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11 Mai

Wiedergeburtserinnerungen von Kindern

Wiedergeburtserinnerungen von Kindern

Neue Studie in Deutschland

Autor: Dieter Hassler
Kategorie: Bewusstsein
Ausgabe Nr: 63

 

Der Reinkarnationsforscher Dieter Hassler hat kürzlich in der »Zeitschrift für Anomalistik« (14/1) einen neuen deutschen Fall eines Kindes mit angeblichen Erinnerungen an ein früheres Leben publiziert. Dieser Fall weist ähnliche Merkmale auf wie Fälle aus anderen Ländern, die aus der Forschung zu Reinkarnationserinnerungen bekannt sind. Der Forscher vermutet, dass weitere Fälle authentischer Wiedergeburtserinnerungen in Deutschland existieren könnten, über die die Betroffenen aus sozio-kulturellen Gründen nicht offen sprechen. In seiner neuen Studie sucht er jetzt weitere Berichte zu solchen Reinkarnationserinnerungen im deutschsprachigen Raum.

 

Weitgehend unbeachtet vom wissenschaftlichen Mainstream haben akademische Reinkarnationsforscher wie Prof. Ian Stevenson, Prof. Erlendur Haraldsson oder Prof. Antonia Mills seit Anfang der 1960er Jahre etwa 3’000 Fälle von Kindern mit Reinkarnationserinnerungen untersucht. Die befragten Kinder stammen aus Ländern mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Traditionen, wie etwa der Türkei, Indien, Sri Lanka oder USA. Die Erinnerungen der Kinder selbst weisen jedoch immer wieder dieselben Merkmale auf und scheinen nicht an Kulturen mit verbreitetem Reinkarnationsglauben gebunden zu sein.

 

Meist erkennen die Kinder beim ersten Besuch in der früheren Familie spontan Personen, Gegens-tände und Orte aus ihrem früheren Leben.

 

Der Reinkarnationsforscher Dieter Hassler hat auch in Deutschland schon mehrere Fälle von Wiedergeburtserinnerungen bei Kindern untersucht und geht deshalb davon aus, dass weitere Fälle existieren könnten, über die möglicherweise wegen der fehlenden gesellschaftlichen Akzeptanz nur selten berichtet wird. »Die bisher untersuchten deutschen Fälle weisen signifikante kulturübergreifende Ähnlichkeiten mit den internationalen Fällen auf, weshalb auch in Deutschland eine entsprechend größere Zahl von Reinkarnationserinnerungen vermutet werden darf«, so Hassler.

Spontane Erinnerungen

Aus der internationalen Forschung ist bekannt, dass die untersuchten Kinder meist bereits im Alter von rund drei Jahren beginnen, sich spontan über Erinnerungen an ein früheres Leben zu äußern. Diese Erinnerungen beginnen in der Regel mit dem Schulbeginn allmählich wieder zu verblassen. Die Kinder nennen häufig ihren Namen aus dem früheren Leben und ihren damaligen Wohnort. Nicht selten beschreiben sie Gegenstände aus ihrem früheren Eigentum, ohne diese vorher gesehen zu haben. Die Kinder berichten oft von unbedeutenden, privaten Ereignissen in der Familie, die aber auf normalem Weg schwerer zu ermitteln sind als bedeutende Geschehnisse und deshalb besondere Überzeugungskraft besitzen. Auch die Art und Umstände des Todes der früheren Person beschreiben die Kinder oft und besonders häufig bei unnatürlichem Tod der früheren Person wie etwa einem Unfall. In 67 % der Fälle konnte die Existenz einer realen früheren Person festgestellt werden.

Erkennen von Personen

Meist erkennen die Kinder beim ersten Besuch in der früheren Familie spontan Personen, Gegens-tände und Orte aus ihrem früheren Leben. Wenn die Kinder Personen erkennen, nennen sie spon-tan die richtigen Namen oder sie geben die richtigen Verwandtschaftsbeziehungen an. Gar nicht so selten sind dies Spitznamen oder Kosenamen, die nicht allgemein bekannt sind. Besonders eindrückliche Beispiele für spontane Wiederkennungen findet man in Begegnungen auf der Straße, bei denen das Kind zufällig Personen aus seinem früheren Umfeld trifft. Nicht selten erkennen Kinder Gegenstände – meist aus ihrem früheren Besitz – wieder. Die Kinder erkennen auch Wege und Orte in der Nähe des früheren Zuhauses häufig wieder. Sie führen teilweise – auch auf heute nicht mehr benutzten Wegen – zu ihrem früheren Wohnort. Die Kinder sprechen Veränderungen gegenüber »ihrer Zeit« an. Im klassischen Fall der Inderin Shanti Devi suchte das Mädchen z. B. einen heute nicht mehr sichtbaren Brunnen und Geld in einem Versteck unter dem Fußboden. Reste des Brunnens und das Geldversteck wurden gefunden. Häufig wird versucht, die Kinder in die Irre zu führen, z. B. indem man ihnen Suggestivfragen stellt, was in der Regel nicht gelingt. Manchmal werden Personen auf älteren Fotos besser erkannt, als die lebenden Personen.

 

Manche Kinder scheinen Spezialwissen zu haben, das kaum anders als mit Reinkarnationserinnerungen erklärbar ist.

 

Emotionale Kontinuität

Viele der Kinder zeigen Gemütsbewegungen, die sich auf die frühere Familie und ihr Umfeld bezie-hen. Die Emotionen stehen in der Regel in guter Übereinstimmung mit den Erinnerungen des Kindes und dem, was über das Verhältnis der früheren Person zu seinem damaligen Umfeld in Erfahrung gebracht werden kann. Viele der Kinder identifizieren sich mit der verstorbenen Person, die sie selbst gewesen sein wollen. Es besteht das Gefühl der Kontinuität des »ich«. Das zeigt sich daran, dass sie meist ihren früheren Namen nennen und verlangen, so genannt zu werden, wie im früheren Leben. Die Kinder zeigen mitunter familiäres Benehmen, elterliches Gebaren, Verhalten Erwachsener oder benutzen vertrauliche Anreden, ein Verhalten, das in der Regel zur früheren Person passt, aber im heutigen Leben als unangemessen gilt. Sie verhalten sich regelmäßig freundlich oder unfreundlich zu Personen der früheren Familie, so wie es den alten Beziehungen entspricht. Andere vergleichen ihre heutige Situation mit der im früheren Leben. Die Kinder beklagen in knapp der Hälfte der Fälle einen sozialen Abstieg in die heutige Familie. Einige wenige sind dankbar für ihre heute bessere Situation. Die angegebene Zeit zwischen dem Tod der früheren Person und der Geburt der heutigen kann sehr unterschiedlich sein, dauert meist aber relativ kurz mit durchschnittlich fünfzehn Monaten.

Phobien nach unnatürlichem Tod

Phobien findet man in den Reinkarnationsfällen relativ häufig. Phobien der Kinder lassen sich in den Reinkarnationsfällen praktisch immer durch die Umstände des Todes im früheren Leben, insbesondere einem unnatürlichen Tod erklären. Die ausgelösten Ängste beziehen sich auf Unterschiedliches, wie etwa den Ort des Todes, Personen, Waffenarten, Fahrzeuge, Schlangen etc. In vielen Fällen stimmen auch die Vorlieben, Gewohnheiten und Interessen der Kinder mit jenen der früheren Person überein. Diese unterscheiden sich häufig von den Gewohnheiten der heu-tigen Familie. Es gibt viele Formen der Übereinstimmung zwischen früherer und heutiger Person, beispielsweise in Bezug auf das Essen, Essgewohnheiten und Tischmanieren, Genussmittel und Drogen, Kleidung, Körpersprache und Gesten, Religion, Spielverhalten etc. Einige Kinder erlernen besonders leicht eine Fremdsprache, weil sie im früheren Leben im entsprechenden Land zu Hause waren.

 

Wiedergeburt bei Kindern – Neue Studie in Deutschland

 

Wunden werden zu Geburtsmalen

In einigen Fällen haben die Kinder Geburtsmale, wie beispielsweise Muttermale oder angeborene Missbildungen, die einen Zusammenhang mit dem erinnerten Tod der früheren Person nahe legen. Diese Geburtsmale entsprechen oft Wunden der früheren Person, aber nicht alle Wunden werden zu solchen Malen. In einigen Fällen wurden medizinische Dokumente gefunden, die den Zusammenhang von Wunden und Malen belegen.

Der Fall James Leininger

Manche Kinder scheinen Spezialwissen zu haben, das kaum anders als mit Reinkarnationserinnerungen erklärbar ist. Ein kleines Mädchen aus Sri Lanka etwa konnte erklären, wie Räucherstäbchen hergestellt werden. Die frühere Person hatte sie nachgewiesenermaßen zum Verkauf hergestellt. Besonders eindrücklich ist der inzwischen bekannte US-Fall von James Leininger, der sich an eine frühere Existenz als Pilot seines Jagdfliegers »Corsair« erinnerte. James Leininger wurde am 10. April 1998 in Dallas, Texas, geboren und lebte ab seinem zweiten Lebensjahr mit seinen Eltern Bruce und Andrea in Lafayette, Louisiana, USA.

 

Viele der Kinder identifizieren sich mit der verstorbenen Person, die sie selbst gewesen sein wollen. Es besteht das Gefühl der Kontinuität des »ich«.

 

James hatte im Fernsehen bis dahin nur Kindersendungen gesehen und war nie mit Dokumentatio-nen über den Zweiten Weltkrieg in Kontakt gekommen. Im Alter von drei Jahren machte er im Spiel bei einem Flugzeug einen Startcheck. Als seine Mutter ihm einmal ein Spielzeugflugzeug kaufte und auf eine »Bombe« unter der Tragfläche zeigte, habe James sie darauf hingewiesen, es handle sich um einen Hänge- oder Abwurftank. Seine Mutter hatte noch nie von einem Hängetank gehört und nicht gewusst, worum es sich dabei handelte. […]

 

Lesen Sie den kompletten Artikel in der TATTVA VIVEKA 63 >>

 

Dieser Artikel ist auch als PDF erhältlich:

Dieter Hassler TV63 (PDF)

Kompletter Artikel im PDF-Format (5 Seiten)
 
Preis: 1,00 EUR
(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
 
 

 

Artikel zum Thema in früheren Ausgaben:

TV 25: Prof. Erlendur Haraldsson – West- und Osteuropäer und ihr Glaube
an die Wiedergeburt und ein Leben nach dem Tod

TV 36: Dr. Helmut Zander – Seelenwanderung. Ein weltweites Phänomen

TV 40: Chödyam Bernd Westphal – Was geschieht nach dem Tod? Die tibetische Lehre des Nachtodzustandes

TV 44: Annett Friedrich – Wege des Schicksals im Rad der Wiedergeburten.
Das Phänomen »Palm-blattbibliotheken«

TV 49: Clemens Zerling – Ahnengeister oder Ahnenmuster. Unsichtbare Mitspieler in unserem Dasein

 

Bildnachweis: © Andreea Alexe

 


 

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