Tattva Viveka 39

Tattva Viveka 39, Feb 2009

 
Preis: 6,50 EUR
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Themen in Tattva Viveka 39

Erscheinungstag: 15. Februar 2009; € 6,50

Prof. Dr. Martin Lockley
Evolution oder Gottes Werk?
Das intelligente Universum

Die Frage Kreationismus oder Evolution ist in Europa weniger polarisiert als in den USA. Martin Lockley, Geologe und Paläontologe, prüft die neuesten Gedanken und stellt das Problem in einen breiteren wissenschaftlichen und philosophischen Kontext. Johann Wolfgang Goethe und Jean Gebser sind ihm Ahnen einer integralen Sicht, in der Mystik, Bewusstsein, Evolution und Materie keine Widersprüche darstellen und der alte Dualismus von Wissenschaft und Religion überwunden wird.

 

Dr. Michael Nahm – Charles Darwin.
Leben und Werk des Begründers der Evolutionstheorie

Was Einsteins Relativitätstheorie für die Physik ist, bedeutet Darwins Evolutionstheorie für die Biologie. Eine Einführung in das Leben und Werk von Charles Darwin, dem Begründer der Evolutionstheorie, der am 13. Februar 2009 seinen 200. Geburtstag feiert. Darwin war ein unkonventioneller Forscher, der nicht zum wissenschaftlichen Establishment gehörte, stets für neue Gedanken aufgeschlossen war und selbst vor spiritistischen Seancen nicht zurückschreckte.

 

Dr. Stephan Krall
Darwins Theorie und was daraus wurde.
Ein Überblick über den heutigen Stand der Forschung

Seit der Entstehung von Darwins Theorie zur Evolution hat die Wissenschaft große Fortschritte gemacht. Die Entdeckung der DNS und der Gene als Träger der Vererbung, die Entschlüsselung des Genoms im Jahre 2000 und die jüngsten Erkenntnisse zur Epigenetik werfen neue Lichter auf das alte Thema. Auch die Beiträge anderer Forscher aus Darwins Zeit wie Wallace und Lamarck werden wieder diskutiert. Darwins Theorie selbst war nicht so einspurig wie heute oft verkürzt angenommen wird.

 

Prof. Dipl. Chem. Waltraud Wagner
Der Fluss der Formen.
Einige Gedanken zur Evolution der Lebewesen und der Veränderung von Erbeigenschaften

Ausgehend von den Arbeiten des österreichischen Biologen Ludwig von Bertalanffy über Fließgleichgewichte, von der genetischen Feldtheorie des russischen Biologen Alexander Gurwitsch sowie der Harmonikalen Ordnung erklärt die Chemikerin Waltraud Wagner die Evolution nicht aus materiellen chemischen Ursachen, sondern aus der zeitlosen geistigen Struktur von Information. Diese Information erscheint im Zuge der Evolution in elektromagnetischen Schwingungsmustern und schließlich in materiellen Formen. Zuerst war die Idee des Menschen gegeben. Sie drückte sich im Zeitlichen nach und nach in einer Folge von Formen aus.

 

Dr. Hans Hönl – Bewusste Materie.
Wie entsteht Leben?

Der Chemiker Hönl zeigt an den komplexen Vorgängen in der Körperchemie (DNS, Enzyme), dass eine rein biochemische Erklärung aus herkömmlicher naturwissenschaftlicher Sicht nicht ausreicht. Er postuliert eine subjektive, d.h. empfindende und handelnde Qualität der Materie, aus der sich Leben und Geistiges erklären lassen.

 

Meike Hünefeld – Der göttliche Rückenwind.
Traditionelles Yoga aus Osteuropa

Noch während der Zeit des Eisernen Vorhangs begann Gregorian Bivolaru in Rumänien, Yoga zu praktizieren. Über oft abenteuerliche Wege besorgte er sich enorme Mengen an Literatur, praktizierte und lehrte im Untergrund. Heute hat Gregorian Bivolaru politisches Asyl in Schweden. In Berlin gibt es die Deutsche Akademie für traditionelles Yoga, die seine Lehre weitergibt. Ein Interview über tantrische Energielenkung, verschiedene Yoga-Pfade und wahre Spiritualität im Alltag.

 

Gabriele Schindler
Das Geheimnis vom Wiedererkennen des Selbst

Hat die Welt, wie wir sie wahrnehmen, eine Ursache? Der Kashmir Shivaismus beschreibt den Entstehungsprozess des Universums von seiner Ursache bis zu unserer grobstofflichen Welt und damit unserer selbst und die Mittel, um dies in einer lebendigen Verwirklichung zu erkennen. Wir brauchen uns nur daran zu erinnern, wer wir sind.

 

Irmgard Koller
Aus der Mitte entsteht ein Garten.
Mediale Erfahrungen mit der Natur

Die Autorin verbrachte zwei Jahre auf einem Biobauernhof in Irland und begann dort ihre Reise nach Innen. Nicht mehr Bücher und gelerntes Wissen sollten ihre Führer sein, sondern das, was aus dem Zwischenraum, aus dem Beziehungsfeld zwischen Mensch und Natur entsteht. Im Dialog mit Pflanzen und Tieren und dem stillen Lauschen in sich selbst offenbarten sich ihr überraschende Einsichten, die berührend und authentisch sie selbst und den Menschen im Allgemeinen als vielseitiges Element im Gewebe des Lebens zeigen.

 

Dr. Anne Wilson Schaef – Leben im Prozess.
Im Zeitalter der Sucht

Wilson Schaef, Doktor der Psychologie, hat sich in ihrem eigenen Genesungsprozess von der Psychotherapie losgesagt, da sie darin eher Co-Abhängigkeit und Beziehungssucht erkannte. Sie ist Gründerin des Woman Liberation Network in den USA, Cherokee-Älteste und Autorin zahlreicher Bücher. In diesem Interview spricht sie über die Suchtgesellschaft, das Leiden am Selbst und die Heilung: dem Leben im Prozess.

 

Ronald Engert – Religion als Sucht (2).
Krankheit und Genesung im spirituellen Leben

Im gegenwärtigen Zeitalter der Sucht wird auch Religion und Spiritualität nicht von süchtig machenden Verhaltensweisen verschont. Im 1. Teil des Aufsatzes wurde aufgezeigt, wie die Außenfixierung des Menschen ungesunde Abhängigkeiten erzeugt, wie Macht und Kontrolle durch einen mytischen Gott im Zeitalter der Aufklärung durch die Beherrschung der Materie ersetzt wurden, und wie die Verdrängung von Persönlichkeitsanteilen in den Schatten und der Modus der Projektion auch die existierenden Religionen prägen. Lesen Sie im 2. Teil über Sucht erzeugende religiöse Organisationen, ideales und reales Selbst, Meditation im Schatten und Ganzwerdung.

 

Und: aktuelle Meldungen, Buchbesprechungen u.v.m.

 
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