Mit kosmischer Führung um die halbe Welt

Mit kosmischer Führung um die halbe Welt

Reisen im Einklang mit dem Leben

Autor: Liedermacherin Bea
Kategorie: Spiritualität allgemein
Ausgabe Nr: 74

Liedermacherin Bea, spirituelle Lebenslehrerin, schrieb hier in unserer Zeitschrift schon einmal über ihre abenteuerliche Reise ohne Geld durch die USA im Winter 2013/14. Und das spannende Abenteuer ging auch nach der Rückkehr in Deutschland weiter … Ab September 2015 fühlte sie, dass sie im Moment keinen festen Wohnsitz in Deutschland mehr finanzieren und dafür lieber frei in der Welt weiter umherfahren möchte und soll. Sie gab ihre Wohnung auf, verkaufte ihr Auto, verschenkte und verkaufte ihre Möbel und ihren Hausrat, ohne zunächst zu wissen, warum. Bea lebte danach ein Jahr lang in einem Garten und meldete sich schließlich im September 2016 ganz in Deutschland ab. Im Moment hat sie so gut wie keinen materiellen Besitz, fährt seit Monaten mit ihrer Gitarre und ihren schönen Liedern um die Welt und erzählt uns vom ersten Teil ihrer Weltreise.

Dieser Artikel ist kostenlos im Volltext online mit allen aktiven Links zu den Quellen.
Als ePaper im Pdf-Format können Sie den Aufsatz für einen Unkostenbeitrag von 1,00 € bestellen (s. Ende des Beitrags).

Meine innere Stimme sagte mir seit Jahren schon: »Loslassen! Lass alles los, was sich nicht mehr leicht und stimmig anfühlt. Auch Deutschland. Im Moment zumindest.« So führte mich mein Weg ab dem 1. Oktober 2016 zunächst nach Spanien auf den Jakobsweg. Eines der schönsten Erlebnisse meines Lebens. Ich brauchte für die fast 800 km von St. Jean aus 5,5 Wochen. Und am Ende staunte ich über mich selbst, dass ich das wirklich geschafft hatte. Da ich wieder fast ohne Geld losgezogen war, hieß es für mich ganz oft, neben dem Pilgern noch auf den Straßen der Städte zu singen oder ich massierte meine Mitpilger.

Und in meinen beiden Rucksäcken transportierte ich 30 CDs, die am Anfang natürlich erst mal schwer auf meinen Schultern lasteten, mich letztendlich jedoch ernährten. So konnte ich ein Phänomen wahrnehmen. Mein Körper identifizierte sich nach ein paar Tagen mit den beiden Rucksäcken und nahm sie dann als zu sich gehörend wahr. Wenn ich sie am Abend absetzte, fühlte ich mich plötzlich leicht wie eine Feder. Mit diesem Gefühl kam ich am 13. November in Santiago de Compostela an. Welch eine Explosion der Emotionen, als ich die Stadt zum ersten Mal von einem Hügel aus unter mir liegen sah!

Drei Kilometer lang hat es mich regelrecht durchgeschüttelt: weinen, schluchzen, schreien.

Da war alles dabei, was befreiend wirkt. Geschafft!! Welch ein Highlight meines Lebens! Am Abend dann eine wunderschöne fröhliche Feier mit anderen Pilgern zusammen im Hostel in Santiago und vorher natürlich die berührende Messe in der Kirche. Mit diesem traumhaften Lebensgefühl trampte ich anschließend durch Portugal runter an die Algarve und weiter nach Cádiz und Tarifa. Der Abstecher nach Marokko war nur als Vorgeschmack auf kommende Reisen durch Afrika gedacht. Und weiter ging es über Gibraltar, Malaga, Grenada bis nach Madrid. Viele Engel begegneten mir wieder in Form von hilfsbereiten, lieben Menschen, die genau zum rechten Zeitpunkt da waren, wenn ich abends ein Quartier benötigte. Einer der wichtigsten Engel war die junge Frau im Hostel in Madrid, die mir von der Internetplattform »workaway« erzählte. Noch rechtzeitig bevor es Ende Dezember über Istanbul und Bangkok nach Neuseeland weiterging. Dort konnte ich mein neues Wissen anwenden und arbeitete drei Wochen in privaten Gärten in Kerikeri. Bei hochsommerlichem Wetter und von meinen Gastgebern mit gutem Essen versorgt, benötigte ich so weder in Neuseeland noch in den folgenden drei Wochen in Australien irgendwelches eigenes Geld. Das bisschen, was ich für Trampausflüge zum Cape Reinga oder zum 2000 Jahre alten Baum Tane Mahuta benötigte, ersang ich mir wie immer auf den Straßen oder in Restaurants. Und wenn ich doch mal etwas brauchte, wie z. B. Unterkünfte an den Ausflugswochenenden, dann kamen immer nette Menschen auf mich zu und boten mir ein freies Zimmer in ihrem Haus an.

Wenn man längst aus seiner Komfortzone herausgekommen ist und alles gerne annimmt, was das Universum uns bereithält, dann versorgt es uns mit Freude und schenkt uns oft viel mehr, als wir je erwarten und uns vorstellen können.

So war ein schöner Gesangsabend mit einer Maorifamilie hoch über einem Fluss bei Sonnenuntergang genauso im »Programm« mit inbegriffen wie eine fantastische Sternennacht am Meer an der Nordspitze der Nordinsel Neuseelands, am sagenumwobenen Cape Reinga. Die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, erzählen sich seit Jahrhunderten, dass an diesem starken Kraftort die Seelen der Verstorbenen wieder nach Hause gehen. Und ich durfte genau dort einen Sonnenuntergang erleben und ahnte, wie sie auf diese Idee gekommen waren. Die sich auf dem Meer spiegelnde Sonne formte wirklich einen Tunnel aus gleißendem Licht. Ganz ergriffen nahm ich die intensiven Farben und Formen an diesem einzigartigen Ort wahr. Dieser Abend und die sich anschließende Vollmondnacht sind als zwei der Highlights meines jetzigen Lebens in meiner Seele gespeichert. Und ein weiterer Höhepunkt wartete einen Monat später in Form eines riesigen Monolithen im Outback Australiens auf mich. Ich habe schon einige Kraftplätze in der Welt besucht, die mich sehr beeindruckten: die Mammutbäume in »Muir Woods« nördlich von San Francisco, den Yosemite Nationalpark, Grand Canyon und Antilope Canyon in den USA.

Mit kosmischer Führung um die halbe Welt

Auch die Plitwitzer Seen in Kroatien oder der Wallfahrtsort Lourdes in Frankreich sind Gebiete mit einer sehr hohen Energie. Der Uluru, der heilige Berg der Aborigenes, fühlte sich ganz anders an. Wie ein großes schweres Tier lag er dort mitten in der Wüste. Ganz erdig, ganz eng verbunden mit unserem Planeten. Dieses Erlebnis überdeckte vollends den 5000 km Hin- und Rückweg durch die heiße Wüste Australiens. Auf der Hinfahrt ließ mir die Vorfreude fast Flügel wachsen. Zurück trug mich dann das erhebende Gefühl, ihn wirklich gesehen und gespürt zu haben. Eine junge Frau fuhr mich den ganzen langen schnurgeraden Weg zurück durch die Wüste und die Nacht – 1700 km an einem einzigen Tag und ganz leicht und fließend. Soviel Energie hatte mir der Uluru geschenkt. Sie weckte mich erst für ein weiteres unvergessenes Erlebnis: für einen Sonnenaufgang mitten in der tiefen Stille des Outbacks Australiens. Was für ein atemberaubender Moment! In solchen Augenblicken fühle ich mich dem ganzen Universum verbunden. Und sie prägen sich unauslöschlich in meine Seele ein. So auch die Begegnung mit dem nächsten heiligen Berg Mitte Februar in Tiruvannamalai (Indien). Das Gestein des Arunachala ist magnetisch und so zieht dieser Hügel seit Jahrhunderten die Menschen in seinen Bann. So auch mich.

Das meditative Gehen in Stille auf und um den Berg herum ließ mich immer wieder noch tiefer ins SEIN eintauchen.

Eigentlich wollte ich nur kurz meine Freundin Anna dort besuchen, die sich seit vielen Jahren in Tiru um indische Witwen kümmert und ihnen ein würdevolles Leben ermöglicht. Für ihren Verein »Widows of India« gebe ich immer wieder gerne Konzerte. Aus diesem »kurzen« Besuch wurden mehr als vier Wochen, in denen ich tief in die ganz besondere Atmosphäre des Arunachala und des Ashrams am Fuße des Berges eingetaucht bin. Natürlich gab es auch hier wieder Engel, wie den deutschen Besitzer der »German Bakery«, die mir halfen, im »Flow« zu bleiben. So gab ich mehrere Konzerte in seinem stimmungsvollen Restaurant mit Blick auf den heiligen Berg und konnte dann meine 2,5-monatige Reise durch Indien fortsetzen. Wenn man dieses riesige Land als Tramperin und in der 2. Klasse der Züge und Busse im wahrsten Sinne hautnah erlebt, verlangt es einer »gelernten Europäerin« alles ab und geht oft über die Grenzen des Ertragbaren hinaus. Gut, dass mich 3000 km weiter nördlich ein schönes Ziel erwartete: Dharamsala, der Sitz des tibetischen Dalai Lama. Die nächsten drei Wochen im April 2017 stellte ich voll in den Dienst der tibetischen Flüchtlinge. Es war mir eine Freude und ein Herzensbedürfnis, ihnen helfen zu können. Ich gab Konzerte und beteiligte mich an Programmen zur Unterstützung von »Tibet World«. Deutschunterricht, Englisch-Konversation, Gitarrenunterricht – alles was benötigt wurde.

Mit kosmischer Führung um die halbe Welt

So konnte ich für die viele Hilfe, die ich wieder mal auf meiner Reise erfahren hatte, einen guten energetischen Ausgleich schaffen.

In besonders schöner Erinnerung habe ich den Besuch eines tibetischen Kinderdorfes. Ich durfte zwei Unterrichtsstunden geben und den Kindern von meiner Reise erzählen, habe mit ihnen gesungen und gelacht. Die warme weiche Energie und Herzlichkeit der Tibeter in diesen drei Wochen hat mich sehr beeindruckt. Dieses leidgeprüfte Volk und ihr gewaltloser Kampf um ihre Freiheit könnte Vorbild für die gesamte Menschheit sein.

Rundum aufgeladen ziehe ich nun im Sommer durch Deutschland und Europa. Ich werde intuitiv zu Menschen geschickt, die sich von meinem Werdegang nach meinem Erwachen angezogen fühlen. Das sind dann immer ganz besondere Begegnungen. Und im Winter rufen mich wieder die magischen Orte dieser Welt …

Die Liedermacherin Bea

Über die Autorin

Wer Liedermacherin Beas weitere Reise verfolgen möchte, kann auf ihrer YouTube-Seite auf den Facebook-Link klicken, ohne bei Facebook angemeldet sein zu müssen. Weitere Informationen zu Liedermacherin und Lebenslehrerin Bea unter: www.bea-musik.de

Dieser Artikel ist kostenlos im Volltext online mit allen aktiven Links zu den Quellen.
Die vollständige Fassung lesen Sie außerdem in der Tattva Viveka 74 Auch für 1,00 € Unkostenbeitrag als ePaper erhältlich (Pdf, 4 Seiten).

Der gesamte Artiekl als PDF

Liedermacherin Bea TV74 (PDF)

Kompletter Artikel im PDF-Format (4 Seiten)
Preis: 1,00 EUR   (incl. 19,00% MwSt.)
Anzahl:
Keine Kommentare

Einen Kommentar schreiben

*

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere