Spirituelle Pflanzenheilkunde

Spirituelle Pflanzenheilkunde

Heilsame Verbindung mit dem Geist der Pflanzen

Autor: Svenja Zuther
Kategorie: Ökologie
Ausgabe Nr: 80

Die Spirituelle Pflanzenheilkunde erweitert unsere Möglichkeiten, mit Pflanzen zu heilen – nicht nur uns Menschen, sondern auch unsere Beziehung zur Natur. Pflanzen können zu Freunden, Lehrern und Verbündeten werden, die spirituelles Wachstum ermöglichen, ganzheitliche Heilungsprozesse fördern und neue Wege der Zusammenarbeit eröffnen. Die Biologin und Heilpraktikerin Svenja Zuther zeigt, wie diese vergessene Sicht auf die Pflanzenheilkunde uns durch neuste wissenschaftliche Forschungen wieder zunehmend plausibel gemacht wird.

Heilsame Verbindung mit dem Geist der Pflanzen

Pflanzen haben mich immer fasziniert. Daher habe ich Biologie studiert, Pflanzenheilkunde erlernt und wann immer es ging den persönlichen Kontakt zu den Pflanzen gesucht. Dabei entdeckte ich, wie Pflanzen mit uns kommunizieren. Dass das möglich ist, hat mich zunächst überrascht. Doch mit der Zeit habe ich immer mehr Anhaltspunkte gefunden, warum die Kommunikation zwischen Mensch und Pflanze ganz natürlich ist.

In schamanischen Kulturen zweifelt man nicht an der Existenz von Pflanzengeistern: Man lebt mit ihnen zusammen, man verehrt sie, man lernt von ihnen, sie sind Verbündete bei der Heilung.

Unsere Vorfahren teilten dieses Weltbild bis vor gar nicht allzu langer Zeit. Heute bringen uns die Erkenntnisse der Neurobiologie der Pflanzen dazu, unsere materialistisch geprägte Sichtweise über Pflanzen zu überdenken.

Was uns dann so vorkommt, als würden uns die Pflanzen »in völlig neuem Lichte« erscheinen, bringt uns letztlich zurück, denn es macht uns das schamanische Weltbild wieder plausibel: Alles in der Natur ist beseelt bzw. von einem Geist bzw. einem Bewusstsein durchdrungen. Wenn wir uns diese Sichtweise wieder aneignen, werden wir selbst wieder heil: Die Trennung vom Rest der Natur, die der Mensch sich selbst auferlegt hat, wird überwunden, wissenschaftliche und spirituelle Erkenntnis verbinden sich und völlig neue Formen der heilsamen Zusammenarbeit mit Pflanzen werden möglich.

Pflanzen – Arznei und Zauberei

Seit ich mich intensiv mit Heilpflanzen befasse, nutze ich für meine Arbeit die Überschrift »Heilen mit Pflanzen von Arznei bis Zauberei« (vgl. Zuther 2010:12). Damit will ich ausdrücken, dass ich die Pflanze aus allen mir möglichen Blickwinkeln, von A bis Z – von Arznei bis Zauberei – betrachte. Macht man sich klar, welch unterschiedliche Bedeutungen diese beiden Begriffe haben, erhält dieses Wortspiel eine tiefe Bedeutung, denn es zeigt die ganze, große Bandbreite der möglichen Anwendungen von Heilpflanzen. Laut Brockhaus-Definition (1992) ist ein Arzneimittel, Medikament oder Pharmakon ein »Stoff zur Erkennung, Verhütung und Behandlung von Krankheiten«; Zauber hingegen sind »geheimnisvolle Verfahren, die im Glauben der Naturvölker oder im Volksglauben Wirkungen auf Lebewesen, Naturvorgänge, Geister, Götter auszuüben vermögen […]. Mittel des Zaubers sind Zauberhandlung und Zauberspruch.« Während es sich also bei der Arznei um Materie, um eine Substanz handelt, die vom Körper aufgenommen werden muss, stehen bei der Zauberei Handlung und Worte im Vordergrund. Mit der Arznei, mit dem Stofflichen kennen wir uns heute ganz gut aus.

Zauberei hingegen ist für uns alles, was nicht sein kann, was mit unserem materiellen Weltbild nicht konform geht.

Daher wird es ausgeblendet, missachtet – und auch bekämpft.

In dieser Fassung sind Auszüge aus dem Artikel wiedergegeben. Den vollständigen Artikel gibt es im Pdf (10 Seiten), das unten bestellt werden kann

Heilrituale und Placebos

Spirituelle Pflanzenheilkunde

In schamanischen Kulturen sind Rituale eine gängige Heilmethode mit oftmals verblüffend großem Erfolg. Was dabei die Heilung https://www.tattva.de/bergpredigt-und-medizin/ bewirkt, ist ein großes Rätsel, wenn wir dabei vom gewohnten Standpunkt unserer Schulmedizin ausgehen. Wer die spirituelle Ebene des Rituals ausblendet, der erklärt sich die Heilwirkung des Rituals u. a. mit der Erfahrung sozialer Unterstützung und Geborgenheit, die der Kranke im gemeinschaftlichen Heilritual erfährt, mit der Erfahrung einer transpersonalen Verbundenheit oder mit der Harmonisierung von Körper und Geist durch die intensive Stimulation verschiedener Sinnesorgane (vgl. Presser-Velder 2000:46).

Ein schamanisches Heilritual ist im Prinzip eine Performance aus Handlungen, Worten, Düften, Rauch, Gesängen, Klängen, Rhythmen etc.

Oft ist damit auch eine gewollte Veränderung des Bewusstseinszustandes verbunden, die in manchen Ritualen noch durch die Einnahme bewusstseinsverändernder Substanzen verstärkt wird. Wir wissen, dass Suggestionen stärker wirken, wenn wir in meditativen, veränderten Bewusstseinszuständen sind, d. h. den beta-Wellen-Zustand des Gehirns verlassen haben. Dieser Zusammenhang wird auch in modernen Neuroprogrammierungsverfahren genutzt (vgl. z. B. Joe Dispenza: »Du bist das Placebo«). Nicht zuletzt erklärt man die Wirkung eines schamanischen Heilungsrituals gerne mit dem Placeboeffekt.

Lesen Sie im vollständigen Artikel, wieso Heilungsrituale mit dem Placeboeffekt erklärt werden und was die westliche Medizin daraus lernen könnte. 😀

Heilsame Verbindung mit dem Geist der Pflanzen

Was bei einer inneren Zwiesprache passiert, können wir am ehesten mit den Begriffen von Intuition und Inspiration umschreiben. Wenn wir uns auf die Pflanze fokussieren, in ihrer Nähe sind, ihr Aufmerksamkeit schenken, ihr vielleicht auch Fragen stellen, erhalten wir Eingebungen in Form von Worten, Gefühlen, Bildern, mitunter auch Klängen o. ä. Plötzlich ist da etwas in uns, das vorher nicht war. Und es ist geschehen in dem Moment, in dem wir uns auf die Pflanze konzentriert haben. Manchmal verhilft uns die Situation, still bei einer Pflanze zu sitzen, dazu, unsere eigenen Gedanken intensiver wahrzunehmen. Sie hilft uns mitunter auch, einfach mutiger dabei zu sein, unsere eigenen Gedanken zum Ausdruck zu bringen. Ein anderes Mal bringt uns die Auseinandersetzung mit der Pflanze, das Sein in ihrer Gegenwart, auf neue Gedanken, sie »inspiriert uns«. Und es gibt auch die Momente, wo wir tatsächlich Botschaften erhalten, die von einem geistigen Wesen stammen, das unabhängig von uns existiert. Je häufiger man Kommunikation mit Pflanzenwesen übt, desto besser kann man die Unterschiede wahrnehmen und einordnen. Letztendlich wird die Frage nach dem »Kommt die Botschaft aus mir oder von dem Pflanzenwesen?« unwichtig. Wenn wir dem Grundgedanken des schamanischen Weltbildes folgen: »Alles ist mit allem verbunden«, dann können wir unser Denken eh nicht von dem der Pflanzen trennen. Dann geht es nur darum, unsere künstliche Abtrennung vom Rest der Welt aufzugeben.

Die Autorin Svenja Zuther

Über die Autorin

Svenja Zuther, geb. 1972, studierte Biologie an der Freien Universität Berlin und spezialisierte sich auf Pflanzenheilkunde und spirituelle Naturerfahrung. Seit 20 Jahren erforscht sie die Kommunikation mit Pflanzen und entwickelte daraus die Spirituelle Pflanzenheilkunde. Sie arbeitet mit Einzeltrainings und als Dozentin im In- und Ausland. 2006 gründete sie das Seminarzentrum KUDRA NaturBewusstSein in der Lüneburger Heide. Sie ist Autorin der Bücher »Die Sprache der Pflanzenwelt« sowie »Schamanische Rituale«. www.kudra.net

Dies sind Ausschnitte aus dem Artikel.

Erfahren Sie mehr über die Formen der inneren und äußeren Kommunikation mit der Pflanzenwelt und wie wir Erkenntnisse, die wir von Pflanzen erhalten haben, von unseren eigenen Gedanken unterscheiden können.

Lesen Sie die vollständige Fassung in Tattva Viveka 80 oder downloaden Sie diesen Artikel einzeln als ePaper für 2,00 € als ePaper erhältlich (Pdf, 10 Seiten).

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