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Gabor Maté Vom Mythos des Normalen • Thomas Hübl – Trauma reduziert unsere Beziehungsfähigkeit. Adäquate Beziehung als Mittel zur Heilung von individuellem und kollektivem Trauma • Lea Loeschmann – Körperloses Bewusstsein kann nicht sterben. Von der Rückgewinnung des Urvertrauens ins Leben • Ronald Engert – Trauma und Heilung. Wie man an der Ursache ansetzt und nachhaltig heilt • Gabriella Rist – Wie Traumaheilung durch Neurophilosophie und Körperpsychotherapie gelingen kann. Die Suche nach dem wahren Selbst • Saskia John – »Erste-Hilfe-Koffer« bei Angst und Panik. Fünf wirksame Tipps zur Sofortmaßnahme • Prof. Dr. Niko Kohls – Die gesellschaftliche Akzeptanz von Achtsamkeit und Spiritualität. Ein Abbild des Bewusstseinsstandes der gegenwärtigen Gesellschaft Teil 2 • Sarah Rubal – Die Heimkehr der Göttin. Unsere mythische Heldinnenreise (Teil 1) • Christiane Krieg – Dein spiritueller Wegweiser durch die Raunächte. Öffne dich für deine Herzensvision • Martin Auffarth – Atem der Welt. Das Vaterunser in der aramäischen Muttersprache von Jesus • u.v.m.
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Der Name kommt aus dem Sanskrit und bedeutet »Die Unterscheidung von Wahrheit und Illusion«.
Tattva heißt Wahrheit und Viveka bedeutet Unterscheidungsvermögen. In den Veden, den altindischen Sanskrit-Schriften, wird die Wahrheit als die Wirklichkeit beschrieben, die zum Wohle aller von Illusion unterschieden wird. Somit ist Wahrheit kein relativer philosophischer Begriff, sondern lässt sich an dem gemeinsamen Wohl aller Lebewesen messen.
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»Die Tattva Viveka ist mein Herzensprojekt. Besonders wichtig ist mir die Verbindung der spirituellen Sicht auf die Welt mit einer wissenschaftlichen Herangehensweise. Der Glaube an eine höhere Macht oder an eine spirituelle Realität kann ohne Wissenschaft sehr leicht zum Aberglauben werden. Aber genau so schnell kann Wissenschaft ohne Glaube in den Zweifel führen. Es geht mir weder um einseitige akademische und trockene Fachsprache noch um das Gegenteil, eine einseitige schwammige Esoterik, sondern um etwas ganz Neues! Was eigentlich uraltes Wissen ist.«
Die Tattva Viveka Akademie hilft spirituellen Menschen, die ihr Bewusstsein erweitern möchten, ihre Wissenslücken mit den richtigen Expert*innen zu schließen, um damit Inspiration und Weisheit für ihre Weiterentwicklung zu finden.
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Aus Anlass eines Artikels bei Edition F möchten wir hier einige Stellungnahmen zum Thema weibliche und männliche Qualitäten aus spiritueller Sicht abgeben. Die zeitgenössische Gender-Diskussion bewegt die Frage, ob es überhaupt einen Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Qualitäten gibt. Zur Klärung dieser Frage werden biologische und soziale Faktoren ins Feld geführt. Wie eine richtige Verschränkung von biologischen und sozial konditionierten Faktoren aussehen könnte, untersucht dieser Beitrag.
Die Autorin Berfîn Marx beschreibt in ihrem Artikel Patriarchale Strömungen im Netz: Zwischen ›Divine Femininity‹ und ›Alpha‹-Männern eine Strömung in der spirituellen Szene, die sie zwar einerseits nicht ganz unzutreffend kritisiert, andererseits aber auch zu einseitig darstellt. Wir möchten deshalb hier, aus der Sicht einer aufgeklärten Spiritualität, unser Verständnis der Unterscheidung von männlichen und weiblichen Qualitäten vorstellen. Marx eröffnet mit folgender Einschätzung:
In einigen spirituellen Kreisen wird an die Existenz einer ›maskulinen‹ und ›femininen‹ Energie geglaubt. Entsprechende Bubbles in den sozialen Medien, in denen hauptsächlich cis Frauen anzutreffen sind, vermitteln, wie man als Frau die ›weibliche Göttlichkeit‹ verkörpern kann und die ›männliche Energie‹ in sich loslassen sollte. Diese binäre Denkweise hinsichtlich des Geschlechtes zeigt, wie begrenzt und unfrei solche Denkblasen sein können, wenn es um das Ausleben der eigenen Geschlechtsidentität geht.
In ihrem Artikel beschreibt Marx dann eine ›Divine femininity‹-Bewegung, in der sich Frauen ihrer Meinung nach in dem alten Rollenmodell einer zurückhaltenden, ruhigen, angepassten Frau befinden. Sie sieht darin einen Rückfall in patriarchale Strukturen und einen Verlust aufgeklärter Positionen. Marx bringt einige Beispiele von Instagram- und TikTok-Influencerinnen, die sie in der Folge verallgemeinert und der spirituellen Szene zuordnet. Diese Beispiele sind aber nicht repräsentativ für einen zeitgemäßen spirituellen Ansatz. Es sind eher selektiv ausgewählte Fälle, die ihre These unterstützen sollen, dass es sich bei dieser Bewegung um reaktionäre und antifeministische Positionen handelt.
Wir stimmen Berfîn Marx einerseits zu, dass es diese Strömungen gibt. Wir kritisieren aber andererseits ihre Pauschalisierung und mangelnde Differenzierung, die zudem mit einem Vorurteil gegenüber spirituellen Ansätzen an sich gepaart ist. Ihre Analogisierung dieser vorgeblich ›spirituellen‹ ›Divine Feminity‹ Bewegung mit der ›Alpha male‹-Bewegung ist darüber hinaus nicht nachvollziehbar.