Philosophie

 

Ken Wilber - Einstein der Bewusstseinsforschung? Teil 2Fragen an den »integralen« Denkansatz Ken Wilbers aus philosophischer Sicht

Teil 2

    Autor: Prof. Dr. Johannes Heinrichs Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 63   Im ersten Teil des Aufsatzes beleuchtete Prof. Heinrichs einige spirituelle Grundannahmen Wilbers zur Personalität und Transpersonalität des Menschen, zu Körper-Geist-Seele sowie zur transpersonalen Psychologie und zeigte auf, wo Wilbers Schwachstellen liegen. Im folgenden Teil geht es um ein reflexions-systemtheoretisch fundiertes Modell zur Gestaltung der Gesellschaft, das auch für die kulturelle Emanzipation der Frau Vorteile bringen würde. Heinrichs grenzt es gegen Wilbers Quadrantenmodell ab, das er für systematisch unzureichend hält.

Fragen an den »integralen« Denkansatz Ken Wilbers aus philosophischer Sicht, Teil 1

Autor: Prof. Dr. Johannes Heinrichs Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 62     Ken Wilber gilt in der alternativ-spirituellen Szene als der große Philosoph und geistige Integrator, der in einem umfassenden Panorama von der Leerheit des Buddhismus bis zum postmodernen Strukturalismus das Gesamtbild der menschlichen Bewusstseinsentwicklung abzubilden beansprucht. Johannes Heinrichs wiederum ist ein fundierter, ausgebildeter Philosoph, dessen Forscherleben der sauberen philosophischen Aufarbeitung der menschlichen Sinnbezüge, auch der spirituellen, gewidmet ist. Heinrichs legt den Finger in die Wunden und zeigt, dass Wilbers philosophische Arbeitsweise auf tönernen Füßen steht. Dabei wird der Blick auf ein viel tiefer gehendes Gesamtbild frei.
Intarsien-Arbeit von J.J. Schacht, Hamburg, im Dom St. Peter in Trier.

Spirituelle Erfahrung als Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnis

Autor: Prof. Dr. Dr. Harald Walach Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 61   In vielen Disziplinen ist heute die sanfte Annäherung von Wissenschaft und Spiritualität zu erkennen. In dieser Abhandlung führt uns Walach in die Anfänge dieser Bewegung zurück. Hugo de Balma war ein mittelalterlicher Kartäusermönch und Freigeist, der den Weg zur mystischen Erfahrung mit Gott beschrieb und zur Grundlage von Erkenntnis und Wissen machen wollte. Für seine Zeit war sein Ansatz zu weitsichtig. Werden wir ihn heute integrieren können?
Von der multiperspektivischen Bewusstseinslage

Von der multiperspektivischen Bewusstseinslage

Autor: Helmut Dörmann Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 61     Die Frage nach der Existenz und dem Aussehen Gottes beschäftigt die Menschheitsgeschichte seit Anbeginn: Ist Gott eine Person, alldurchdringend oder das unteilbare Eine? Jede spirituelle Tradition hat dazu eine andere Beschreibung. Der Autor geht diesen Fragen nach und berichtet von einem eigenen Erleuchtungserlebnis, welches er mit der Idee der »drei Gesichter Gottes« und der integralen Weltsicht verknüpft.

Das weibliche Paradigma der Erkenntnis

Autor: Ronald Engert Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 58       Geben und Nehmen sind elementare Prinzipien des Lebens und der Erkenntnis. Allgemeinhin gilt das Geben als selbstlos und wünschenswert, wohingegen das Nehmen eher als bedürftig oder egoistisch bewertet wird. Die lebens- und erkenntnisaufbauenden Qualitäten des Nehmens wurden im Zuge des herrschenden Paradigmas vergessen. Es liegt nahe, den Unterschied von Geben und Nehmen mit dem Unterschied von männlicher und weiblicher Erkenntnis im Zusammenhang zu sehen.
Gabriele Sigg - Die höhere Einsicht des Herzens

Jenseits gesellschaftlicher Prägungen

Autor: Gabriele Sigg Kategorie: Philosophie Ausgabe Nr: 56     Gefühle sind immer auch gesellschaftlich über- oder vorgeformt. Dieser Aufsatz zeigt, wie die gesellschaftlichen Konzepte auf uns wirken, sowie auch die Möglichkeiten des individuellen Handlungsfreiraumes. Die höhere Einsicht des Herzens ist dabei ein gefühltes Wissen, das nicht aus dem Verstand oder der Empirie resultiert. Jenseits gesellschaftlicher Prägungen und Bedingtheiten gibt es einen Raum, den das Herz als Teil der seelischen Ebene bildet.