Paradise now!

Paradise now!

Das Manifest des Tattva-Viveka-Teams

Autor:innen: Das Tattva-Team
Kategorie: Redaktion

Seit 27 Jahren gibt es die Zeitschrift Tattva Viveka und seit 10 Jahren ist sie in Berlin, wo sich in den letzten Jahren ein Team herausgebildet hat, das mit großem Engagement, Freude und Ambitionen einen Beitrag zum Leben leisten möchte. 2021 trafen wir uns, um über unsere inneren Beweggründe und unsere Botschaft an die Welt zu sprechen. Lest hier, was dabei herausgekommen ist.

Portrait von Ronald Engert

Ron: Gründer, Chief, Allrounder
– j
ung gebliebener Alt-68er, Himmelswanderer

Ich brenne für inneres Wissen und Inspiration. Mit der Tattva Viveka möchte ich das Wissen der Menschheit präsentieren, den Zusammenhang von allem mit allem, das integrierte Wissen. Es mag heute nicht mehr im hohen Kurs stehen, aber ja, ich möchte die Welt retten. Es ist ernst.
Es geht mir um Wahrheit, um spannendes, unbekanntes Wissen aus aller Welt, Wissen aus den spirituellen Traditionen der Menschheit und der Wissenschaft, und um seelische Gesundheit für den Einzelnen und die Gemeinschaft. Das Leben kann so schön sein. Wir können Frieden schaffen. Wir können glücklich sein.
Alle Menschen sind gleich, egal welche Hautfarbe, Geschlecht, Religion oder Besitz. In der inneren Dimension offenbart sich die Verbindung der Welten (Wissenschaft und Spiritualität, wie oben so unten, Mikrokosmos und Makrokosmos). Wie meine MitarbeiterInnen möchte auch ich die Erde zu einem lebenswerten Ort machen, zu einem Paradies, und leben im Einklang mit den Menschen, Tieren, Pflanzen und Mutter Erde.
Die spirituellen Traditionen der Menschheit liefern so viele wertvolle Antworten. Mich bewegen vor allem die altindischen Veden und die jüdische Kabbala. Aber auch dem indigenen Schamanismus fühle ich mich verbunden. Spirituelles Wissen halte ich für die effektivste Weise, die Welt zu retten.

Schwarz-Weiß-Porträt von Nicole

Nicole: Head of Social Media
– freigeistige Nomadin, im Balanceakt zwischen digitaler und sinnlich-fühlbarer Welt

Was ist die Tattva Viveka? Sind wir ein Magazin oder mehr? Die Tattva Viveka wurde 1994 als Magazin gegründet. Mittlerweile sind wir aber auch Akademie, Podcast, Video, Social Media-Plattform, Online-Symposium. Die Möglichkeiten sind unendlich. Es geht um eine Botschaft, und diese Botschaft kann in unterschiedlichen Medien transportiert werden. Wir sind Influencer in Form eines Unternehmens. Wir prägen einen Lifestyle.
Ich möchte zur Heilung der Welt beitragen durch Themen wie Kreativität, Lebendigkeit, Freude, Verbundenheit mit dem Göttlichen, Ökologie, Ehrlichkeit, Integrität, Selbsterkenntnis, Mitgefühl für alle Lebewesen, Gleichstellung aller Lebewesen, Vielfalt und Individualität.
Wir verfolgen keine Konzepte. Wir behandeln alle möglichen Themen. Alle Menschen bekommen Gehör, und jeder Mensch wird in seiner Individualität gesehen. Qualität ist uns wichtig, wir legen Wert auf die Kommunikation mit den Menschen. Wir nehmen Euch ernst.

Portrait-Foto von Alice

Alice: Redaktion, Layout, Anzeigenakquise
– erdverbundenes Blumenkind mit Hang zum Philosophischen

Die Tattva Viveka ist für mich ein Netzwerk von vielen Menschen, die ein ähnliches Bestreben haben. Sie ist auch Teil eines größeren Netzwerks, das den Wunsch hat, im Denken und Handeln der Menschen etwas zu verändern. Wir befinden uns in einem Paradigmenwechsel, die Welt ist lebendig, und wir sind alle miteinander verbunden. Jetzt geht es darum, das fragmentierte Weltbild aufzulösen. Die sozialen und ökologischen Probleme kommen aus dem Reduktionismus und Materialismus. Unsere Aufgabe ist es, zu einer lebendigen und miteinander verbundenen Weltsicht beizutragen. Wissenschaft und Spiritualität sind Aspekte der Wirklichkeit und sollten dem Wohlergehen des Planeten und seiner Lebewesen dienen. Unter Wissenschaft verstehe ich nicht nur die westlich-akademische Wissenschaft, sondern die Wissenschaften und Wissensformen verschiedener Kulturen und Gesellschaften. Es existiert kein Monopol auf Wissen, Erkenntnis und Wahrheit.
Heute möchten wir mit Gefühl und Verstand zu einer harmonischeren Welt in Fülle beitragen.
Wir möchten uns mit der Tattva für Mutter Erde und eine erdverbundene Spiritualität einsetzen. Alle Lebewesen sind unsere Geschwister. Wir sollten nicht anthropozentrisch denken und handeln, sondern uns all ein integraler Bestandteil des Lebensnetzes begreifen.
Ich finde es besonders schön, dass wir unterschiedliche Perspektiven und Interessensgebiete im Heft und im Team haben. Die Tattva trägt die Signatur von uns allen. Ich finde es toll, diese Teamdiversität in die Tattva zu tragen.

Porträt-Foto von Bianca

Bianca: Website, Newsletter, Buchhaltung
– Nerd, mag alles, was logisch und praktisch ist

Ich möchte mich für Akzeptanz, Toleranz, Vielfalt und Mitgefühl einsetzen. Ich finde es gut, dass die Tattva Viveka sich in anderen Formaten ausprobiert, aber für mich ist sie hauptsächlich ein Magazin. Die Tattva ist ein Magazin, das versucht, Wissen zu vermitteln, Selbstverständlichkeiten und Vorurteile zu hinterfragen, von Konventionen frei zu machen und den Menschen etwas an die Hand zu geben, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können, die nicht so voreingenommen ist. Wir behandeln viele verschiedene Themen, aber durch die Fülle eröffnen wir den Blick auf das große Ganze. Dieser Blick auf das große Ganze funktioniert über die Kombination aus Bildung/Wissen und die spirituelle Ebene, die das Mitgefühl öffnet. Tattva verbindet thematisch und methodisch Wissenschaft und Spiritualität miteinander. Diese Kombination ist sehr gut dafür geeignet, um offensichtlicher zu machen, dass wir uns für eine neue Denkweise öffnen sollten.

Unsere Redakteurin uns Ayurveda-Spezialistin Stefanie

Stefanie: Redaktion, Layout, Anzeigenakquise
– unsere Besonnene mit dem sonnigen Gemüt

Die Tattva hat für mich etwas Anspruchsvolles. Sie ist anders als andere Medien, denn sie geht in die Tiefe. Sie ist qualitativ hochwertig, und das ist ihr Alleinstellungsmerkmal. Sie will nicht nur unterhalten, sondern zum Denken anregen.
Wofür möchte ich mich einsetzen? Ich möchte den Menschen zeigen, dass es alternative Lebensformen und -stile gibt. Man muss keinen 9-5-Job machen und seinen Job hassen. Es gibt so viele Möglichkeiten, weiter zu denken und seine Lebensaufgabe zu finden, sein Leben selbst zu gestalten, ohne von dem System oder den äußeren Umständen abhängig zu sein. Es gibt mehr als Arbeiten, Geldverdienen und Kaufen. Was kommt denn danach, wenn ich meine Grundbedürfnisse gedeckt habe? Was berührt mich im Herzen oder in der Seele? Was ist meine Aufgabe? Hier kommt der spirituelle Aspekt in den Blick, um den es in der Tattva geht.
Außerdem finde ich die Beziehung zu anderen Menschen und Lebewesen wichtig. Wie gehe ich mit den Menschen um? Wie sehr bin ich für andere da? Begegne ich den Menschen authentisch?
Und zu guter Letzt: Was ist die Essenz, von der alles ausgeht? Was ist das Ganze dahinter?

Porträt-Foto von Fabienne

Fabienne: Layout, Social Media, Videoschnitt
– die Jüngste im Team, Cross-Media-Studentin mit dem ästhetischen Auge

Was gibt mir Tattva für ein Gefühl? Ich spüre Vielfalt, Offenheit und Gemeinschaft. Jede/r findet Raum, unabhängig von der Altersgruppe, dem Geschlecht, der Herkunft und der Religion.
Ich möchte mich einsetzen für Naturschutz, Artenschutz, Tierschutz, Gleichberechtigung, Feminismus, Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Sexualität und Missbrauchsüberlebende.

Porträt-Foto von Sebastian

Sebastian: Webmaster
– Künstler in Bild und Ton, ältester Mitarbeiter, macht sein Ding

Als Mann für den Code sorgt er schon seit gut zehn Jahren dafür, dass die Webseite läuft – und dabei noch gut aussieht. Wohlwollend unterstützt er das Bestreben der Tattva, die beiden weltanschaulichen Ansätze – Wissenschaft und Spiritualität – miteinander in Verbindung zu bringen, während er selbst für einen weiteren Ansatz, die Welt zu erklären, brennt: für die Poesie. Seine Leidenschaft ist seine Kunst, der er sowohl bildnerisch als auch musikalisch nachgeht. Sebastian arbeitete schon von 1998-2000 für die Tattva, damals noch in Darmstadt, und wir trafen uns wieder, als ich, Ron, 2010 mit der Tattva nach Berlin zog. Schnell erneuerten wir unsere Zusammenarbeit, die mittlerweile so gut läuft, dass wir nicht mehr viele Worte brauchen ;).

Hanna

Hanna: Englische Webseite, Transkription, Social Media
– idealistische Enthusiastin mit Punk-Seele

Ich setze mich für Veränderung, für Verbesserung (auch durch Verschlechterung), für Dazulernen, für Wachsen und Herausfinden ein, für Chaos aus der Ordnung heraus. Ich setze mich ein für Frieden, für Liebe, für Teilen, Vertrauen, Geben und Nehmen, Balance in allem anstelle von Wut, Hass, Zerstörung, Abneigung. Das sind alles legitime Gefühle und Zustände, dennoch in meinen Augen nicht so sehr zu fördern wie die ersteren der Aufzählung.
Ich setze mich ein für Kreativität, Innovation, Ideen, Spaß, Lust und Freude, für neue Einfälle, philosophische Überlegungen, Gedanken, die zu nichts führen außer zu Erheiterung. Außerdem für Rationalität, für Logik, wohl überlegtes Handeln, geistreiches Handeln, Pläne, die nötige Strenge, Disziplin und Konsequenz.

Lara Zieher

Lara: unsere nächste Praktikantin ist so jung und will schon die Welt verändern ?

Mit diesem Anschreiben hat sie sich bei uns beworben (ist das nicht schön?):

Mein Name ist Lara Zieher, ich bin 20 Jahre alt und ich studiere zurzeit im vierten Semester Modejournalismus an der BSP Business School in Berlin. Da im fünften Semester mein Pflichtpraktikum ansteht, bin ich auf der Suche nach einer Stelle, die für mich einen persönlichen Sinn hat, mich erfüllt und durch die ich zusätzlich wachsen und mich weiterentwickeln kann.

In den letzten Jahren und bis heute haben mich die spirituelle Welt und die essentiellen Dimensionen des Seins mehr und mehr angezogen. Zu meinen größten Interessen dabei gehören das tägliche Meditieren und die Auseinandersetzung mit Büchern von spirituellem Wert, im Moment zum Beispiel vor allem von Osho. Ich finde es absolut wichtig, dass der Mensch zu elementaren Inhalten, wie der eigenen Wesensindividualität, der natürlichen Welt und einem klaren Bewusstsein zurückfindet, sodass dadurch bisherige Gesellschaftsstrukturen aufgebrochen werden und ein neues ganzheitliches harmonisches Miteinander entsteht. Während des Studiums ist mir zudem stark bewusst geworden, dass der Mode-Aspekt nicht meiner Passion entspricht und ich mich danach anderweitig orientieren werde, wahrscheinlich in die religiöse oder philosophische Richtung.

Bei der Suche bin ich auf ihre Arbeit gestoßen und ich war – um ehrlich zu sein – direkt total begeistert. Es ist einfach genau das, was ich mir für eine kommende Berufserfahrung wünsche. Ihr Tun ist perfekt auf mich als Menschen und die von mir bisher erlernten Fähigkeiten im Studium, wie z.B. Journalismus, Redaktionsmanagement oder auch Öffentlichkeits- und Social-Media-Arbeit zugeschnitten. Hinzu kommt, dass ich Ihr Leitbild und Ihre Werte in jedem Wort fühle und gerne dazu bei tragen würde positive und gesunde Entwicklungen in der Welt voran zu treiben und das Wohl aller zu unterstützen.

Resümee von allen:

Wir streben den Bezug zur Gegenwart an und haben auch das Zeitlose im Blick, denn »Ewiges Wissen ist immer auch aktuell«! Mit den aktuellen Bezügen möchten wir die Gesellschaft positiv mitgestalten.
Niemand von uns möchte, dass die Tattva ihr inhaltliches Niveau verliert. Wir müssen nichts verändern, um mehr Leute anzusprechen. Das ist unser Merkmal, wir fordern Menschen damit auch heraus.
Wir setzen uns alle ein. Wir resonieren alle sehr gut miteinander und ergänzen uns gut. Es ist uns wichtig, dass es allen gut geht und sie sich verwirklichen können. Wir praktizieren neue Formen des Arbeitens, wir arbeiten mit Lust und Laune und finden heraus, was uns gut tut und wann es uns gut tut. Wir wollen befreit arbeiten. Das ist das Ziel.
Jede/r von uns kann in ihrem/seinem Rhythmus arbeiten, und trotzdem funktioniert es. Jede/r kann auf sich selbst achten und trotzdem etwas Produktives machen und zum größeren Ganzen beitragen. Das tut gut. Wir wollen alle etwas zum Wohle aller beitragen. Wir möchten unsere Seele leben. Und das machen wir, und es passt wundersamerweise. Es ist ein Flow. Die Tattva ist auch von einem größeren, göttlichen Geist getragen.
Wir erschaffen ein neues Paradigma. Wir sind ein Lifestyle, wir können Maßstäbe setzen. Wir sind Influencer. Wir geben Inspiration, aber auch Reflexion.
Wir sind eine heterogene Gruppe, aber wir begeistern uns für das Gleiche. Einheit in der Verschiedenheit ist authentisch und ehrlich.
Paradise now!!!

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