Das Markenzeichen von Spiritualität

Das Markenzeichen von Spiritualität

Neue Wege zur Erkenntnis

Autor: Prof. Dr. Markolf Niemz
Kategorie: Physik
Ausgabe Nr: 85

Der Physiker Prof. Dr. Niemz zeigt anhand von drei nachvollziehbaren Beispielen, wie sich naturwissenschaftliche Erkenntnisse und spirituelle Eingebungen gegenseitig befruchten und beide den Menschen dabei unterstützen, die Zusammenhänge des inneren und äußeren Kosmos zu erforschen und womöglich ein Stück weit besser zu verstehen. Ein Plädoyer für die Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität.

Immer wieder werde ich gefragt, was mich als Physiker bewegt, spirituelle Bücher zu schreiben. Die Antwort lässt sich in einem Satz zusammenfassen:

Naturwissenschaft und Spiritualität schließen sich nicht gegenseitig aus. Im Gegenteil – sie bringen sich gegenseitig voran.

Dies möchte ich in diesem Beitrag anhand von drei Beispielen erläutern: der Evolutionstheorie von Charles Darwin, der Quantentheorie mitformuliert von Werner Heisenberg und der Prozessphilosophie von Alfred North Whitehead.

Mit welcher Begeisterung der Autor auf den inneren und äußeren Kosmos eingeht, finden Sie im vollständigen Artikel. ? Unten können Sie bestellen!

Evolutionstheorie

Mithilfe von Darwins Evolutionstheorie sind wir heute in der Lage, ein uraltes philosophisches Rätsel zu lösen: Was kam zuerst? Die Huhn oder das Ei?

Was kam zuerst – das Huhn oder das Ei?

Tatsächlich gibt es aber eine Lösung, und diese Lösung ist verblüffend einfach, wenn Sie mal den Dreh herausgefunden haben. Sie lautet: Es gibt weder das Huhn noch das Ei. Hühner von heute unterscheiden sich genetisch von denen, die vor hundert oder vor Millionen Jahren gelebt haben. Dasselbe gilt für Eier. Hühner und Eier entwickeln sich mit jeder Generation weiter. Deshalb schlage ich in meinem neuen Buch Die Welt mit anderen Augen sehen (Gütersloher Verlagshaus) vor, von den Verbformen »huhnend« und »eiend« zu sprechen. Unsere Substantive haben einen großen Nachteil – sie verschleiern, dass sich das Leben entfaltet!

Sie möchten mehr über die Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität wissen? Das können Sie im vollständigen Artikel lesen. (Bestellmöglichkeit am Ende des Beitrags!)

Quantentheorie

Ich möchte mich in diesem Beitrag auf die spirituelle Komponente der Quantentheorie beschränken. Prominentes Beispiel ist ein Gedankenexperiment von Werner Heisenberg. Es ist in Abbildung 2 skizziert. Ziel ist es, den Ort eines Teilchens exakt zu messen. Hierzu legt Heisenberg es unter ein Mikroskop. Um es sehen zu können, schaltet er eine Lampe ein. Doch jetzt überträgt das Licht einen Teil seiner Energie auf das Teilchen und versetzt es so ungewollt in Bewegung. Allein der Versuch, das Teilchen zu beobachten, zwingt es, seinen Ort zu verändern. Natürlich findet auch der umgekehrte Effekt statt: Das Beobachten verändert kontinuierlich Heisenbergs Gehirn; es entstehen neue Zellverknüpfungen, die das Beobachtete in sein Gedächtnis speichern.

Abb. 2: Versuch, den Ort eines Teilchens (rot) exakt zu messen.

Abb. 2: Versuch, den Ort eines Teilchens (rot) exakt zu messen.

Was lernen wir daraus? Es gibt im Kosmos keine passiven Objekte; alles wechselwirkt mit seinem Umfeld. Unbeteiligte Zuschauer – wie in der klassischen Physik – existieren nicht mehr. Alles hängt mit allem zusammen. Der Kosmos und jedes in ihm lebende Wesen sind ein unteilbarer, sich kontinuierlich entfaltender Prozess.

In dieser Fassung sind Auszüge aus dem Artikel wiedergegeben. Den vollständigen Artikel gibt es im Pdf, das unten bestellt werden kann.

Doch nicht nur unser Wissen verändert sich permanent, solange wir leben, sondern auch unser Körper. Fast alle unsere Zellen erneuern sich alle paar Jahre, ohne dass wir dies bemerken. Im Grunde bin ich also gar kein Wer, sondern ein Prozess, eine Verbform – ein »Menschend«. Was wir vorhin über Hühner und Eier gelernt haben, gilt auch für uns Menschen, denn auch wir sind Teil der Evolution des Lebens. Leider sind wir allzu oft die Opfer unserer eigenen Sprachen, die auf Substantive fokussieren und nur die Worte »Huhn« und »Ei« und »Mensch« kennen, aber weder »huhnend« noch »eiend« geschweige denn »menschend«.

Ein großer Philosoph hat aus dem, was wir eben erkannt haben, eine eigene Theorie formuliert. Leider kennen viele von uns nicht einmal seinen Namen: Alfred North Whitehead.

Whiteheads Theorie wird oft als »Prozessphilosophie« bezeichnet, doch dieser Begriff verschleiert ihr wichtigstes Merkmal: Lebendigkeit. Whitehead selbst spricht von einer philosophy of organism (auf Deutsch: Philosophie des Organismus). In der Tat begreift er die einzigartigen Qualitäten eines Organismus – Erfahrungen – als Grundbausteine des Kosmos. Whitehead nennt sie nicht Elementarteilchen, sondern drops of experience (auf Deutsch: Erfahrungstropfen). »Objekte« wie Menschen, Tiere, Pflanzen, Sand oder Atome existierten nicht an sich. In Wirklichkeit würden Verben erst das erschaffen und formen, was wir als »Objekte« bezeichnen.

Alles sei relational, das heißt, es existiere bloß in einer gefühlten Beziehung zu allem anderen.

Demnach kann auch jedes Elektron fühlen: Indem es im Atom ein elektromagnetisches Feld »fühlt«, wird es auf seine Umlaufbahn gelenkt. Erst »Fühlen« macht es zu einem Elektron.

Dies sind Ausschnitte aus dem Artikel.

Erfahren Sie mehr über die spirituellen Zusammenhänge von Evolutionstheorie, Quantentheorie und Prozesstheorie.

Lesen Sie die vollständige Fassung in Tattva Viveka 85 oder downloaden Sie diesen Artikel einzeln als ePaper für 1,00 € als ePaper erhältlich (Pdf, 4 Seiten).

Das Markenzeichen von Spiritualität

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Prof. Dr. Markolf H. Niemz
Das Markenzeichen von Spiritualität

Der Physiker Prof. Dr. Niemz zeigt anhand von drei nachvollziehbaren Beispielen, wie sich naturwissenschaftliche Erkenntnisse und spirituelle Eingebungen gegenseitig befruchten und beide den Menschen dabei unterstützen, die Zusammenhänge des inneren und äußeren Kosmos zu erforschen und womöglich ein Stück weit besser zu verstehen. Ein Plädoyer für die Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität.
 


 

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Zum Autor

Der Autor

Prof. Dr. Markolf H. Niemz ist Physiker und hat einen Lehrstuhl für Medizintechnik an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Seine Forschungen zur Lasermedizin wurden 1995 von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften mit dem Karl-Freudenberg-Preis ausgezeichnet. Niemz studierte Physik und Bioengineering in Frankfurt a. M., Heidelberg und San Diego. Er war Research Fellow der Harvard Medical School mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Bücher sind spirituelle Bestseller und beleben den Dialog zwischen Naturwissenschaft und Religion.

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