46 Tag

Ursprung und Untergang der Philosophía von Prof. Dr. Peter Hubral

  Mythos und Logos   In diesem komplexen Aufsatz verfolgt Hubral die Spur der philosophía, der »ersten Philosophie«. Diese betrachtet er als die ursprüngliche, mit einer spirituellen Praxis verbundene Erforschung der wirklichen Dinge. Im Wuwei-Prinzip des Daoismus findet er diese Quelle hinter dem Erschaffenen und Gewordenen und weist deren Kenntnis bei den Philosophen des alten Griechenland, des arabischen Raums und im Abendland nach. Sokrates, Suhrawardi, Paracelsus und andere werden ihm zu Gewährsleuten der spirituellen Dimension. Aus der ersten Philosophie, dem Logos, entstand die zweite, der Mythos. Diese zweite Philosophie ist eine nur mental und verbal verarbeitete, der der Anschluss an das Dao, das Pneuma, fehlt.  

»Erfahrbarer Atem« und Kevali-Atem als natürlicher Ausgangspunkt einer Yin- und Shakti-orientierten höheren Yoga-Praxis.

Autor: Hans Meyer Kategorie: Veden/Yoga Ausgabe Nr.: 46 Der Atem spielt in allen spirituellen Traditionen eine wichtige Rolle und verbindet so verschiedene Kulturen. Darüber hinaus ist die Atmung sowohl für körperliche Gesundheit als auch für die geistig-seelischen Bereiche von Bedeutung. Der Artikel vergleicht die indische Kevali-Atmung und den Erfahrbaren Atem nach Ilse Middendorf. Bei beiden geht es um einen sanften Weg, der die natürliche Atmung zulässt und keine willentliche Beeinflussung des Atems durch Techniken anwendet.  
Yoga im Himalaya

Zu den Kraftquellen der Yogis

Autor: Stefan Datt Kategorie:  Veden/Yoga Ausgabe Nr.: 46 Das achtfache Yogasystem des Patanjali beginnt mit den yogischen Körperhaltungen und Atemtechniken. Das dies alles auf weit mehr als körperliche Fitness abzielt, wird in diesem Bericht deutlich. Der Autor übte den Yoga in der majestätischen Umgebung des Himalaya und gibt einen fundierten Einblick in die Methode.
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oder: der Kampf gegen den Mythos des digitalen Minotaurus (1.Teil) dargestellt anhand von Christa Wolf

Die Magie der Krankheit Autor: Dr. Alfred Messmann Kategorie: Naturwissenschaft / Medizin Ausgabe Nr.: 46   Ihre lebensbedrohliche Krankheit führt Christa Wolf an den Ort des Sehens und aus der Spaltung zwischen Körper und Seele heraus. Die Wiederverbindung wird zur Heilung. Der Tod wird zum Fürsprecher des Lebens, indem er uns als Drohender in der Krankheit zur Besinnung bringt und sehend macht. Das Göttliche ist das Heilende, in dem die Seele und das Leben wieder mit dem Körper verbunden werden und sich über das Entseelte erheben.

[wpshopgermany product="46" template="bild.phtml"]     erschienen am 15. Februar 2011   Themen in Tattva 46 Schwerpunkt: Yoga und Atem   Yoga Jeannette Büsser Yoga zeigt den Weg Teacher Training Course in Indien Die Autorin beschreibt ihr persönliches Erleben bei einer beschwerlichen Yoga-Ausbildung im Hochland des Himalaya, die gleichzeitig ein Weg zum spirituellen Glück ist. Ein wohlwollender Bericht mit einer Prise Selbstironie und Nachdenklichkeit. Auszug aus dem Artikel Diesen Artikel zum Download     Yoga Stefan Datt Yoga und Pranayama im Himalaya Zu den Kraftquellen der Yogis Das achtfache Yogasystem des Patanjali beginnt mit den yogischen Körperhaltungen und Atemtechniken. Das...

Sterbegesang auf die Ganzheitlichkeit antiker Philosophie

Autoren: Barbara Aigmüller / Clemens Zerling  
Epigramm an die Philosophin Hypatia: Bewundernd blick´ ich auf zu dir und deinem Wort, Wie zu der Jungfrau Sternbild, das am Himmel prangt. Denn all dein Tun und Denken strebet himmelwärts, Hypatia, du Edle, süßer Rede Born, gelehrter Bildung unbefleckter Stern! Palladas, dem griechischen Dichter aus Alexandria (um 400) zugeschrieben.
 

Die Philosophiegeschichte des Altertums liest sich teilweise wie ein Krimi. Alexandria in Ägypten war in der Antike eine blühende Metropole, in der unterschiedliche Kulturen nebeneinander existierten. Religiöse und politische Konflikte führten im Jahre 391 n. Chr. zur Zerstörung der Bibliothek von Alexandria und in der Folge zum Erliegen des philosophischen Lebens. Besonders schändlich war dabei die Ermordung der Hypatia, der größten Philosophin der griechischen Antike.

  [caption id="" align="alignnone" width="555"]Hypatia aus Alexandria Hypatia im Philosophentalar. Raffael: Die (Philosophen-)Schule von Athen, Fresco 1510/11, Stanze della Segnatura, Vatikan. Der Maler stellt die Neuplatonikerin dicht in die Nähe zur Gruppe um Pythagoras.[/caption]   Alexandria zur Mitte des vierten Jahrhunderts nach Christus: Zwischen zwei- bis fünfhunderttausend Einwohner, so die Schätzungen, birgt die quirlige Handelsmetropole. Unentwegt gehen Schiffe vor Anker, die in der Hafeneinfahrt den Himmel stürmenden Leuchtturm Pharos passiert haben, eines der sieben Weltwunder der Antike. Lastenträger schleppen Waren aus der ganzen damals bekannten Welt in die gewaltigen Magazine der Kaianlagen. Auch Menschen verschiedenster Rassen und Regionen sind hier über die Jahrhunderte gestrandet. Sie verleihen der Stadt ein geradezu kosmopolitisches Gepräge. Oft haben sie fremde und mitunter illustre Kulte mitgebracht. Hier, in dem lebendigen Schmelztiegel abendländischer und morgenländischer Kulturen, arbeitet auch das zentrale geistige Laboratorium für synkretistische Ideen und Lehren. Doch alle Lebendigkeit täuscht nicht darüber hinweg, dass am Horizont tiefschwarze Wolken aufziehen.