Seherinnen, Priesterinnen, Heilerinnen

Annette Rath-Beckmann - Seherinnen, Priesterinnen, Heilerinnen

Schamaninnen im Matriarchat

Autor: Annette Rath-Beckmann
Kategorie: Schamanismus
Ausgabe Nr: 55

Eine beseelte Welt, in der alles miteinander und mit der Natur als der Großen Göttin verbunden ist, stellt die Grundlage allen Schamanisierens da. Die Vorstellung einer all-umfassenden Göttin ist ein genuines Merkmal des Matriarchalen Schamanismus.

 

 

1. Zum Begriff des matriarchalen Schamanismus
Der Schamanin zentralasiatischer Prägung entspricht im europäischen Raum die weise Frau, die Zauberin, die Hexe. In den matriarchalen Gesellschaften der Jungsteinzeit und später ist sie Seherin, Priesterin, Heilerin und Beraterin ihrer Sippe, ihres Volkes.

Schamanisieren und Magie werden aus den gleichen Wurzeln gespeist: beide sind Bewegung von Energie mit dem Ziel der Veränderung: mithilfe magischer und schamanischer Techniken wird Energie beschworen, gesammelt und ausgesandt. Die Finno-Ugristin Carla Corradi Musi legt in ihrer Textsammlung »Shamanism from East to West« überzeugend dar, dass die Mythologie der (vor-)indoeuropäischen Völker quasi die theoretische Grundlage der praktizierten Magie darstellt und dass sowohl der zentralasiatische als auch der finno-ugrische Schamanismus der Samen im Norden Finnlands, Russlands Schwedens und Norwegens die gleiche naturreligiöse Basis hat wie die magischen Traditionen des restlichen Europa. In den matriarchalen Gesellschaften der Jungsteinzeit (die in der Zusammenschau bestimmter ökonomischer, politischer und religiös-kultureller Faktoren als solche definiert werden) ist die ganze Welt beseelt. Materie ist nie »tote Materie«, sondern vom Geist durchdrungen; und Geist kann sich spontan materialisieren. Der Mensch ist ein Teil der Natur und nicht Herrscher über sie, und die Göttin manifestiert sich in der Natur.

 

Schamaninnen im Matriarchat

»Die Frau von Gazi«: Die 19,5 cm hohe, mit rotem Ocker bemalte Tonstatuette wurde um 1500 v. Chr. in einem Heiligtum der Siedlung Gazi, in der Nähe von Knossos auf Kreta (Griechenland) aufgestellt. Heute steht sie im Historischen Museum Heraklion.

 

Im matriarchalen Schamanismus gibt es immer einen naturreligiösen Hintergrund: die Schamanin kommuniziert mit den Kräften der Natur in ihrer spirituellen und materiellen Erscheinungsform und ist hierbei mit der universellen Kraft, mit der Kraft der Schöpfergöttin, der Göttin des Himmels und der Erde, verbunden. Diese Verbindung ist keine Einbahnstraße: die göttliche Kraft ist in der Schamanin, und sie selbst bei der Göttin, während sie schamanisiert. Wir alle treten, wenn wir praktizieren, in einen Erfahrungsaustausch mit dieser Kraft. In dieser Form zu schamanisieren, ist im Prinzip sowohl Frauen als auch Männern möglich. In den matriarchalen Gesellschaften der Jungsteinzeit waren es aber so gut wie ausschließlich Frauen, die das Amt der Schamanin als Seherin, Priesterin, Heilerin und Beraterin ausübten. Dies hatte folgende Gründe:

Die Frauen brachten als Abbilder der Schöpfergöttin das Leben hervor, hegten und schützten es. Sie hatten sui generis Wissen über den Umgang mit Leben und Tod und begründeten die Naturheilkunde.

 

Materie ist nie »tote Materie«, sondern vom Geist durchdrungen; und Geist kann sich spontan materialisieren.

 

Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehörte in diesem Zusammenhang die Herstellung des Kontaktes zur nicht-sichtbaren Welt der Geister und die Kommunikation mit ihnen und der Göttlichen Mutter in Ritualen und (ekstatischen) Trancen. Diese Praktiken dienten der Erkenntnis von Zusammenhängen, der Gestaltung der Gegenwart sowie der Planung der Zukunft im Gemeinwesen und der Begleitung von Menschen in Krisensituationen oder an der Schwelle eines neuen (Lebens-)Abschnittes wie Geburt, Initiation in das Erwachsenenleben und Tod. Als eine der ältesten Zeuginnen für religiös-rituelle Betätigung von Frauen im europäischen Kulturraum betritt eine Schamanin aus dem Spätpaläolithikum [ca. 20.000 Jahren v.u.Z., d. Verf.] nahe dem tschechischen Ausgrabungsort Dolni Vestonice Mitte des 20. Jahrhunderts die Bühne unserer Welt: »Es sind nicht nur die ältesten Skelettüberreste eines Schamanen die einer Frau, sondern diese Frau ist auch erste Kunsthandwerkerin, die mit Ton gearbeitet und ihn in Feuer gehärtet hat. Wie kam es, dass wir diese uralte Schamanenfrau und das, was sie repräsentiert, aus den Augen verloren haben? Denn trotz aller sprachlichen Beweise, trotz der Artefakte, trotz bildlicher Darstellung, ethnographischer Berichte und der Aussagen von Augenzeugen wurde die Bedeutung – vielmehr der Primat – der Frauen in der schamanischen Tradition gering geschätzt und geleugnet. Dass Körper und Geist der Frau sich zur Erschließung transzendentaler Kräfte besonders gut eignen, wurde ignoriert. Die wichtige Rolle, die den Frauen im Laufe der Menschheitsgeschichte bei der Heilung und Weissagung zukommt, wurde heruntergespielt.

 

Seherinnen, Priesterinnen, Heilerinnen

 

Frauen, die Medizinerinnen werden oder ein geistliches Amt antreten wollen, glauben noch heute viel zu häufig, sie beträten reine Männerdomänen; historisch gesehen aber sind diese Arbeitsfelder tatsächlich Frauendomänen, in welche Männer mit der Zeit vorgedrungen sind. Frauen wurden stets als einfache Handwerkerinnen – Weberinnen und Töpferinnen – dargestellt, nie jedoch angesichts ihrer kreativen Kräfte gewürdigt, die Leben spenden, den Kosmos formen. Warum? Die Gründe reichen zweifellos von Fehlinterpretationen der Forschungsergebnisse bis hin zu unverhohlenem Sexismus. Doch nun ist es an der Zeit, die Beweise aus Jahrtausenden und aus Kulturen rund um den Globus erneut und neu zu betrachten. Es ist an der Zeit, die Frau im Körper des Schamanen zu neuem Leben zu erwecken. Diese Worte aus dem Werk der amerikanischen Anthropologin Barbara Tedlock über die »Kunst der Schamanin« sind Programm im matriarchalen Schamanismus.

In die Kraft kommen bzw. in die Schamaninnenkraft kommen heißt hier und heute, uns zu befreien von Rollendenken und Zwängen und unser ureigenstes Potential zu leben in Einklang mit uns selbst und mit der »Welt«.

 

Der Mensch ist ein Teil der Natur und nicht Herrscher über sie, und die Göttin manifestiert sich in der Natur.

 

Das Weissagen und Beraten und das rituelle Bewegen von Energie wird seit Jahrtausenden beinahe ausschließlich von Frauen wahrgenommen aufgrund ihrer besonderen Nähe zur Natur, in der sich die Große Göttin manifestiert. Das Weltbild, das diesem Tun zugrunde liegt, steht in krassem Gegensatz zum anthropozentrischen Weltbild der christlichen Kirche sowie der anderen beiden abrahamitischen Religionen, die den Menschen (vor allem aber den Mann) als »Krone der Schöpfung« ansehen. Das Göttliche, das im Jenseits wohnt, ist fern von seiner eigenen Schöpfung und kann nur durch ein Opfer (Jesus Christus in der christlichen Heilslehre) ver«söhnt« werden. Sünde und Opfer werden aus der Vorstellungswelt der Menschen als Missetat und Strafe auf die Sicht des Göttlichen projiziert: alle Kreaturen inkl. der Menschen und »Gott« sind und bleiben letztlich getrennt und fremd.

So ganz anders präsentiert sich die Ur-Religion der Großen Göttin, die zur Zeit des matriarchalen Schamanismus überall auf der Welt verbreitet war: Die Göttin ist gleichzeitig in uns und bei sich. Was auch immer wir tun oder unterlassen: wir sind untrennbar mit ihr verbunden. Das Materielle und Spirituelle in der Welt ist sui generis mit der göttlichen Quelle und miteinander verbunden: nichts geht verloren, und die Liebe der Mutter ist unendlich, ohne Vorbedingung und ohne Hintergedanken.

 

Annette Rath-Beckmann

Annette Rath-beckmann bei einem alten Ritual

 

Das Urbild der Schöpferin-Göttin als Große Mutter allen Seins und die besondere Nähe der Frau zu ihr als ihr Abbild begründete die herausgehobene Stellung der Frauen in den matriarchalen Gesellschaften, insbesondere ihre wichtige Bedeutung im religiös-kulturellen Leben der Sippen und Völker und somit ihr Schamaninnen-Sein.
Schamaninnen bereisen die Welt entlang einer senkrechten Achse. Sie verbinden die »Obere Welt«, in der die Kraft der Weisheit und der Rat der AhnInnen angesiedelt sind, die »Untere Welt«, die die ursprüngliche Lebenskraft, die »Keimkraft« (nach Carlo Zumstein) beherbergt, und die »Mittlere Welt«, die Erde und Kosmos umfasst, miteinander. Ein häufig aufgesuchter Ort ist auch die Anderswelt, in die die Seelen aller Lebewesen nach dem Tod und vor der Wiedergeburt eingehen: als ein Aufenthaltsort der AhnInnengeister ist es Teil der Oberen Welt: hier wohnen Menschen-, Tier- und Pflanzenseelen zusammen mit den Manifestationen des Göttlichen, nicht für die Ewigkeit, sondern nur solange, bis sie wieder in den Kreislauf allen Lebens zurückkehren.

 

Dass Körper und Geist der Frau sich zur Erschließung transzendentaler Kräfte besonders gut eignen, wurde ignoriert.

 

Heide Göttner-Abendroth geht davon aus (und dies wird durch archäologische Funde immer wieder belegt, s. B. Tedlock, S. 56/57; Sirilya D. v. Gagern; Cambra M. Skadé, S. 61 ff.), dass »Frauen die schamanischen Rituale als erste für lange Zeit ausschließlich praktiziert haben. Männliche Schamanen kamen erst später auf. Woraus schließe ich das? Wir wissen mittlerweile, dass die Menschen in der Altsteinzeit bereits einen Tod- und Wiedergeburtsglauben gehabt haben, was sich aus ihren Bestattungssitten erschließen lässt. Insbesondere die Frauen haben in den großen altsteinzeitlichen Kulthöhlen den Kult von Tod und Wiedergeburt ausgeführt. Dieser Blick weit zurück in die Vergangenheit lässt sich anhand von noch lebenden matriarchalen Gesellschaften bestätigen, deren Wirtschaftsform heute zwar eine andere, deren Glaubenswelt noch sehr ähnlich ist. Im Schamaninnentum werden Lebensprozesse verstärkt, Heilungen durchgeführt und Reisen zwischen den Zonen der Welt gemacht. Was hat es damit auf sich? Wenn Frauen seit ältester Zeit die religiösen Rituale von Leben, Tod und Wiedergeburt in den Händen hatten, so waren es auch sie, die unmittelbar mit den Ahnengeistern, die im Jenseits wohnten, in Kontakt treten konnten. Frauen haben die Gabe, die Ahnengeister aus dem Jenseits wieder zurückzurufen – und das ist eine bemerkenswerte Kraft!

 

Seherinnen, Priesterinnen, Heilerinnen

»Die Frau von Laussell«: Das Kalksteinrelief (Höhe 46 cm) entstand um 21000 v. Chr. in Laussell (Dep. Dordogne) im heutigen Frankreich. Heute befindet sich dieses Relief im Musée des Antiquités Nationales, St. Germain-en-Laye.

 

Dieses Zurückholen von AhnInnengeistern aus der Anderswelt war teilweise nicht nur rituell, sondern ganz real und hat sich auch schon einmal in der Niederkunft einer Schamanin neun Monate nach einem AhnInnenritual bemerkbar gemacht. Heide Göttner-Abendroth meint dazu: »In matriarchalen Kulturen werden Frauen nicht nur verehrt, weil sie das Zentrum der Gesellschaft sind, sondern insbesondere, weil sie als die Wiedergebärerinnen der Ahninnen und Ahnen gelten. In dieser ursprünglichen Form des Schamanenkults konnten natürlich nur Frauen wegen ihrer Wiedergeburtsfähigkeit Schamaninnen sein.« Im übertragenen Sinne bedeutet dies, dass die Schöpferin-Kraft der Frau, die sich aus ihrer Ähnlichkeit mit der Schöpferin-Göttin ableitet, entscheidendes Merkmal für das Entstehen des matriarchalen Schamanismus ist. Diese Schöpferin-Kraft der Frau zeigt sich jedoch nicht nur im tatsächlichen Hervorbringen, Gebären neuen Lebens, sondern in jeder kreativen Handlung im Lebenszusammenhang von Werden, Wachsen und Vergehen in der Spiritualität und im Dienste der Göttin.

 

1.2. Beispiele aus der Geschichte
Für die herausragende Stellung von Frauen als Seherinnen, Priesterinnen, Beraterinnen und Heilerinnen gibt es rund um die Welt sehr viel archäologische Zeugnisse, z.B. in der urgeschichtlichen Forschung von Marie König (1899-1988), die in den Kulthöhlen der Ile de France, in Lascaux und Rouffignac, Zeugnisse für einen altsteinzeitlichen Kult der Göttin und schamanische Tätigkeit von Frauen fand. Marija Gimbutas weist in ihrem Werk über die Zivilisation der Göttin zahlreiche Funde von Frauen-Statuetten nach, die die Schöpferin-Kraft der Göttin symbolisieren.

Sirilya D. von Gagern und Cambra M. Skadé, zeitgenössische Künstlerinnen und Schamaninnen, haben die »Botschaften der Großen Göttin« durch Interpretation der Symbole in den Kulthöhlen der Ile de France herausgearbeitet; sie beschreiben das Innere der Höhlen wie folgt: »Eine andere Höhle ist der Ort für die Eigenermächtigung aus der Herzenskraft heraus. Hier befindet sich ein Thronstein, der wie ein Zapfen oder eine Brust von der Decke herab hängt und der Sitzenden den Rücken und Kopf stützt. Zahlreiche Zeichen betonen seine zentrale Bedeutung. Hinter diesem Thron gibt es einen zugeordneten Platz für die Ahnin, Priesterin oder Mutter, die in der alten Zeit die Frau am Thron von hinten gestützt hatten, damit diese ihrer Herzensmacht begegnen und sich an das uralte Wissen ihrer Ahninnenlinie anschließen konnte. Von der eigenen Mutter inthronisiert und eins mit der Großen Urmutter gelang es wohl damals und gelingt es noch heute, sich für die Liebe zu öffnen, sich der Eigenmacht bewusst zu werden und die Führungsaufgaben aus dem Herzen heraus in der Welt zu übernehmen.« Die Autorinnen machen den – wie ich finde gelungenen – Versuch, diese Symbole der Kulthöhlen in energetische Übungen mithilfe von Kraftkarten zu übersetzen, die es uns heutigen Frauen ermöglichen, wieder Zugang zum »alten Wissen«, zu der Schamaninnenkraft in uns zu finden.

 

Annette Rath-Beckmann

Die Ritualszene der »Frauen von Soborul Zeitelor«, zu der 21 tönerne Frauenstatuetten, 13 tönerne Throne und zwei kleine Objekte aus Ton gehören, wurde um 4800 v. Chr. in der Cuvcuteni-Kultur im heutigen Rumänien gestaltet. Heute befindet sich die Frauenrunde im Compexul Muzeal Judetean Neamt, Rumänien.

 

Barbara Tedlock beschreibt den Grabfund einer adligen Schamanin aus der Zeit der drei Königreiche (57 v.u.Z. bis 668 n.u.Z.) in Korea; in dieser Zeit war der Schamanismus dort offizielle Staatsreligion. Trotz des späteren Siegeszuges des Konfuzianismus, einhergehend mit einer hierarchischen, patriarchalen Gesellschaftsform, ist das Schamanisieren in Korea auch heute noch ausschließlich »Frauensache«. Außer der Archäologie legt die mythologische Überlieferung Zeugnis ab über das Wirken von Schamaninnen weltweit. Die mündliche Überlieferung für unseren europäischen Kulturraum reicht z.T. bis in die Steinzeit, die schriftliche datiert aus Antike und Mittelalter. Für den gesamten Bereich des germanischen Kulturraums ist die Edda, eine Sammlung von Poesie und Prosa, die die jahrhundertealten mündlich weitergegebenen Geschichten zuerst im 13. Jahrhundert u.Z. schriftlich niederlegt, die maßgebliche Quelle. […]

 

Lesen Sie den kompletten Artikel in der TATTVA VIVEKA 55

 

Dieser Artikel ist auch als PDF erhältlich:

Annette Rath-Beckmann TV55 (PDF)

Kompletter Artikel im PDF-Format (12 Seiten)
 
Preis: 2,00 EUR
(inkl. 19,00% MwSt.)
 
 

Artikel zum Thema in früheren Ausgaben:

TV 06: Hyemeyohsts Storm – Der Geist der Erde.
Die spirituelle Bedeutung unserer Planetin

TV 07: Swan Storm – Frauen, Spiritualität und unsere Erde im 21. Jahrhundert

TV 08: Gernot Geise – Der Ursprung der Hexen.
Die Verunglimpfung der weisen Frauen

TV 13: Dr. Ingeborg Heldmann-Deutinger – Die Schlange.
Symbol der Wandlung, der Überwindung und der Heilung

TV 20 Nana Nauwald – Reisen durch die nicht-alltägliche Wirklichkeit.
Erfahrungen mit schamanischen Welten

TV 23: Farah Lenser – Andere Wirklichkeiten.
Bericht vom 5. Kongress für Schamanismus und Heilen

TV 29: Dr. Jeremy Narby – Intelligenz in der Natur.
Wissenschaft und Schamanismus

TV 36: Brand Secunda – Das Lachen der Schamanen. Das alte Wissen der Huichol

TV 40: Dr. Christa Mulack – Lernte Jesus von den Frauen?
Die Botschaft Jesu und ihr ursprünglicher Hintergrund

TV 51: Alexandra Schwarz-Schilling – Frauen im Matriarchat.
Zur Rekonstruktion der weiblichen Kraft

 

10 Kommentare
  • Mike Cutwood
    Mike Cutwood
    Veröffentlicht um 22:39h, 03 Juli Antworten

    Viel Brimborium, aber trotzdem schön! Und hilft der Seele, wenn man sich einlässt!

  • Ursa Moonspirit
    Veröffentlicht um 23:48h, 03 Juli Antworten

    Der Begriff „Matriarchat“ ist falsch, denn er bedeutet „Frauenherrschaft“. Das wäre die Umkehr von Patriarchat. Eine matrilineare Gesellschaft ist aber keine Frauenherrschaft sondern matrifokal.
    Matrifokale Gemeinschaften besitzen keine hierarchischen Herrschaftsstrukturen wie im Patriarchat üblich. Somit ist der Begriff Matriarchat von der Definition her falsch.

  • Andrea Biede
    Andrea Biede
    Veröffentlicht um 23:50h, 03 Juli Antworten

    Der Begriff „Matriarchat“ ist falsch, denn er bedeutet „Frauenherrschaft“. Das wäre die Umkehr von Patriarchat. Eine matrilineare Gesellschaft ist aber keine Frauenherrschaft sondern matrifokal.
    Matrifokale Gemeinschaften besitzen keine hierarchischen Herrschaftsstrukturen wie im Patriarchat üblich. Somit ist der Begriff Matriarchat von der Definition her falsch.

    • Ralf Hamberger
      Ralf Hamberger
      Veröffentlicht um 00:49h, 04 Juli Antworten

      Ihre Antwort gefällt mir sehr gut. Sie haben vollkommen recht. Es ist schön dass es heute noch Menschen gibt, die sich über Grundsätzliches gedanken machen und richtige Schlussfogerungen ziehen. Danke!

    • Andrea Biede
      Andrea Biede
      Veröffentlicht um 09:30h, 04 Juli Antworten

      Wenn sie mal auf die Seite von Kirsten Armbruster gehen – dort finden Sie Infos und Diskussionen darüber in Hülle und Fülle.

  • Shalina Kimpling
    Shalina Kimpling
    Veröffentlicht um 09:20h, 04 Juli Antworten

    Das ist die Frau Holle bei Bad Sooden Allendorf

  • Andreas Stollenwerk
    Andreas Stollenwerk
    Veröffentlicht um 13:24h, 04 Juli Antworten

    Und dieser Geist der alles durchdringt nennt man LEBEN!

  • Marion Hanke
    Marion Hanke
    Veröffentlicht um 05:39h, 08 Juli Antworten

    Wenn mich nicht alles täuscht, ist das der „Frau Holle“- Teich

Einen Kommentar schreiben

*