Tattva Viveka Magazin
 

Die vielbegabte Scannerpersönlichkeit

Die vielbegabte Scannerpersönlichkeit

Autor: Marion Schickert
Kategorie: Psychologie
Ausgabe Nr: 90

Sicherlich kennt jeder von uns Menschen, die genau den EINEN Beruf oder die EINE große Passion haben und in dieser vollkommen aufgehen. Andere interessieren sich jedoch für die unterschiedlichsten Bereiche, entwickeln verschiedenste Ideen und möchten am liebsten alles gleichzeitig ausleben. Das kann durchaus überfordernd sein und den Einzelne(n) an seinen Fähigkeiten zweifeln lassen. Marion Schickert äußert sich zu diesem vermeintlich verwirrenden Typus Mensch und zeigt, welches Potenzial dahinter verborgen liegt.

Kennen Sie Kopfrattern? Dieses permanente Rattern im Kopf, wenn eine unbändig große Fülle an Ideen und Möglichkeiten auf Sie einströmt?

Sie lieben es, Wissen aufzusaugen, und besitzen eine schier unbändige Neugierde auf unterschiedliche Themenbereiche, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben? Lesen Sie oft mehrere Bücher parallel (teils nicht zu Ende), haben mehrere Ausbildungen absolviert, Berufe erlernt und Arbeitsstellen gewechselt, sich eventuell viel im Eigenstudium selbst beigebracht, Sie können und wollen sich nur ungern auf etwas festlegen und besitzen unzählige Zettelchen mit Geschäftsideen, Wortkreationen und Notizen im Haus verteilt, die Sie dann doch nicht umsetzen?

Die vielbegabte Scannerpersönlichkeit

Kommt Ihnen da etwas bekannt vor? Erwischt! Herzlichen Glückwunsch und willkommen in der bunten und vielseitigen Welt der Scannerpersönlichkeit(en), auch Tausendsassas, Multitalente oder Vielbegabte genannt.

Scannerpersönlichkeit« ist noch kein allzu verbreiteter Begriff, sodass viele Menschen noch nicht wissen, was genau sich dahinter verbirgt. Geht es dir auch so und du willst mehr darüber erfahren? Downloade den vollständigen Artikel und erfahre mehr!

Vielbegabung – eine Spielart und Form der Hochbegabung

Anne Heintze (OpenMind-Akademie), eine deutschsprachige Expertin auf dem Gebiet der Hoch-X-Menschen, schreibt in ihrem Buch »Außergewöhnlich normal«: »Barbara Sher beschreibt das Phänomen als eine ganz besondere Begabung von Menschen. Meine Erfahrung mit hochbegabten Menschen bestätigt das eindeutig. Ausgeprägte Neugierde an vielen Themen ist ein Wesen der Hochbegabung oder in diesem Fall besser gesagt: Vielbegabung.«

Der Name »Scanner« wurde von der amerikanischen Karriereberaterin, Bestsellerautorin und Unternehmerin Barbara Sher geprägt und eingeführt, als sie damals bei ihren Coachings eine noch unbekannte Persönlichkeitsstruktur entdeckte und erforschte. 2006 veröffentlichte Sher das Buch »Refuse to Choose« und beschäftigt sich intensiv mit Menschen, die so viele Interessen haben, dass sie sich oft nur schwer für eins entscheiden können. Menschen mit diesen Persönlichkeitsmerkmalen nannte sie »Scanner«. Die deutsche Erstausgabe erschien im Februar 2008 mit dem Titel »Du musst dich nicht entscheiden, wenn du 1000 Träume hast«. Dadurch wurde auch im deutschsprachigen Raum die Scannerpersönlichkeit über die Jahre erst mehr und mehr bekannt, wenn es auch immer noch viele Betroffene gibt, die nichts von dieser Begabungsform wissen und dadurch in einem Dilemma stecken:

Sie denken fälschlicherweise, dass sie sich für »eine Sache« entscheiden müssen, und suchen oft ein ganzes Leben vergebens nach dieser EINEN Sache, dem EINEN Job oder Hobby, der EINEN Spezialisierung, die es für Scanner einfach nicht gibt.

Ein Scanner liebt Vielfalt, eine Begrenzung führt zum geistigen Korsett und zu dem Schwinden von Energie und Lebensfreude.

Es gibt verschiedenste Scannertypen und Ausprägungen dieser besonderen Form der Begabung. Um die und die unterschiedlichen Formen kennenzulernen, kannst du den ganzen Artikel über den Link am Ende der Artikelausschnitte bestellen!

Was haben Hochsensibilität, Hochsensitivität und all die anderen Intelligenzen und Sonderformen von Sinnesbegabungen nun mit dem Scanner zu tun?

Häufig tritt Vielbegabung gepaart mit Hochsensibilität auf.

Manche Scanner – wie ich zum Beispiel – sind nicht nur hochsensibel, sondern zusätzlich hochsensitiv, hellfühlig und High Sensation Seeker.

Warum ist dies wichtig zu wissen? Hochsensibilität bedeutet eine erhöhte Wahrnehmung von äußeren Reizen, den fünf wie hören, riechen, schmecken, fühlen, sehen und geht meist mit einer hohen Empathiefähigkeit einher, mit der wir Stimmungen in Räumen und von anderen Personen sehr schnell erspüren.

Wir haben quasi keine »Filter im Kopf« wie normal fühlende Menschen, sondern wir nehmen alles gleichzeitig um ein Vielfaches verstärkt wahr, wobei das zu Gedankenchaos (Kopfrattern), Gefühlschaos, Reizüberflutung und deren Folgen führen kann. Hochsensitive haben zudem noch einen sechsten und siebten Sinn (Vorahnungen, Hellsinne), sie können eigene innere Reize und die anderer wahrnehmen.

Nun ist die Hochsensibilität oder Hochsensitivität allein an sich schon eine Herausforderung.
Jedoch gepaart mit der extrem schnellen Informationsverarbeitung bei Hoch-oder Vielbegabung wird auch die Wahrnehmung der jeweils fünf Hauptsinne nochmals zusätzlich schneller, intensiver und verstärkt wahrgenommen. Sie können uns quasi in Blitzgeschwindigkeit beinahe überwältigen und uns in bestimmten Situationen kaum mehr klare Gedanken fassen lassen, wenn wir uns dessen nicht bewusst sind und den Umgang damit nicht gelernt haben.

Hinter einer vielbegabten Scannerpersönlichkeit liegt ein großes Potential verborgen, das nur darauf wartet vollkommen gelebt zu werden. Wie sich der richtige Umgang damit gestaltet, kannst du in der Vollversion des Artikels nachlesen – den Link dazu am Ende der Seite.

Diese besonderen Gaben sind eine Herausforderung, aber auch ein Geschenk.

Die vielbegabte Scannerpersönlichkeit

Als ich erst mit über 40 Jahren entdeckte, dass ich Scanner bin und wirklich bei vielem anderem auch noch »HIER« geschrien habe, steckte ich bis dahin selbst in diesem ausweglos scheinenden Dilemma innerer Zerrissenheit und Dauerkopfrattern, die mich oft schier zur Verzweiflung brachten. Immer schon fühlte ich mich anders, wie ein bunter Vogel mit Artgenossen, die nur zweifarbig waren und eine völlig andere Sprache sprachen als ich. Es war zeitweise wie in einem Korsett, ich trat auf der Stelle und das Leben schmiss mir Dinge in einer Endlosschleife immer und immer wieder vor die Füße. Durch erlangte Bewusstheit und Erkennen meiner Vielbegabung, Selbstannahme, Selbsterkenntnis, Achtsamkeit und Körperzentrierungsübungen mehrerer Methoden und Auszeiten in der Natur schaffte ich es, das Gleichgewicht zu finden und meinen Potenzialen auf die Spur zu bekommen, Klarheit zu erreichen sowie meinen roten Faden zu erkennen und beruflich umzusetzen.

Dies sind Ausschnitte aus dem Artikel.

Du fühlst dich zu vielen unterschiedlichen Thematiken hingezogen und stehst immer wieder unter Druck aus diesem großen Spektrum an Interessen die EINE Leidenschaft finden zu müssen? Lies den Artikel von Schickert und lass dich inspirieren, wie du in Zukunft mit dieser Neugierde umgehen kannst.

Lies die vollständige Fassung in Tattva Viveka 90 oder downloade diesen Artikel einzeln als ePaper für 2,00 € (Pdf, 8 Seiten).

Die vielbegabte Scannerpersönlichkeit (PDF)

 2,00

Marion Schickert
Die vielbegabte Scannerpersönlichkeit

Viele Menschen sprudeln nur so vor Neugier für die verschiedensten Bereiche und haben nicht die EINE große Leidenschaft. Die Autorin zeigt uns, was es mit einer sogenannten »Scannerpersönlichkeit« auf sich hat und wie diese Potenziale erkannt und gelebt werden können.
 


 

Artikelnummer: TV090e_10 Kategorie: Schlagwort:

Kompletter Artikel im PDF-Format (8 Seiten)

 
 

Über die Autorin

Unsere Autorin Marion Schickert

Marion Schickert, geb. 1974. Sie ist Natur- und OpenMind Coach für Viel- und Hochbegabung, Hochsensibilität, Hochsensitivität und Hochbewusstsein (Ausbildung: www.open-mind-akademie.de) sowie Illustratorin, Achtsamkeitsfotografin und Botschafterin vom Bundesverband Kinderhospiz e. V.

Sie lebt und wirkt in und mit der Natur im schönen Niederbayern, ihre Naturverbundenheit, Menschen- und Tierliebe und Kommunikationsfreude spiegeln sich in all ihren Tätigkeiten wider.

Weitere Info/Kontakt: www.kopfrattern.de

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