wird. Wissenschaft stellt dazu objektive und verbindliche Parameter auf, die empirisch oder logisch beweisbar sind. Daraus entsteht eine für alle gültige Wirklichkeit.

Was gibt es noch in unserer Zeitschrift? What is our magazine about?

Wir freuen uns sehr, wenn du dir unsere Zeitschrift näher anschaust und vielleicht mal ein Exemplar bestellst. Wenn du den Newsletter bestellst, bekommst du auch ein kostenloses Exemplar als digitale Version vom Verlag geschenkt. Wir sind von allen Fachzeitschriften die mit dem interdisziplinärsten Spektrum 😉

For our international audience we have an English website too, which you can find here: www.tattva.org. There you will find articles about nature, environmental topics, earth, society and all our spiritual content. We want to combine science and spirituality in order to improve the lives of all living entities on this beautiful planet. Love and peace.

Text: Ronald Engert

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