Transzendentes Träumen

Transzendentes Träumen

Entfaltung geistiger Talente und mystische Begegnungen mit dem »schamanischen Tod« im Traum

Autor: Bartosz Werner
Kategorie: Bewusstsein
Ausgabe Nr: 86

Durch die Erfahrung des »schamanischen Todes« im Traum eröffnete sich dem Autor eine neue, geistige Dimension sowohl im Traum als auch in seinem alltäglichen Leben. In diesem dritten Beitrag zum Transzendenten Träumen lässt er uns an seiner schamanischen Traumarbeit teilhaben, in der er geführt von Geistwesen mystische Talente entfaltet wie die Aktivierung des Dritten Auges und das Aurasehen. Seine Schilderungen führen zu der Frage: Existiert neben der materiellen Welt eine feinstoffliche, geistige Welt und besteht die Möglichkeit, diese als Mensch wahrzunehmen?

Das ist Teil 3 des Artikels zum Transzendenten Träumen von Bartosz Werner. Hier (klick!) findest du Teil 1 – und hier (klick!) Teil 2!

In der 83. Ausgabe der Tattva Viveka erörtere ich die mystischen, spirituellen und religiösen Erfahrungen im Zusammenhang mit dem »schamanischen Tod« im Traum. Durch meinen initiierten Ich-Tod im Traum treten zunehmend religiöse Symbole auf, die mir meine individuell-religiöse Anbindung an eine höhere Macht (in uns) offenbaren.

Indem ich mich auf die »Aktiv-Passiv-Regel« in meinen Träumen konzentriere, bringt diese radikale Umkehrung meiner Bewegungsrichtung im Traum nach und nach die subtilen Energiesysteme meines Körpers ins Gleichgewicht.

Die Harmonisierung meiner Energieebenen erlaubt es mir, in meinen Träumen die Bereiche des »heiligen« Lichts zu betreten.

Zur Erinnerung: Indem ich meine Bewegungsrichtung im Traum stets um 180° verändere, lasse ich meine Ängste im tiefsten Vertrauen los. Wenn ich vor etwas weglaufe, wie zum Beispiel einem gefräßigen Drachen, ändere ich meinen Impuls zur »Flucht« und stelle mich den Konsequenzen: Ich lasse es geschehen. Der schamanische Ich-Tod wird eingeleitet, und ich erwache auf einer tieferen, transzendenten Ebene wieder:

Mein Traum-Ich erlebt eine Form von Wiederauferstehung.

Diese wird von vielen mystischen, spirituellen und religiösen Phänomenen begleitet. Tatsächlich gibt es bei diesem Vorgang keine Schmerzen, denn das eigene Traum-Ich ist unsterblich und unendlich – es ist bereits ein »Geistwesen«.

Diese radikale Umkehrung meiner Bewegungsrichtung führt dazu, dass mir in einem Traum die Traumfigur Albert Einstein die »Pendel-im-Kopf-Technik« beibringt. Es ist eine ganz konkrete, initiierbare Bewegung im Kopf, bei der man die Konzentration von einer Gehirnhälfte auf die andere verlagert: Man verlagert kontinuierlich die Konzentration vom linken zum rechten Ohr und zurück – man »schunkelt« sozusagen im Kopf hin und her, und zwar möglichst in jeder beliebigen Alltagssituation.

Welche weiteren Handlungen das transzendente Träumen ermöglichen, finden Sie im vollständigen Artikel. 😉 Unten können Sie bestellen!

Die Entstehung des Doppelgängers

Innerhalb des Lernprozesses, der mit der radikalen Umkehrung meiner Bewegungsrichtung in Verbindung mit dem Pendel im Kopf einhergeht, werden in meinen Träumen die älteren oder alten Symbole (Großeltern, Väter, Mütter und andere) jünger – sie verlieren ihre autoritäre Kraft. Im Umkehrschluss werde ich als »Kind« reifer und älter. Alt und Jung, Oben und Unten, Himmel und Erde, Frau und Mann nähern sich an. Die Gegensätze verlieren ihre Absolutheit und erkennen das Gegenüber an. Dies gilt für alle Gegensätze, die in mir synchronisiert werden.

Bei diesem Synchronisationsprozess werden meine Gedanken im Alltag leiser. Und wo die Gedanken bei mir aufhören zu sein, erklingt »Musik«. Im weiteren Verlauf des Lernprozesses werden meine Gedanken so leise, dass ich im Alltag häufiger Lieder, Melodien und Musik in meinem Kopf vernehme. Aus der Sicht der Wissenschaft ist der Ohrwurm, die Melodie im Kopf, ein Rätsel. So höre ich wunderschöne, noch unbekannte Kompositionen im Traum:

 So kommt es vor, dass ich manchmal eine mir unbekannte Melodie im Schlaf komponieren kann, obwohl ich gar kein Talent dafür habe. Falls Sie ein Musiker sind, finden Sie hier eine große Quelle der Inspiration.

Paul McCartney soll den Song »Yesterday« im Traum komponiert haben.

Es wird in meinen Träumen nicht nur zunehmend musiziert, sondern die Figuren fangen an, miteinander in Kreisen zu tanzen – sie synchronisieren sich. Die Musik synchronisiert Gegenpole und Typen. Die Musik gehört zum Luftelement, weil sie transzendente und verbindende Harmonie ist.

Diese ständige Harmonisierung der Gegensätze führt in den Träumen und transzendenten Träumen bei mir schlussendlich zu der »Zusammensetzung« meines Doppelgängers.

»Doppelgänger entsteht«

Ein Mann und eine Frau stehen vor mir. Sie beobachten mich aufmerksam. Ich halte still und entspanne mich. Dies hat zur Folge, dass sich ihre Körper langsam auflösen und miteinander verschmelzen. Aus beiden Körperformen entsteht mein Doppelgänger, der aber etwas jünger aussieht als ich. Ich bin über das Phänomen überrascht. Mein Doppelgänger bekommt Angst vor mir und flieht. Ich laufe ihm in seine Welt nach, doch dort verliere ich ihn. Er ist viel zu schnell. In seiner Welt treffe ich auf viele Persönlichkeiten mit übersinnlichen Kräften, die mich beeindrucken. Ich bleibe bei ihnen, um sie mit all ihren mentalen Fähigkeiten zu beobachten.

Sie möchten mehr wissen über das Doppelgängerphänomen im Traum, und was man daraus lernen kann? Das können Sie im vollständigen Artikel lesen. (Bestellmöglichkeit am Ende des Beitrags!)

Das Trennende anerkennen

Um herauszufinden, wer mein Traum-Ich wirklich ist, muss ich dem Doppelgänger in seine Welt folgen.

Meiner Erfahrung nach kann man die Reise zum eigenen Ursprung nur zu zweit antreten.

In diesen Lektionen, die einen starken Gegenwartscharakter haben, gilt es, die eigenen Ängste der Ausgrenzung, der Trennung und der Ablehnung anzuerkennen. Hier lerne ich, Trennungen und Abschiede zu vollziehen. Ich lasse die schmerzhaften Trennungen in meiner Vergangenheit zu und erkenne die Abschiede an.

Je mehr ich mich diesen Grundängsten, die aus meiner Vergangenheit resultieren, stelle und die Trennungen zulasse, umso weniger werde ich mich in der Gegenwart ausgegrenzt und abgelehnt fühlen. Wenn ich sie erfahre, gehe ich mit Abgrenzung und Ablehnung gelassener um.

Mein praktischer Nutzen für den Alltag ist, ich reagiere gelassener auf Zurückweisungen.

Mein Doppelgänger, der aus der Versöhnung der Gegensätze entstand, weist mir die Richtung in meine tiefste Vergangenheit und somit zu den Grundpfeilern meines Charakters. Ich komme in die Ebenen des selbstlosen Trennens und des Gehenlassens.

Daher geht es in den Lektionen mit dem Doppelgänger für mich darum, nicht an dem Gefühl der Einheit und Harmonie festzuhalten, sondern das Trennende und auch Fremde in mir selbst anzuerkennen und anzunehmen.

Erst dadurch wird das Sowohl-als-auch-Prinzip in mir verfestigt und es erweitert auch mein Bewusstsein für die »übernatürliche« Dimension in mir.

In dieser Fassung sind Auszüge aus dem Artikel wiedergegeben. Den vollständigen Artikel gibt es im Pdf, das unten bestellt werden kann.

Transzendentes Träumen

In den letzten Monaten durfte ich in meinen Träumen neue Erfahrungen mit dem Pendeln im Kopf sammeln. Das Pendel im Kopf hängt mit dem Phänomen des Dritten Auges und der Zirbeldrüse stärker zusammen, als ich ahnte.

Weil die Hin- und Herbewegung des Pendels einem elektrischen Impuls entspricht, der mitten durch das Gehirn saust, habe ich die Vermutung, dass dieser immer wiederkehrende Impuls meine Zirbeldrüse, die sich als kleine »Knospe« mitten im Hirn befindet, stimuliert. Folglich erkläre ich mir rückwirkend die Anhäufung mystischer Träume durch diese Meditationstechnik. Ich persönlich stand den »phänomenalen« Kräften der Zirbeldrüse stets skeptisch gegenüber. Jedoch durfte ich mich diesem grenzwissenschaftlichen Themengebiet durch den nächsten Traum intensiver widmen:

Ich bin über die praktische Anweisung überrascht und integriere diese einfache Technik in meinen Alltag – zum Beispiel beim Lesen, Filmeschauen, Autofahren, Spazieren etc. Bei dieser Ziehbewegung – die bei der Stirn anfängt, wo ich meine Konzentration auf die Stirn lege und dann diesen Fokus mit einem »Ruck« zügig in den Hinterkopf verlege – kontrahiert sich die Haut der Stirn leicht. Dabei bewegen sich die Ohren etwas nach oben, so als ob man mit den Ohren »wackeln« würde. Immerzu wiederhole ich diese »Ruderbewegung« im Kopf, und zwar im gleichmäßigen, zügigen Tempo.

Dies sind Ausschnitte aus dem Artikel.

Erfahren Sie mehr über die schamanische Traumarbeit des Autors.

Lesen Sie die vollständige Fassung in Tattva Viveka 86 oder downloaden Sie diesen Artikel einzeln als ePaper für 2,00 € als ePaper erhältlich (Pdf, 10 Seiten).

Über den Autor

Unser Autor Bartosz Werner

Bartosz Werner arbeitet als Regisseur, Autor, Dramaturg und Dozent für Regie, Konzeption und Filmdramaturgie an verschiedenen Fachhochschulen und Medienakademien. 2019 erschien sein Sachbuch »Transzendentes Träumen«, wo er den schamanischen Ich-Tod in den Vordergrund seiner Traumarbeit rückt. Dieser Schritt erlaubte es ihm, die Dramaturgie der Träume in ihrer Tiefe zu erforschen, und führt ihn zu spirituellen und mystischen Dimensionen seines Seins, die hinter dem Vorhang seines Ichs verborgen sind.

Webseite zum Buch: www.transzendenter-traum.de

Bildnachweis: © Adobe Photostock

Transzendentes Träumen

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Bartosz Werner
Transzendentes Träumen
Entfaltung geistiger Talente und mystische Begegnungen mit dem »schamanischen Tod« im Traum

Durch die Erfahrung des »schamanischen Todes« im Traum eröffnete sich dem Autor eine neue, geistige Dimension sowohl im Traum als auch in seinem alltäglichen Leben. In diesem dritten Beitrag zum Transzendenten Träumen lässt er uns an seiner schamanischen Traumarbeit teilhaben, in der er geführt von Geistwesen mystische Talente entfaltet wie die Aktivierung des Dritten Auges und das Aurasehen. Seine Schilderungen führen zu der Frage: Existiert neben der materiellen Welt eine feinstoffliche, geistige Welt und besteht die Möglichkeit, diese als Mensch wahrzunehmen?
 


 

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Kompletter Artikel im PDF-Format (10 Seiten)

 
 

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