Erweitern Sie Ihr Bewusstsein!

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Außersinnliche Fähigkeiten von Menschen und Tieren

Autor: Dr. Rupert Sheldrake
Kategorie: Bewusstsein
Ausgabe Nr: 78

Der durch seine Theorie der morphogenetischen Felder weltweit bekannt gewordene Biologe Rupert Sheldrake untersucht in seinen neuesten Forschungen die außersinnlichen Fähigkeiten von Menschen und Tieren. Viele Menschen kennen das Phänomen, dass sie merken, wenn sie von hinten angestarrt werden, oder wissen, wer am Telefon ist, bevor sie abheben. Für Sheldrake ist das Bewusstsein (the mind) ein Feld, dass weit über das Gehirn hinausgeht und morphogenetisch mit allem verbunden ist.

Wie wurden in der Annahme erzogen, dass sich unser Bewusstein in unseren Köpfen befindet, dass geistige Aktivität nichts weiter ist als Hirnaktivität. Stattdessen schlage ich vor, dass sich unser Geist weit außerhalb unserer Gehirne erstreckt, er erstreckt sich über Felder, die uns mit unserer Umgebung und untereinander verbindet.

Mentale Felder haben ihren Ursprung im Gehirn, wie auch magnetische Felder ihren Ursprung im Magneten selber haben, oder auch wie Übertragungsfelder, die Mobiltelefone umgeben, ihren Ursprung im Handy und dessen internen elektrischen Vorgängen haben. Genau wie sich magnetische Felder um einen Magneten herum ausdehnen, und wie elektromagnetische Felder Mobiltelefone umgeben, so umgeben mentale Felder unser Gehirn.

Mentale Felder helfen, Phänomene wie Telepathie, das Gefühl, angestarrt zu werden und andere weit verbreitete, aber unerklärliche Fähigkeiten zu erklären.

Mentale Felder unterliegen vor allem auch der normalen Wahrnehmung. Sie sind ein essentieller Teil des Sehens.

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Das Phänomen der Telepathie

Gebildete Menschen wurden in der Annahme erzogen, dass es Telepathie nicht gibt. Wie andere sogenannte psychischen Phänomene wird sie als Einbildung abgetan.

Die meisten Leute, die dieser Meinung sind – was ich selber auch war -, tun das nicht, weil sie das Phänomen eingehend untersucht haben. Sie tun es, weil es tabu ist, sich ernsthaft mit Telepathie zu beschäftigen.

Dieses Tabu hängt mit dem in der akademischen Wissenschaft vorherrschenden Paradigma (oder Realitätskonstrukt) zusammen, namentlich mit der «Der-Geist-sitzt-im-Gehirn”-Theorie.

Nach dieser Theorie können Telepathie und andere psychische Phänomene, die eine mysteriöse «Fernwirkung« (action at a distance) zu implizieren scheinen, unmöglich existieren.

Das Tabu reicht mindestens bis in die Zeit der Aufklärung am Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Aber hier soll nicht die Geschichte dieses Tabus untersucht werden (die diskutiere ich in The Sense of Being Stared At). Vielmehr will ich einige kürzlich durchgeführte Versuche zusammenfassen, die darauf hinweisen, dass es Telepathie nicht nur gibt, sondern dass sie einen normalen Teil der «tierischen« Kommunikation darstellt.

Außersinnliche Fähigkeiten von Menschen und Tieren

Ich fing vor etwa 15 Jahren an, mich für Telepathie zu interessieren, und begann, Hinweise auf telepathische Fähigkeiten an den Tieren zu untersuchen, die uns am besten bekannt sind, nämlich Haustiere.

Ich stieß schnell auf zahlreiche Geschichten von Hunde-, Katzen-, Papageien-, und Pferdebesitzern (und Besitzern anderer Tiere), die darauf hindeuteten, dass diese Tiere anscheinend fähig sind, die Gedanken und Absichten ihrer Besitzer zu «lesen«.

Über öffentliche Aufrufe habe ich eine große Sammlung solcher Geschichten erstellt, die zur Zeit über 3.500 Fallgeschichten umfasst. Diese Geschichten fallen in mehrere Kategoriern. Zum Beispiel berichten viele Katzenbesitzer, dass ihre Tiere ein Gespür dafür zu haben scheinen, wenn sie vorhaben, die Tiere zum Tierarzt zu bringen, sogar bevor sie den Katzenkorb hervorgeholt oder ihnen sonst irgendeinen Hinweis auf ihren Plan gegeben haben. Einige Leute sagen, dass ihre Hunde wissen, wenn sie vorhaben, mit ihnen Gassi zu gehen, sogar wenn sie sich in einem anderen Raum außerhalb der Hör- und Sichtweite des Hundes aufhalten, und auch wenn sie bloß darüber nachdenken, mit dem Hund vor die Tür zu gehen. Natürlich findet keiner dieses Verhalten überraschend, wenn die Gassi-Geh-Zeiten regelmäßig sind, oder wenn die Hunde sehen, wie sich ihr Herrchen auf den Spaziergang vorbereitet, oder wenn das Wort «Gassi« fällt. Sie glauben, dass es sich um Telepathie handelt, weil das Verhalten auch dann aufzutreten scheint, wenn es solche Hinweise nicht gibt.

Lesen Sie im vollständigen Artikel, welche Hinweise auf Telepathie es innerhalb der Beziehung zwischen Menschen und ihren Haustieren gibt. Für 2,00 € gibt es die Vollversion (am Ende des Beitrags bestellbar)!

Ich schlage folgende Annahme vor: Diese Bindungen sind Aspekte der Felder, die Mitglieder einer sozialen Gruppe verbinden (ich nenne sie morphische Felder) und die als Kanal für den Informationsfluss zwischen einzelnen Mitgliedern der Gruppe fungieren. Telepathie heißt wörtlich «Fernfühlen« und beinhaltet überlicherweise die Kommunikation von Bedürnissen, Absichten und Distress. Manchmal wird die telepathische Reaktion als Gefühl, manchmal als Vision oder Stimmen-Hören und manchmal in Träumen erlebt. Viele Personen und Haustiere reagieren, wenn Leute, mit denen sie verbunden sind, einen Unfall hatten, oder sterben, sogar wenn diese Ereignisse weit entfernt stattfinden.

Es gibt eine Analogie für diese Prozesse in der Quantenphysik: Wenn zwei Partikel Teil desselben Quantensystems waren und räumlich getrennt werden, bleibt eine mysteriöse Verbindung bestehen. Als Einstein dieser Bedeutung der Quantentheorie erstmals bewusst wurde, dachte er, dass die Quantentheorie falsch sein müsste, denn sie beinhaltete etwas, was er »spooky action at a distance » nannte. Experimente haben gezeigt, dass die Quantentheorie richtig ist und Einstein sich geirrt hat. Eine Veränderung eines Teils eines Systems kann unmittelbar (instantan) einen anderen Teil beeinflussen. Dieses Phänomen ist unter dem Begriff «Nicht-Lokalität« bekannt.

Unser Autor Rupert Sheldrake

Über den Autor

Studium der Naturwissenschaften in Cambrigde und Harvard. Promotion 1967 in Biochemie. 1974-85 als Pflanzenphysiologe in Indien tätig, dazwischen anderthalb Jahre im Ashram von Bede Griffith in Südindien. Ca. 50 Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften, zahlreiche Bücher. Mitglied am Institut for Noetic Sciences, San Francisco. www.sheldrake.org

Dies ist ein Best-of Artikel, der erstmals in Tattva Viveka Nr. 21, Oktober 2004 erschienen ist.

Der vollständige Artikel von Rupert Sheldrake erklärt ausführlich, wieso sogenannte »paranormale« Phänomene wie Telepathie alles andere als eigenartig sind: Sie sind Teil unseres natürlichen Wesens, das mit allen Wesen in seiner Umgebung geistig verbunden ist und mit ihnen interagiert. .

Die vollständige Fassung des ersten Teils lesen Sie in der Tattva Viveka 78 Auch für 2,00 € als ePaper erhältlich (Pdf, 5 Seiten).

Rupert Sheldrake – Der komplette Artikel als PDF

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